Weihnachtstiere

Hier könnt Ihr Euch austauschen über aktuelle und brisante Themen über den Tierschutz

Weihnachtstiere

Beitragvon Brunner » Samstag 29. November 2008, 10:58

Heute möchte ich das Thema noch einmal erläutern, denn es ist nicht mehr lange hin, dann geht die Rennerei los, auf zum Welpenkauf, und anderen diversen Tieren. Unsere Jüngsten wünschen es sich so sehr, aber ich möchte hiermit noch einmal an die Eltern der Kids eine Nachricht hinterlassen; überlegt es Euch auch gut, ob ein Tier gut bei Euch aufgehoben ist, denn es ist KEIN Spielzeug, sondern ein Lebewesen, das auch große Ansprüche an die Halter stellt. Hier ein paar Worte dazu:

Wichtige Überlegungen vor Anschaffung eines Hundes

Bevor Sie sich entscheiden einen Hund aufzunehmen, überlegen Sie gut, welche Verantwortung Sie damit übernehmen. Ein Hund ist mehr als nur ein „modisches Accessoire“ – er ist ein individuelles, leidensfähiges Lebewesen, das ein Recht auf Freiheit und Unversehrtheit hat.

Eine spontane Anschaffung endet für den Hund oft im Tierheim; und die Tierheime sind ohnehin schon maßlos mit Tieren aller Art, Alters und Rasse überfüllt.


Vor der Anschaffung eines Hundes, sollten Sie sich über folgende Dinge Gedanken machen:


Warum möchte ich ein Hund aufnehmen?

Habe ich mich über die Lebensgewohnheiten des gewünschten Hundes informiert? Kann ich dem Tier eine Umgebung bieten, die seinen Bedürfnissen entspricht?

Wie stabil ist meine Lebenssituation?

Wie regelmäßig ist mein Lebensstil? Welchen Hund kann ich meinem Lebensstil entsprechend versorgen?

Hund und Kind? Im Zusammenleben von Kind und Hund müssen Erziehungsberechtigte besonders achtsam sein!

Bin ich mir im Klaren darüber, dass ich jeden Tag die Zeit aufbringen muss, um mich dem Hund zu widmen und ihn zu versorgen, für viele Jahre? Hunde haben eine Lebenserwarung von bis zu 15 Jahren!

Sind die Wohnverhältnisse für eine Hundehaltung geeignet? Gibt es im Mietvertrag Einschränkungen in Bezug auf eine Tierhaltung?

Ist die ganze Familie mit dem Hund einverstanden und auch bereit, Aufgaben zu übernehmen?

Ist kein Familienmitglied gegen Hundehaare allergisch?

Bin ich mir auch der negativen Seiten der Hundehaltung, wie z.B. Schmutz, Haare, Geruch, bewusst?

Wo wird der Hund im Notfall oder während meiner Abwesenheit untergebracht?

Bin ich mir über alle Aufgaben im Klaren, die eine Hundehaltung mit sich bringen? – Futter, Pflege, Tierarztkosten, Hundesteuer, Hundeschule, Versicherung, Urlaubsbetreuung u.v.m.

Bin ich bereit, meinem Hund täglich drei Stunden Auslauf und Kontakt zu Artgenossen zu gewähren?


Liebe Grüße Kalli
Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen. Ihr werdet die Wahl haben, ihr zu helfen oder sie sterben lassen, und wenn sie stirbt, sterbt ihr auch. Unsere Politiker haben sich entschieden, sie lassen sie sterben.

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Re: Weihnachtstiere

Beitragvon Claudia » Samstag 13. Dezember 2008, 23:03

Zur Kenntnisnahme, LG Claudia


Tierfreundliche Weihnachten

Schöne Bescherung - auch für Tiere? Beim Kauf von Weihnachtsgeschenken denken wir häufig nicht daran, dass viele angebotene Waren mit Tierleid verbunden sind.

VIER PFOTEN Ratgeber

Der VIER PFOTEN Ratgeber "Tierfreundliche Weihnachten" informiert ausführlich zum Thema Heimtiere rund um Weihnachten und den Jahreswechsel - hier herunterladen und ausdrucken (PDF 176 KB).


Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Ein Heimtier muss zu seinem Halter passen und erwünscht sein. Die Anschaffung muss gründlich überlegt und gut vorbereitet werden. Als Geschenk eignet sich eher ein passendes Fachbuch. Der Beschenkte hat dann ausreichend Zeit, sich vorher gründlich über die Bedürfnisse eines möglichen, zukünftigen Heimtieres zu informieren. Unwissenheit und ein voreiliger Kauf schaffen nicht nur böse Überraschungen für den Halter, sondern auch großes Tierleid. Die überfüllten Tierheime sprechen leider für sich. Hier können Sie sich informieren, was Sie vor Anschaffung eines Heimtieres beachten müssen.



