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 Betreff des Beitrags: 15-Jährige vergewaltigen minderjährige Mädchen
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Mai 2007, 17:14 
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15-Jährige vergewaltigen minderjährige Mädchen
Ein Sexualverbrechen an Kindern schockiert Hamburg. Wie die Polizei in der Hansestadt verlauten ließ, haben zwei fünfzehnjährige Jungen zwei minderjährige Mädchen (12, 13) vergewaltigt.

Nach Angaben der Polizei sollen sich die Jugendlichen in einem Internet-Forum kennen gelernt haben. Die Mädchen freuten sich auf das Treffen mit den nur zwei und drei Jahre älteren Jungen. Doch die beiden führten Böses im Schilde. Die Opfer gaben zu Protokoll, sie seien mit Schlägen bedroht gewesen und in ein Hochhaus geschleppt worden. Dort sollen sie vergewaltigt worden sein.

Wegen, wie es hieß, gemeinschaftlicher Vergewaltigung und wegen Wiederholungsgefahr wurde Haftbefehl gegen die 15-Jährigen erlassen.


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Sexuelle Verwahrlosung
Zwei 15-Jährige wegen Vergewaltigung in Haft
Das Erschrecken über den Missbrauch eines zwölf und eines 13 Jahre alten Mädchens weicht mehr und mehr der Einsicht, dass die moderne Jugendkultur wesentlich zur Verrohung des Umgangs beiträgt. Deshalb zeigen sich Kriminologen kaum noch verwundert über die zunehmende Zahl sexueller Gewaltdelikte Minderjähriger.
Die Vergewaltigung eines zwölf und eines 13 Jahre alten Mädchens durch zwei 15-jährige Jungen hat die Debatte über die „sexuelle Verwahrlosung“ vieler Jugendlicher angeheizt. „Dieser Fall ist ein Teilausschnitt aus einer sehr komplexen Problematik: Gerade bei Jugendlichen steigt die Zahl sexueller Nötigungen und von Vergewaltigungen“, sagte Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts, am Montag. Man wisse aber noch nicht genau, ob die Zahl der Delikte gestiegen sei oder die Anzeigebereitschaft bei jungen Frauen zunehme. „Vor allem durch eine Lied- und Jugendkultur, die junge Frauen zu einer Körperware reduziert, wird eine sexuelle Verrohung bei Jugendlichen gefördert“, sagte der Kriminologe. Auch die Anonymität des Internets fördere solche Fälle. Hier seien es aber vor allem Erwachsene, die in Chatrooms jugendliche Opfer zur Befriedigung sexueller Wünsche suchten. Den Kriminologen Wolf Kemper von der Universität Lüneburg überrascht die Tat ebenfalls nicht. „Wir haben festgestellt, dass es seit einiger Zeit schon bei Jüngeren eine große Faszination zum Thema Sex gibt.“ Betroffen seien vor allem Kinder und Jugendliche, denen ein allzu sorgloser Umgang mit den Medien Fernsehen und Internet gewährt wird. „Viele dieser Jugendlichen haben den eigenen Fernseher im Zimmer oder einen Internetanschluss“, sagt Kemper. Gerade im Netz könnten sie die ganze Bandbreite der Angebote der Pornoindustrie konsumieren. Kemper: „Man muss sich da nichts vormachen. Die jungen Nutzer des Internets sind pfiffig. Die kommen an alle Seiten ran.“ Weniger erfahren sind die Minderjährigen bei der Interpretation. „Das Problem ist, dass viele von ihnen überzeugt sind, dass die Praktiken, die sie im Internet sehen, auch so im Alltag praktiziert werden.“ Der Konsum lässt Realitäten verschwimmen. In Extremfällen kommt es zu krankhaften Auffälligkeiten bei Jugendlichen. „Wir stellen dabei fest, dass auch immer mehr Mädchen diese Auffälligkeit haben“, sagt Kemper. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass besonders Jugendliche und Kinder, die missbraucht wurden, zu Auffälligkeiten neigen.
Jugendkultur und Pornoindustrie forcieren die Faszination für Sexualität
„Wir haben heute im Alltag eine größere Nähe zwischen Jugendkultur und der Pornoindustrie, die die Faszination für Sexualität wohl noch forciert“, sagt Kemper. So seien die Rotlichtbezirke oft auch die Gegenden, in die Jugendliche zum Tanzen und Feiern gehen. Extrem ist es auf dem Hamburger Kiez, wo es neben Sexshops und Table-Dance-Läden zeitweise bis zu 40 Diskotheken oder Musikklubs gab, die Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Norddeutschland anziehen. „Das ist aber kein Hamburger Phänomen“, sagt Kemper. „Diese Entwicklung haben wir in fast allen größeren Städten, die einen Rotlichtbezirk haben.“ Schlagworte
SExualität Verwahrlosung Vergewaltigung Jugend Pornografie Unterdessen teilte die Polizei mit, dass die beiden 15 Jahre alten Jungen, die die Mädchen vergewaltigt haben sollen, in Haft bleiben. Beide hatten zuvor bei der Polizei Teilgeständnisse abgelegt. Die Tat hatte sich am Wochenende in Billstedt ereignet. Die Jungen hatten die Mädchen im Internet beim Chatten kennengelernt und sich dabei verabredet. Schon am Treffpunkt wurden die 15-Jährigen zudringlich. Mit Gewalt drängten sie die beiden Mädchen, die vom Gesetz her noch als Kinder gelten, in die zurzeit leer stehende Wohnung einer Tante der Täter. Dort fielen sie über die Mädchen her und missbrauchten sie. Danach gingen die Täter zusammen mit ihren Opfern aus der Wohnung – so, als wenn nichts passiert wäre. Die Mädchen liefen zu einem Imbiss. Von dort wurde die Polizei verständigt. Polizisten nahmen die beiden 15-Jährigen, die aus der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien stammen, am Tag nach der Tat in Wilhelmsburg fest und führten sie dem Haftrichter vor. Die Mädchen befinden sich in psychologischer Behandlung. dpa/zv


