folgende Einrichtung ist der Arbeit unseres Vereines/orga zuzurechnen -
hier ganz besonders den Geschwistern Schill, die die Einstiegsarbeit mit sehr viel Zähigkeit leisteten
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Saarbrücker Zeitung - Ausgabe SLS
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Dillinger Rathaus wird zum Taubenhaus
Eine Eier-Tauschstation soll die überhand nehmende Vogelpopulation beim Brüten bremsen
Vergeblich hat Dillingen sich bemüht, die Zahl der Tauben in der Stadt zu reduzieren. Jetzt soll ein betreuter Taubenschlag verhindern, dass es mehr werden. Der Standort wird das Rathaus sein.
Dillingen. Wer sagt, im Rathaus von Dillingen gehe es zu wie in einem Taubenschlag, hat künftig Recht. Die Stadt will im kommenden Jahr ein Taubenhaus auf dem Dach der Verwaltung errichten, um der Taubenplage Herr zu werden. Zum einen soll eine Fütterung auf dem Rathaus die Vögel aus der Innenstadt weglocken, wo ihr Kot Schaden anrichtet. Zum anderen sollen in dieser Brutstelle die Taubeneier gegen Gipseier getauscht werden, damit weniger Nachwuchs ausgebrütet wird. Den Plan skizzierte Bürgermeister Franz-Josef Berg in einer Einwohner-Fragestunde des Dillinger Stadtrats, als eine Anwohnerin der Stummstraße ihr Leid klagte: „Meine Dachrinne quillt über vor Taubenkot. Wenn es regnet, tropft er aus der Rinne. Tauben sitzen auf meinem Balkon, sie verschmutzen die Markise, und tote Tauben liegen auf dem Hof.“ Die Tiere kämen in Scharen, weil Nachbarn sie fütterten. Berg erwiderte: „Als Stadt können wir nur auf Straßen und öffentlichen Anlagen tätig werden, weil wir keine Polizeigewalt in privaten Häusern haben. Nur der Hauseigentümer kann als Vermieter zivilrechtlich eine Unterlassung des Fütterns erwirken.“
Die Stadt hatte Ende 2006 versucht, die Schwärme aus bis zu 200 Tauben zu verringern, indem sie Käfige aufgestellt und einige Tiere zu Züchtern umgesiedelt hat. Doch kehrten die Tauben zu den Futterstellen in der City zurück. Auch ein Verbot, verwilderte Tauben zu füttern (bei Geldbußen bis zu 5000 Euro) und eine Mitarbeiter-Truppe, die ausgelegtes Futter beseitigte, hatten keinen anhaltenden Erfolg.
Nun setzt die Stadt also auf ein Taubenhaus nach Saarbrücker Vorbild. Das Modell ist bereits ausgesucht und die Statik des Rathausdaches geprüft. „Nach den Erfahrungen in Saarbrücken darf man mit 70 Prozent weniger Taubenkot in der Innenstadt rechnen“, sagte der Bürgermeister. Hinzu komme eine Aufklärungskampagne, dass das Füttern zu unterlassen ist. kni
Auf einen Blick
Tauben stellen in großer Zahl ein mehrfaches Problem dar. Ihre Hinterlassenschaft verschandelt nicht nur Fassaden, Dächer und Denkmäler. Ihr stark ätzender Kot beschädigt auch Bausubstanz und Autolack. Bei der Entfernung entstehen außer Kosten auch Gesundheitsrisiken.
Der Kot kann für den Menschen krank machende Viren, Bakterien und Pilze enthalten. Jede Taube hinterlässt im Jahr eine Kotmenge von (wenn einmal getrocknet) 2,5 Kilo. Taubennester sind Brutstätten für Parasiten und Schädlinge. So verbreiten Tauben auch Zecken, Flöhe und Milben, die ihrerseits Krankheiten übertragen können.
saarlandweit war jeweils in den Ortsausgaben ein kleinerer Artikel vorhanden
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Tierrechte - gemeinsam erreichen
Rolf Borkenhagen - Vorsitzender
Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Saar -
http://www.tvg-saar.de/ Quelle: TVG-Pulheim
Liebe Grüße Kalli