Präsident Obama - Hoffnung für die Tiere in den USA

Präsident Obama - Hoffnung für die Tiere in den USA

Beitragvon Claudia » Donnerstag 6. November 2008, 16:03

Zur kenntnisnahme, TG Claudia

Hoffnung für Tiere?





Sicherlich konnten während der diesjährigen Präsidentschaftswahl in den USA wichtige Siege für die Tiere in Kalifornien und Massachusetts errungen werden; aber wird sich der designierte Präsident Obama auch für einen Wandel im Bereich der Tierrechte einsetzen? PETA USAs offizielles Statement hierzu lautet wie folgt:

Barack Obama hat gesagt: „Ich bin der Ansicht, dass die Art und Weise, wie wir unsere Tiere behandeln, auch reflektiert, wie wir uns untereinander behandeln. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass dieses Land einen Präsidenten hat, der auch die Grausamkeiten an Tieren nicht außer Acht lässt.“

Da PETA jede Form des Tiermissbrauchs bekämpft und sich der Verbindung zwischen Tiermissbrauch und Gewalt am Menschen bewusst ist, ist die Organisation natürlich über diese Aussage sehr glücklich.

Weiterhin freut sich PETA über die Ankündigung, Obama und seine Frau Michelle würden für ihre Tochter einen Hund aus dem Tierheim holen, anstatt Zoohandlungen oder private Züchter zu unterstützen. PETA ist gegen groß angelegte Zuchtstätten, die in Amerika unter dem Namen „puppy mills“ bekannt sind sowie private Züchter, die immer wieder neue Welpen und Kätzchen in die Welt setzen, wo doch jährlich fast 4 Millionen Katzen und Hunde in den extrem überfüllten Tierheimen der Vereinigten Staaten eingeschläfert werden müssen. PETA unterstützt stattdessen Tierheime und fordert alle zukünftigen Tierhalter auf, das örtliche Tierheim zu besuchen.

PETA begrüßte ebenfalls die Tatsache, dass sich Obama nicht wie andere demokratische und republikanische Präsidentschaftskandidaten in der Vergangenheit der National Rifle Association (US Organisation, die das Recht auf Schusswaffen propagiert) oder anderen Jagdverbänden zuwandte und in die Wälder auszog, um auf hilflose Tiere zu schießen.

PETA USA freut sich schon jetzt auf eine Zusammenarbeit mit Präsident Obama und der neuen Regierung, um dazu beizutragen, einen Wandel auch für die Millionen von Tieren herbeizuführen, die unnötig in Amerika und weltweit leiden müssen. Und noch was: zwar sagte der frühere Präsident Hoover einmal, wenn er gewählt würde, gäbe es „ein Hühnchen in jedem Topf und ein Auto in jeder Garage“, aber Obamas Standpunkt zu Tierrechten nach zu urteilen, dann legt der nächste Präsident der Vereinigten Staaten vielleicht sogar „ein Tofu-Hühnchen in jeden Topf“.
Tiere sind Lebewesen, keine Ware.
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