Zurück auf die Hauptstraße muss man auf dem gleichen Weg. Die Hauptstraße führt durch ein sehr schönes, bewaldetes Tal (am idyllischen Bach findet man ein paar schöne alte Brücken) in eine karge Hochebene. Hier oben hält sich nur eine karge Phrygana zwischen hellen Kalkfelsen. Hier steht das berühmte Kloster Arkadi, Kretas Nationalheiligtum mit seiner blutigen Geschichte während der Aufstände gegen die osmanische Herrschaft. Mit Arkadi ist der 9.November 1866 verbunden, ein Datum, dass einem als Straßennamen auf Kreta häufiger begegnet. An jenem Tag hatten sich Menschen, die in dem Kloster Schutz gesucht hatten, in dem Pulvermagazin hinter dem Kloster in die Luft gesprengt um nicht den anstürmenden Osmanen in die Hände zu fallen. Arkadi ist aber nicht nur wegen seiner Geschichte sondern auch wegen der sehr schönen Klosterkirche einen Besuch wert.
Von Arkadi kann man durch eine schöne, bewaldete Berglandschaft weiter nach Osten in das Töpferdorf Margarites fahren. Hier gibt es eine Reihe von Töpferwerkstätten von denen manche offen ist, wo man den Leuten bei der Arbeit zu sehen kann. Im Dorf lockt so manches pittoreske Fotomotiv. Am unteren Ende des Dorfes liegt unter einer großen Platane ein kleines Kafenion.
Über Perama geht es zurück an die Küste.
LG
P~K



