
Das Kloster wurde im 11.Jahrhundert von dem byzantinischen Kaiser Konstantin dem IX. Monomachos gestiftet und war bis in das 19.Jahrhundert ein richtiges Klosterdorf. Bei einem Massaker 1822 kamen hier 3500 Menschen ums Leben. Das Kloster wurde danach vollkommen verlassen. Aktuell leben ein Mönch und eine Nonne auf dem Gelände. Die Außenbereiche sind heute Ruinen, sehen aber sehr eindrucksvoll aus.

Das Kloster gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und wird gegenwärtig sehr aufwändig restauriert, so dass die Klosterkirche, die sehr schön sein soll, nicht zugänglich war.
Ein weiteres, sehr bekanntes Kloster ist Agios Minas, das auf einem Berg am Südrand des Kampos liegt. Hierhin haben wir eine schöne Wanderung gemacht.

In Agios Minas, das einst als Mönchskloster gebaut wurde, leben heute noch einige Nonnen. Wenn man heute diesen friedlichen, blumengeschmückten Ort betritt, kann man sich nicht mehr vorstellen, dass auch hier einst ein grausames Massaker stattfand.


Zwei freundliche alte Nonnen sind offensichtlich für den Kontakt mit den Besuchern zuständig und führen stolz das im Kloster entstandene Kunsthandwerk vor und wollen die kleinen Ikonen und diverse kleine Gegenstände natürlich auch verkaufen.


Der Klosterhof mit seinen gepflasterten Wegen ist wunderschön.
Ein Kloster, über das wir keine weiteren Informationen gefunden haben, dessen Lage und Aussehen uns aber sehr gut gefallen hat, ist das Moni Myrthiotissa an der Nordostküste.

LG
P~K












