zur Kenntnisnahme, TG Claudia
Stars in der Manege“: Prominente sollen auf Tiernummern verzichten
Tierrechtsorganisation PETA appelliert an die Tierfreundlichkeit von 200 Prominenten & informiert über Circus Krone
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27. Oktober 2008
Kontakt: Dr. Edmund Haferbeck, Tel. 0171/4317387
Gerlingen - 200 Prominente, die auf der Circus Krone-Homepage als prominente Gäste aufgeführt sind oder in der Vergangenheit Tiere bei „Stars in der Manege“ vorführten, darunter Schauspieler, Moderatoren, Sänger oder Politiker erhielten jetzt Post von PETA Deutschland e.V. Umfangreich werden Stars wie Sonya Kraus, Wolke Hegenbarth, Heino Ferch oder Dr. Edmund Stoiber über den Tiermissbrauch in Europas größtem und angeblich reichstem Zirkus informiert. Nach Angaben von PETA wird der Großteil der Tiere schlechter gehalten als es das Tierschutzgesetz, respektive die Zirkus-Leitlinien, zuliessen. In der Kritik der Tierrechtsorganisation steht außerdem das Münchner Veterinäramt, dass über einen langen Zeitraum dem Zirkus die Genehmigung erteilte, Tiere, vor allem die Pferde, schlechter halten zu dürfen als es die Zirkusleitlinien erlauben. PETA Deutschland e.V. appelliert an alle potenziellen Teilnehmer der Sendung „Stars in der Manege“, nicht an Tiervorführungen teilzunehmen.
„Der Elefant, den Sonya Kraus als Attraktion vorführte, ist schwerkrank von der Haltung auf harten Holzpodesten und Bewegungsmangel,“ so Carola Schmitt, Zirkussprecherin bei PETA Deutschland e.V. „Die flotten Sprüche von Circus Krone können auch nicht über die offensichtliche Tierquälerei in diesem Zirkus hinwegtäuschen.“
Permanente, mangelnde Bewegung und Haltung in zu kleinen Boxen und Käfigen sei ein eklatanter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Wenn Prominente als Teufelsreiter die Pferde durch die Manege scheuchen, dann sollten sie wissen, dass die Tiere im Circus Krone nicht artgerecht leben. Zuständige Behörden sprechen u.a. von erheblichen Leiden der Pferde in Folge der dauerhaften erheblichen Einschränkung der Möglichkeit zur artgemäßen Bewegung.
PETA Deutschlands informiert, dass Circus Krone noch nicht einmal in der Lage ist, Tiere wie Eber, Aras oder Pferde ordnungsgemäß zu halten, geschweige denn Elefanten oder Flusspferde. In vielen Städten sei der Zirkus mit seiner strukturell tierquälerischen Tierhaltung in den letzten Monaten auffällig geworden. Gerichtsverfahren und Bußgeldbescheide seien anhängig. Der Bundesrat habe bereits 2003 für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus votiert und in dieser Entschließung die Bundesregierung aufgefordert, eine solche Verordnung auf den Weg zu bringen. Bis heute jedoch sei nichts geschehen.
Weitere Informationen über Circus Krone erhalten Sie unter http://www.peta.de/circuskrone