Re: Papadopoulos s ena s agapo
von makedonissa » Montag 17. November 2008, 06:41
Hallo Katha,
etwas wollte ich noch zufügen.
Ich glaube und bin der Überzeugung, dass die Interpretation von Gedichten, Liedtexten, Lyrik usw. primär absolut gar nichts mit meinen griechischen Wurzeln zu tun hat
Da deutsch meine Muttersprache ist und ich auch in deutsch gerne solche Texte lese, fällt es mir wahrscheinlich leichter, die griechischen Worte in eine wohl klingenden lyrische Hülle zu verpacken.
Um Liebesgedichte und ihre Anverwandten in seine Muttersprache übersetzen zu können, muss man wohl eine gehörige Portion von Gefühl, Einfühlvermögen und nicht zuletzt Sinnlichkeit in sich spüren, sonst beißt man sich an solchen Texten die Zähne aus, egal aus welcher Sprache sie ursprünglich stammen.
Man versteht vielleicht die Übersetzung als solche, aber die passenden Worte für Gefühle zu finden, die den Sinn auch in die andere Sprache zu transportieren vermögen, dazu muss oder sollte man auch in der jeweiligen Muttersprache etwas lyrisch angehaucht sein.
Jedem das Seine, dafür könnte ich keine Übersetzung vornehmen für die Betriebsanleitung eines Handys oder die
Gebrauchsanweisung eines Rollers.
LG
maria