Hallo Edel
Ich möchte dir auch mein Beileid aussprechen und dir ein paar Zeilen mitgeben - ein Gedicht, das ich vor etwa zwei Jahren geschrieben habe:
Neulicht
Vom Horizont ganz fern im Westen
erreicht uns der letzte Sonnenstrahl
Steht auch manches nicht zum Besten
wird Ungewissheit leicht zur Qual
Wehmütig blicken wir zurück
wissen um unsere Vergänglichkeit
zum Horizont ein letzter Blick
die Dunkelheit ist nicht mehr weit
Und das Wunder kommt genau von dort
wo alle Gestirne schlafen gehen
Die Neulichtsichel an diesem Ort
wo wir am Abend die Sonne sehen
Die Neulichtsichel zeigt es klar
der Mond ist's wo die Seele wohnt
Monat für Monat, Jahr für Jahr
Ewig lebt die Seele, sagt der Mond
Drum fürchtet nicht das letzte Licht
das der Mond von Osten bringt
ein letztes Sterben gibt es nicht
solange Neulicht aus Westen winkt!
Wenn du in den nächtlichen Himmel zum Mond hinaufblickst, wirst du spüren, dass deine Lieben stets für dich da sind, so wie auch der Mond immer da sein wird. Ist es nicht schön zu wissen, dass ausgerechnet dort, wo die Gestirne untergehen, im Westen, die erste kleine Mondsichel im Westen kurz nach Sonnenuntergang zu sehen ist - drei Tage, nachdem die letzte kleine Mondsichel am Osthorizont bei Sonnenaufgang verschwindet?
Diese 3 Tage rund um den Neumond machten Angst, der Mond war zwei Nächte nicht zu sehen - doch am dritten Tage war er auferstanden, und die Menschen verstanden das Gesetz des ewigen Lebens.
Dein Papa und deine Mama sind nun zusammen, in der Welt, die wir Sterblichen nicht erklären können, aber von der wir wissen und mit der wir spirituell verbunden sind. Darum werden deine Lieben auch stets mit dir verbunden sein und dafür sorgen, dass es dir gut geht, denn du bist in ihren Herzen und sie sind in deinem.
Der Mond, Symbol für die Unsterblichkeit der Seele, wird stets einen neuen Zyklus beginnen, irdisches und himmlisches Leben gehen Hand in Hand, und diese Verbundenheit währt ewig.
Alles Liebe
Gerry