Der hat wohl nen Sockenschuß.
Von Liliane Minor. Aktualisiert am 13.11.2008 8 Kommentare
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Die EVP setzt sich für ein Verbot von vier Hunderassen ein, obwohl es für deren Gefährlichkeit keine Beweise gibt. Die Freiheit des Menschen sei höher zu werten als die des Hundes.
Quelle und Artikel: http://www.tagesanzeiger.ch/
Meine Antwort:
Zitat aus dem Gutachten über Kampfhunde, Dr. Dorit Feddersen-Petersen/PDF-Datei:
die Rassenindices sind irreführend und entbehren derwissenschaftlchen bzw. statistischen Grundlagen.
Es gibt keine " Gefährliche Hunderassen": Weder nach Beißvorfällen noch wissenschaftlichen Erkenntnissen (ethologisch, tierschützerisch, molekulargenetisch) folgen diese Bennenungen seriösen, nachvollziehbaren Kriterien. Es gibt gefährliche Hundeindividuen. Die Wirksamkeit von Hunde VO, die insbesondere auf Hundeverbote u.a ausgerichtet sind, muß gering sein. Willkür bei der Rassenauswahl muß vorliegen. Hinzukommt, daß Rassen mit geringer Population aufgeführt werden, dei keine oder relativ wenig Beißvorfälle verursacht.
Weiter schreibt sie:
Rasselisten sind als verordnete Verstöße gegen höherrangiges Recht, das geltende Tierrecht, zu sehen. Für bestehende Probleme in der Hundehaltung "greifen" sie nicht. Indes bereiten sie etlichen Hundehaltern unendliches Leid und große Probleme durch Verlust des Tieres bzw. soziale Ausgrenzung. Und sie führen zu Verhaltesfehlentwicklungen, da sie Hunde bestimmter Rassenzugehörigkeit ein ausgeprägt restriktives Leben zumuten.
Gutachten als PDF-Datei von Dr. Feddersen-Petersen.
Man sollte dem Herrn mal die Bilder der Auswirkungen solcher Hetzkampagnen vorführen. Auch wenn ich mich jetzt in die Nesseln gesetzt habe, da sollte er sich mal Gedanken machen.
Selbst Holland hat es inzwischen eingesehen. (Hoffentlich)