Weihnachtliche Gefahren für Heimtiere

Weihnachtsbaum, glänzende Kugeln und Kerzenschein – was uns festlich stimmt, kann für Heimtiere schnell gefährlich werden. Auf viele Hunde, Katzen und auch Vögel übt der Weihnachtsschmuck einen besonderen Reiz aus. Gern wird er genau untersucht, beleckt oder benagt. Darum sollten Tierhalter bei der Auswahl der Dekoration sehr genau prüfen, ob diese giftig oder leicht zerbrechlich ist.



Geschenke für Tiere?

Wie ist es mit Weihnachtsgeschenken für das eigene Heimtier? Um es gleich vorweg zu nehmen: Heimtiere brauchen keine Weihnachtsgeschenke. Für viele Menschen ist es jedoch eine Freude, ihr Tier zu verwöhnen. Der Handel hält eine breite Palette an Spielzeugen und Leckereien bereit, doch nicht alles ist tiergerecht.

Quelle: 4 Pfoten Deutschland
Tiere sind Lebewesen, keine Ware.
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Re: Weihnachtstiere

Beitragvon Brunner » Mittwoch 17. Dezember 2008, 18:29

Haustiere als Weihnachtsgeschenk:

Ratten sind besonders kinderfreundlich

Nicht jedes Haustier ist für Kinder geeignet

Hamster sind nachtaktiv und deshalb nicht für Kinder geeignet.
(Foto: BlueStorm/pixelio.de) Ein Haustier steht ganz oben auf dem Weihnachtswunschzettel vieler Kinder. Aber egal ob Hund, Katze, Wellensittich oder Hamster: Ein Tier bedeutet jede Menge Arbeit und Verantwortung. Eltern sollten außerdem beachten, dass nicht jedes Haustier als "Spielkamerad" für kleine Kinder geeignet ist.

So eignen sich beispielsweise Hamster weniger als Haustiere für Familien mit kleinen Kindern. Denn die Nagetiere sind vor allem nachtaktiv und beißen sogar gelegentlich. Fische sind zwar schön zum Anschauen, aber keine Tiere, zu denen Kinder eine persönliche Beziehung aufbauen können.

Reptilien und Vögel: nicht zum Kuscheln geeignet

Auch bei Reptilien und Vögeln ist Vorsicht geboten: Reptilien scheiden in Gefangenschaft oft Salmonellen aus, deshalb ist mit ihnen kaum Körperkontakt möglich. Und bei Vögeln ist die Einzelhaltung nicht artgerecht. Aber auch in der Paarhaltung sind sie nicht zahm und vor allem keine Wesen zum Kuscheln.

Ratten sind gutmütig, anhänglich und gelehrsam

Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und sogar Ratten können dagegen gut in Familien mit Kleinkindern integriert werden. So sind die meisten Hunde anhänglich, gesellig und perfekt für Aktivitäten an der frischen Luft. Katzen fördern die Sensibilität, haben eine ruhige Ausstrahlung, sind zutraulich - aber nur begrenzt erziehbar.

Kaninchen werden von Kindern geliebt, weil sie kuschelig und geduldig sind. Ähnliches gilt für Meerschweinchen: Sie sind gutmütig und anhänglich. Letzteres Verhalten zeigt auch die von vielen Menschen eher skeptisch betrachtete Ratte, dazu ist sie sogar noch sehr gelehrsam.

Wer gerne den Wunsch seines Kindes erfüllen möchte, aber nicht recht weiß, welches Haustier zur und in die Familie passen könnte, der kann das mit einem Test auf der Internetseite der Zeitschrift "Eltern" herausfinden. Hier finden interessierte Verbraucher auch nähere Informationen zur artgerechten Haltung der verschiedenen Haustiere. pte/CS

Mehr zu diesem Thema auf konsumo.de

http://www.konsumo.de/news/2781-Haustie ... s-Hamster-
Quelle: TVG-Pulheim

Liebe Grüße Kalli
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Re: Weihnachtstiere

Beitragvon Claudia » Freitag 19. Dezember 2008, 13:22

Zur Kenntnisnahme, liebe Grüße
Claudia

Bitte denken Sie daran, Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke !

Genau wie wir brauchen Tiere Liebe und die richtige Pflege, um sich voll entfalten zu können. Menschen, die Tiere verschenken, haben zwar meist gute Absichten, erkennen jedoch nicht, dass es schlichtweg unfair ist, jemandem ein Tier zu schenken, wenn man sich nicht absolut sicher ist, dass diese Person auch genau dieses Tier als tierischen Begleiter auswählen würde und bereit ist, ein Leben lang gut für das Tier zu sorgen.

Eine wichtige Entscheidung
Einen tierischen Begleiter in seine Familie zu holen, ist eine absolut wichtige Entscheidung. Man erklärt sich bereit, sich langfristig um ein Tier zu kümmern, Zeit mit ihm zu verbringen und sein ganzes Leben lang für dieses Tier zu sorgen.

Bevor Sie ein Tier aus dem Tierheim bei sich aufnehmen, sollten Sie sich über Zeit und Geld bewusst werden, die mit der richtigen Pflege eines Tieres verbunden sind. Hat Ihr Partner die Zeit und die Geduld, sich mit dem Tier zu beschäftigen und es zur Stubenreinheit zu erziehen? Ist er oder sie bereit, Futter, Ausstattung (wie Spielzeug, Pflegeartikel, Leinen, Geschirre und ein Körbchen), Impfungen und Tierarztkosten, einschließlich Kastration, Flohbehandlung, Entwurmen und Notfallbehandlungen, zu zahlen?

Wenn sich eine Familie dazu entscheidet, ein Tier bei sich aufzunehmen, sollten alle Familienmitglieder zusammen in das örtliche Tierheim gehen, um ein Tier auszusuchen, nachdem alle Verpflichtungen und Aufgaben besprochen wurden. Kaufen Sie bitte niemals ein Tier aus dem Zooladen oder vom Züchter und lassen Sie das Tier kastrieren. Jedes Tier, das aus dem Zooladen oder vom Züchter gekauft wird, nimmt einem heimatlosen Hund oder einer Katze aus dem Tierheim das potentielle neue Zuhause weg.


Tiere sind kein Spielzeug
Kleine Kinder können Tieren oft unabsichtlich wehtun. Im Spiel kann es sogar vorkommen, dass sie ihnen die Knochen brechen oder tödliche Verletzungen verursachen. Welpen, Kätzchen, Kaninchen, Kücken, kleine Enten und andere Jungtiere sind hierfür besonders gefährdet.

Wir mussten schon zu viele Geschichten über Kinder hören, die schon nach kurzer Zeit das Interesse an einem Tier verloren haben. Dann sind die Eltern gezwungen, die beste Entscheidung zu treffen, um das Problem zu „lösen“. So landet ein tierischer Begleiter häufig in einem überfüllten Tierheim oder wird unter Umständen sogar von Haus zu Haus weitergereicht, was eine Traumatisierung, Angstzustände und Verhaltensstörungen nach sich ziehen kann.


Kein “Happy End” für die Tiere
Die Tierheime sind voll von Tieren, die als “Haustiere” einfach nicht mehr in die Pläne der früheren menschlichen Begleiter gepasst haben. Ganz egal, wie gern sie sich um die Tiere kümmern möchten – manche Menschen, die Tiere geschenkt bekommen, fühlen sich einfach nicht bereit dazu, sich langfristig um einen tierischen Begleiter zu kümmern.

Leider geben viele Menschen Tiere, die sie geschenkt bekommen haben, schon kurze Zeit später in überfüllten Tierheimen ab. Im schlimmsten Fall werden die Tiere sogar einfach ausgesetzt oder beim Umzug zurückgelassen.


Quelle: Peta



Was Sie tun können!
• Verschenken Sie niemals ein Tier. Wenn Sie alles mit dem zukünftigen Begleiter des Tieres besprochen haben und wissen, dass er oder sie ausreichend Zeit haben, sich um das Tier zu kümmern, wirklich dazu bereit sind und über die nötigen Mittel verfügen, um sich angemessen um ein Tier zu kümmern, dann schenken sie der Person doch einen Gutschein vom örtlichen Tierheim.

• Wenn Sie einen Markt, einen Flohmarkt oder eine andere Veranstaltung besuchen, wo Tiere verschenkt werden, dann klären Sie die Verantwortlichen auf. Wenn jemand Jungtiere verschenkt, machen Sie der Person die Risiken davon begreiflich – manche Menschen verkaufen Hunde und Katzen an Versuchslabore oder Händler, missbrauchen oder vernachlässigen sie.

• Bitte versprechen Sie, niemals ein Tier aus dem Zooladen oder vom Züchter zu kaufen und Ihre tierischen Begleiter kastrieren zu lassen.

Quelle: PETA
Tiere sind Lebewesen, keine Ware.
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