Giftköder

Warnungen - Wovor müssen wir unsere Tiere schützen

Giftköder

Beitragvon Brunner » Mittwoch 12. November 2008, 13:39

ACHTUNG GIFT, liebe Grüße Kalli

Giftköderwarnung für Kurpark Bad Krozingen

Am Freitag, den 7.11.08 gegen 13.00 Uhr wurden am Tiergehege im Kurpark
in Bad Krozingen, in der Nähe des Spielplatze 1 x 1 cm große, grüne
Würfel , gefunden, die innen mit einer gelblich/weißen Substanz
präpariert sind. Es ist davon auszugehen, dass es sich um Giftköder
gegen Hunde handelt, da sich aber ein Kinderspielplatz in unmittelbarer
Nähe befindet, sind auch Klein-Kinder in Gefahr! Wir bitten um erhöhte
Aufmerksamtkeit. Ordnungsamt, Polizei, Kur- und Bäder Gmbh, sowie die
Presse sind informiert.
Quelle: TVG Pulheim
Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen. Ihr werdet die Wahl haben, ihr zu helfen oder sie sterben lassen, und wenn sie stirbt, sterbt ihr auch. Unsere Politiker haben sich entschieden, sie lassen sie sterben.

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Re: Giftköder

Beitragvon Brunner » Mittwoch 26. November 2008, 18:04

Giftköder tauchen wieder auf, liebeGrüße Kalli


Giftanschlag auf Hunde in Elstorf
Unbekannter legt gefährliche Hackbällchen aus


Jan Schubert
Elstorf/Schwiederstorf. Sie erfreuen viele von uns als treue Weggefährten, als"beste Freunde des Menschen" doch es gibt anscheinend auch Personen, die mit Hunden rein gar nichts am Hut haben. Das geht bei manchen sogar so weit, dass sie den Vierbeinern nach dem Leben trachten wie unlängst geschehen im Elstorfer Ortsteil Schwiederstorf.
Dort hatte Ende Oktober ein Unbekannter an drei Stellen dies waren die Straßen Rüterweg, Ohlweg und Postweg Hackbällchen auf dem Boden ausgelegt. Die Leckereien so dicht vor seiner Nase platziert waren für "Ben", den Retriever einer Schwiederstorfer Familie, beim Spaziergang im Rüterweg am Donnerstag, 30. Oktober, nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr, ein gefundes Fressen. Und ein lebensgefährliches, wie sich im nachhinein herausstellen sollte.
Die Neu Wulmstorfer Tierärztin Edelgard Benecke unter-suchte den Retriever sowie einen weiteren Verdachtshund, die Samojeden-Hündin "Nanooc". In ihrem Fall hatte Besitzer Walter Scheidt, wie er den HAN gegenüber bestätigte, die Befürchtung, dass sie bei einem Ausgang im Dunkeln am Freitag, 31. Oktober, gegen 17.30 Uhr, ebenso die Bällchen gefressen hätte. Mittlerweile ist klar, dass die Behandlung zumindest für Retriever "Ben" lebensnotwendig war. Ein weiterer Hund, ein Terrier, hatte ebenfalls eines der verlockenden Bällchen bereits in der Schnauze doch die Besitzerin entriss ihm das Teil noch rechtzeitig.
An den drei Stellen in Elstorf wurden insgesamt fünf Hackbällchen gefunden und von Edelgard Benecke nach Augsburg in ein Speziallabor eingeschickt. Bei Ansicht der rohen Fleischbällchen fiel der Expertin die "sehr leuchtende und auffallende Optik" ins Auge: "Sie müssen sich diese Bällchen wie mit roten Haferflocken durchsetzt vorstellen", beschreibt Edelgard Benecke ihren Eindruck, aufgrund dessen die verdächtigen Teile gen Süddeutschland schickte.
Von dort gab es die Bestätigung: Das Hackfleisch war mit Rattengift versetzt, genauer mit Bromadiolon, was als Hemmstoff zur Blutgerinnung fungiert. Die Versorgung zumindest des Retriever war dringend erforderlich, denn das Gift hätte langsam und schleichend erst im Laufe einer Woche gewirkt. Das Tier wäre bei ausbleibender Behandlung innerlich verblutet. Der Tod hätte sich laut Tierärztin Benecke erst kurz vorher durch "Schwächeerscheinungen, die man nicht erst abwarten sollte", angekündigt. Sie verabreichte beiden Hunden Vitamin K und bekämpfte so wirksam die Vergiftung.
Auch bei der Polizei in Neu Wulmstorf ist der Vergiftungsversuch bekannt. Walter Scheidt erstattete am Sonnabend, 1. November, Anzeige gegen Unbekannt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Inzwischen ist "der Vorfall ins Stocken geraten", sagt der stellvertretende Dienststellenleiter Viktor Worms: Es seien keine neuen Giftbällchen aufgetaucht. Dies ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass besorgte Hundebesitzer Zettel mit der Aufschrift "Achtung Hundehasser" an den Fundorten ausgelegt haben.
In den vergangenen Jahren war es im Landkreis zweimal zu ähnlichen Aktionen von Hundehassern gekommen, 2007 in Meckelfeld und Maschen sowie ein weiteres Mal im Frühsommer 2006 in Klecken, wo zwei Schäferhunde infolge von Rattengift starben, was sie auf unbekannte Art und Weise aufgenommen hatten. Auch in Elstorf soll es im Vorjahr einen ähnlichen Vergiftungsfall gegen Hunde gegeben haben.

