Geschichte der wunderschönen Stadt Parga an der Küste des Epiros
An der Küste des Epiros etwa auf halber Strecke zwischen dem Fährhafen von Igoumenitsa, der Verbindung Nordgriechenlands nach Italien und zum vorgelagerten Kerkyra(Korfu) und dem Flughafen von Preveza liegt die schöne kleine Stadt Parga. Empfehlenswert ist der Besuch für den, der Ruhe sucht, die Natur, die Landschaft und Kultur genießen will nur in der Vorsaison und Nachsaison. In der Hauptsaison ist die Stadt aufgrund ihrer schönen Lage und der relativ kurzen Überfahrt von Italien sowie durch Tagestouristen aus Korfu überlaufen.
Die Gegend von Parga ist uraltes Siedlungsgebiet, bereits in der Jungsteinzeit lebten Menschen hier, was durch Funde nachgewiesen ist. Eine Siedlung bestand auch in minoischer Zeit. Dieses Paläo-Parga lag allerdings oberhalb der heutigen Stadt, die malerisch um eine Bucht und über eine Bergschulter liegt und über der sich die mittelalterliche Burg erhebt. Diese byzantinische Burg geht mindestens auf das Jahr 1337 zurück. Zwischen dem 15. und 18 Jahrhundert war Parga eine autonome Stadt unter venezianischem Schutz. Zwischen 1797 und 1815 geriet Parga schließlich unter französische Herrschaft. Danach geriet es schließlich unter die Herrschaft von Ali Pasha, dessen Burg heute noch hoch über Parga über dem Nachbardorf Anthousa liegt.Während der türkischen Herrschaft flohen viele Einwohner nach Kerkyra, viele ihrer Nachfahren kehrten nach dem Ende der türkischen Herrschaft zurück. Die türkische Herrschaft endete schließlich 1913. Heute ist Parga ein lebhaftes Städtchen, das vom Tourismus und der Landwirtschaft (riesige Olivenhaine) lebt.
LG
P~K