http://www.welt.de/hamburg/article87429 ... ?print=yes


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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Mai 2007, 17:25 
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Prügel, Drogen, Vergewaltigung: Vier Männer quälten junge Mädchen
Kinderschänder festgenommen / Polizei geht von 20 Opfern aus
08.10.2005

Lokales - Seite 19

Marcel Gäding, Anne Vorbringer, Andreas Kopietz

Sie haben 13-, 14- und 15-jährige Mädchen vergewaltigt, sie haben sie mit Drogen gefügig gemacht und zur Prostitution gezwungen. Seit Jahren ging das so, die Bande von Zuhältern und Kinderschändern verübte ein brutales Verbrechen nach dem anderen. Am Donnerstag war Schluss damit: Um 21.30 Uhr stürmten schwerbewaffnete Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos eine Wohnung in der Heilbronner Straße in Schöneberg. Dies ist das Ende des Martyriums von Mädchen, das selbst hart gesottene Polizeiermittler fassungslos machte.

Die von der Polizei aufgebrochene Ein-Zimmer-Wohnung in dem gepflegten Haus an der Heilbronner Straße gehört dem 41 Jahre alten Thomas H. Er soll eine 15-Jährige zur Prostitution gezwungen haben. Auch drei Freunde von ihm sitzen inzwischen in Haft, weil sie sich an Minderjährigen vergangen haben sollen. Sie alle stammten aus sozial schwachen Schichten, sagt die Polizei. Wie die Polizei auf die Tatverdächtigen kam, sagt sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

Ein "angenehmer Nachbar"

Die Nachbarn kennen Thomas H. als freundlichen und ruhigen Mann. "Er war für uns ein angenehmer Nachbar", sagt ein älterer Herr. Diese freundliche Fassade beeindruckte im Frühjahr offenbar auch die 15-jährige Jana K., die von zu Hause weggelaufen war. Sie lebte auf der Straße "auf Trebe" und war immer wieder in verschiedenen Wohnheimen untergebracht. Das Mädchen verliebte sich in den 41-Jährigen.

"Doch aus dem scheinbaren Liebesverhältnis entwickelte sich für das Mädchen eine extreme Opferlage", formuliert eine Polizeisprecherin. Laut Polizei soll der Mann angefangen haben, das Mädchen zu verprügeln. Mehrmals täglich soll er sich laut Polizei auch an der Minderjährigen vergangen haben. Dennoch war Jana K. ihm hörig.