Zu den jüngeren Vorfall erhofft sich die Polizei in Neu Wulmstorf Hinweise aus der Bevölkerung unter 0 40/70 01 38 60.

http://www.han-online.de/HANArticlePool ... 52000aa25f



Quelle: vgt-pulheim e.V.
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Re: Giftköder

Beitragvon Brunner » Dienstag 9. Dezember 2008, 18:01

Verbrecher unterwegs.TG Kalli

Bad Dürrheim
Brutaler Hunde-Hasser vergiftet Vierbeiner



Ein Hunde-Hasser geht in Bad Dürrheim um: Am Salinensee wurde nach bestätigten SÜDKURIER-Informationen ein Puli-Hirtenhund Opfer eines Rattengift-Anschlags. Der Hund wurde behandelt und überlebte nur mit sehr viel Glück.
Interview: „Der Hund verblutet innerlich“

Lieb und verspielt: Ein junger, hellhaariger Puli aus der Familie der ungarischen Hirtenhunde, die mehrere Rassen umfasst.
Foto:
Bad Dürrheim – Gipfelt der Dürrheimer Streit über das Für und Wider einer erweiterten Leinenpflicht in hinterhältige, gemeine Anschläge auf das Leben von Hunden? Das steht zu befürchten, nachdem am Wochenende ein schwarzer Puli-Hirtenhund beim Gassigehen im Bereich des Salinensees offenbar eine Substanz gefressen hatte, die nach nun bestätigten Informationen dieser Zeitung mit Rattengift versetzt war.
Der Hundebesitzer brachte seinen Vierbeiner in die Villinger Tierklinik Riegger, wo die Veterinärmedizinerin Nicole Maenz nach umfangreichen Untersuchungen zu dem Schluss kam: „Das war Rattengift.“ Nach Angaben der Tierärztin war der drei bis vier Jahre alte Hund offensichtlich nach dem Ausflug ins Grüne einfach umgefallen. In der Tierklinik wurde dann festgestellt, dass das Tier an Blutungen an den Schleimhäuten litt, was auf Gerinnungshemmung durch Rattengift schließen lässt: „Alles andere konnten wir ausschließen“, so Maenz. Und weiter: „Dem Hund ging es akut sehr schlecht, doch wir konnten ihn retten, und nach ein paar Tagen auf unserer Station geht es ihm gut und er konnte wieder nach Hause.“

Foto:
Die Angst sitzt nun aber nicht nur dem Puli und seinem Besitzer, sondern allen anderen Dürrheimer Hundebesitzern in den Knochen, die durch die erweiterte Leinenpflicht und den Streit um diese Anordnung der Stadt in den Mittelpunkt des Interesses gerückt sind. Nicole Zendler, Leiterin des Ordnungsamts, erfuhr erst auf Nachfrage des SÜDKURIER von dem Giftanschlag, auch bei der Polizei hatte der Hundebesitzer keine Anzeige erstattet. So ist im Moment auch noch nicht klar, ob es zu weiteren Vergiftungen an Hunden gekommen ist. Besitzer sollten sich dann in jedem Fall bei der Polizei, Telefon (07726) 93 94 80, melden.
Tierärztin Nicole Maenz schätzt den Anschlag als für die Region ungewöhnlich ein, schließlich komme so etwas im ländlichen Raum nicht alle Tage vor. Doch ausschließen könne man auch im Schwarzwald-Baar-Kreis gar nichts: „Es gibt genug Irre“, bekräftigt die Veterinärin traurige Erfahrungen aus ihrem Berufsleben.
Sollte ein solcher „Irrer“, der mit Rattengift Hunde umbringt, gefasst werden, würde er nach Einschätzung eines Beamten der Polizeihundestaffel Villingen-Schwenningen am ehesten wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und eventuell wegen Sachbeschädigung belangt werden können – so sieht es das Strafgesetzbuch bei Tieren vor.
Wer nun aber glaubt, dass ein mordlüsterner Hunde-Hasser dafür ins Gefängnis wandern würde, sieht sich getäuscht: Das Vergiften eines Hundes gilt laut Strafgesetzbuch und belegt durch allerhand Richtersprüche in der Regel lediglich als Ordnungswidrigkeit – und die wird in den allermeisten Fällen lediglich mit einer Geldbuße geahndet.

http://www.suedkurier.de/region/schwarz ... 07,3544266
Quelle:vgt-pulheim
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Re: Giftköder

Beitragvon Brunner » Dienstag 9. Dezember 2008, 18:04

Hier ein paar Informationen dazu. LG Kalli

Bad Dürrheim
„Der Hund verblutet innerlich“

Foto:
Veterinär Andreas Roeckl (Bild) betreibt zusammen mit Ehefrau Karen die Tierklinik Schabelhof in Bad Dürrheim. Er erläutert im Gespräch mit dem SÜDKURIER Symptome und Behandlung eines Rattengift-Anschlags auf Hunde.

Wie erkennen Hundehalter eine mutmaßliche Vergiftung ihres Hundes mit Rattengift?

Der Hund ist matt, schlapp und kann im Maul oder am Anus Blutungen aufweisen, oft ist auch blutiger Hundekot oder Blut im Urin zu bemerken.

Wie wirkt eigentlich Rattengift?

Das Rattengift wirkt auf das Blut als Gerinnungshemmer: Ratten oder Hunde verbluten langsam innerlich.
Was kann ein Hundebesitzer tun, wenn er den Verdacht hat, sein Hund könnte vergiftet worden sein, und wie behandeln Sie solche Fälle?
Der Hundebesitzer sollte bei begründetem Verdacht ein Blutbild möglichst mit Gerinnungswerten machen lassen. Wir behandeln die Vergiftung vorbeugend mit hohen Gaben von Vitamin K. Schlimmstenfalls muss eine Bluttransfusion vorgenommen werden, um das Tier zu retten. Um Rattengift eindeutig nachzuweisen, muss man den Tiermagen auspumpen und den Inhalt sorgfältig analysieren.

Fragen: Roland Burger
http://www.suedkurier.de/region/schwarz ... 07,3544264
Quelle: vgt-pulheim
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Re: Giftköder

Beitragvon Brunner » Mittwoch 17. Dezember 2008, 18:20

Von: webmaster@tierdiebstahl.de

Giftköderalarm

Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem in Enzklösterle bei Bad Wildbad/Nordschwarzwald ein Hund letzte Woche wegen Vergiftungserscheinungen (Blutbrechen) beim Tierarzt behandelt werden musste, bitte ich um Veröffentlichung einer Giftköderwarnung. Genaueres lässt sich leider nicht (mehr) nachweisen.

Besten Dank
Brigitte

Quelle: TVG -Pulheim

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