Während er vom Amt Arbeitslosengeld II kassierte, zwang er das Mädchen zur Prostitution auf dem Straßenstrich in der Kurfürstenstraße in Tiergarten. Im Internet bot er die 15-Jährige ebenfalls feil. Sie musste Kunden in Wohnungen und Hotels besuchen. Den Erlös kassierte der Mann. "Das waren üppige Beträge", sagt ein Ermittler. Bei Durchsuchungen der Schöneberger Wohnung konnten Polizisten nach eigenen Angaben "wichtige Beweismittel" sicherstellen. Durchsucht wurde zur selben Zeit auch ein Haus im im Köpenicker Ortsteil Karolinenhof, in dem ein Bekannter des Mannes wohnt. Gegen diesen werde nicht ermittelt, hieß es bei der Polizei. Thomas H. soll jedoch einige Zeit mit der 15-Jährigen in dem Haus gewohnt haben.

Der von seinen Nachbarn als sympathisch beschriebene Thomas H. ist der Polizei bereits wegen mehrerer Gewaltdelikte bekannt. Ein Richter erließ inzwischen Haftbefehl gegen ihn - wegen wiederholter Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen sowie Kokainkonsums.

Thomas H. war schon länger im Visier des Landeskriminalamtes. Seine Bekannten kamen den Ermittlern ebenfalls nicht sauber vor. Also forschten sie nach - und stießen auf Ungeheuerliches: Die Polizisten fanden fünf Männer im Alter von 27 bis 43 Jahren, die in einem Zeitraum von mindestens fünf Jahren in verschiedenen Wohnungen in Friedrichhain und Weißensee fast täglich insgesamt rund 20 Mädchen missbraucht haben sollen. Das Alter dieser Minderjährigen liegt zwischen 13 und 15 Jahren. Auf exzessiven Partys wurden in großen Mengen Alkohol und Drogen wie Haschisch konsumiert. "Auf diese Weise wurden die Minderjährigen gefügig gemacht", so die Polizei.

Einschlägig vorbestraft

Mädchen, die damit nicht einverstanden waren, wurden von dem Haupttäter, einem 43-Jährigen Mann aus Weißensee, verprügelt. Nach Angaben er Polizei vergewaltigte er auch mehrere Mädchen.

Der 43-Jährige ist bereits einschlägig vorbestraft. Er beging in der Vergangenheit schon mehrere Sexualstraftaten und vergriff sich an Minderjährigen. Er sitzt, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits seit August hinter Gittern. Gegen zwei Freunde des Täters, zwei jeweils 27-Jährige aus Lichtenberg und Pankow, wurden bereits am 30. September beziehungsweise am vergangenen Mittwoch Haftbefehle vollstreckt.

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Minderjährige Prostituierte

Sexueller Missbrauch von Jugendlichen ist nach Paragraf 182 des Strafgesetzbuches strafbar, wenn sich ein über 18-Jähriger an einer Person unter 16 Jahren vergeht und dabei eine Zwangslage ausnutzt. Den Tätern droht eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe.

Kindesmissbrauch liegt vor, wenn das Opfer noch nicht 14 Jahre alt ist. Für den sexuellen Missbrauch an Kindern drohen Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen von bis zu fünf Jahren.

Fälle von Missbrauch Minderjähriger gab es in der Vergangenheit in Berlin immer wieder.

In Neukölln nahm die Polizei bei einer Razzia vor vier Jahren drei Betreiber eines Bordells fest. Ein 34-jähriger Türke, seine 21-jährige deutsche Lebensgefährtin und ein 19-jähriger Rumäne hatten mindestens sechs junge Frauen aus Rumänien, der Ukraine und Polen nach Deutschland eingeschleust und sie zur Prostitution gezwungen. Darunter waren auch drei Minderjährige im Alter von 16 und 17 Jahren.

In Moabit entdeckten Ermittler vor zwei Jahren ebenfalls ein Bordell, in dem Minderjährige arbeiteten. Die Jüngste von ihnen war gerade erst 15 Jahre alt geworden. Die Mädchen stammten aus Rumänien und wurden zur Prostitution gezwungen. Keine von ihnen besaß einen Pass, alle hielten sich illegal in Berlin auf.

Zwölf Zuhälter, Bordellbetreiber und Schlepper wurden vor fünf Jahren verhaftet. Sie hatten zwischen Juni 1986 und April 1989 in Berlin mehr als zehn verschiedene Bordelle betrieben und dort mehr als 200 thailändische Prostituierte für sich arbeiten lassen. Diese waren zum Teil noch minderjährig. Die Einnahmen aus dem Geschäft behielten die Besitzer ein. Die Mädchen durften die Bordelle nicht verlassen.

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