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Mercy
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Betreff des Beitrags: Fasten & Ramadan Verfasst: Mittwoch 27. September 2006, 00:48 |
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Registriert: Dienstag 24. Januar 2006, 20:45 Beiträge: 326 Wohnort: Dunya
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السلام عليكم ورحمة الله
InschaAllah geht es euch gut und ihr seid bei starkem Iman. Es folgt mein Beitrag zum Thema "Ramadan" in unserem Schwesterndars. InschaAllah könnt ihr von der Zusammenfassung profitieren.
:a3udhubillah
بسم الله الرحمن الرحيم
R A M A D A N & Das Fasten Alles Lob gebührt ALLAH. Wir danken Ihm, erstreben Seine Hilfe und bitten um Seine Vergebung. Und wir suchen Zuflucht bei Ihm vor dem Übel unserer eigenen Seelen und vor unseren Missetaten. Wen Allah rechtleitet, der wird nie fehlgehen. Wen ALLAH fehlgehen lässt, für den wird es keine andere Leitung geben. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah: nur Er ist es wert, angebetet zu werden. Er ist einzig und hat keinen Partner, und ich bezeuge, dass Muhammad - Friede und Segen seien auf ihm - Sein Diener und Sein Gesandter ist. Definition von Fasten (Siyaam)Fasten heißt im Arabischen Siyaam und bedeutet sprachlich gesehen Enthaltsamkeit. Im Islam bedeutet Siyaam die Enthaltsamkeit von Dingen, die das Fasten brechen, wie z.B. Essen, Trinken, GV und alles andere was das Fasten bricht und zwar von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang (Fajr), mit der Absicht (Niyya), gefastet zu haben. Wann wurde das Fasten im Ramadan zur Pflicht?Das Fasten wurde zwei Jahre nach der Hidrja (Auswanderung von Mekka nach Medina) des Propheten :saws im Monat Sch´abaan zur Pflicht. Als der Prophet :saws in Medina war, sah er wie die Juden pflegten einen bestimmen Tag zu fasten. Es war der ´Aschuura Tag am 10. Muharam (1. Monat im islam. Jahr). Der Prophet :saws fragte daraufhin, weshalb man diesen Tag fasten würde und die Juden antworteten: Dies ist ein rechtschaffener Tag, an dem Allah Musa (Moses) (as) und seine Anhänger von Pharao rettete. Aus Dankbarkeit gegenüber Allah fastete Moses diesen Tag.Der Gesandte Muhammad :saws antwortete: Wir haben mehr Recht, dem Propheten Musa in seiner Tat zu folgen.So fastete Muhammad :saws an diesem Tag und befahl allen Muslimen es auch zu tun. Erst als die Offenbarung kam den Monat Ramadan zu fasten, wurde das Fasten an ´Aschuura beliebt (mustahab) und nicht mehr obligatorisch. Allah sagt im Qur´an zum Fasten im Ramadan: O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allah) Fürchten. [2:183] Der Monat Ramadan (ist es), in dem der Qur'an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch während dieses Monats anwesend ist, der soll ihn fasten, ... (2:185) Die Weisheiten hinter dem Gebot des FastensAllah sagt im Qur´an: Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen (sollen). [51:56] Dies ist der Grund, weshalb die Menschen und die Dschinn erschaffen worden sind und dies stellt den Sinn des Lebens dar. Zu dieser Dienerschaft gehört es dementsprechend, dass man an Allah glaubt und das Glaubensbekenntnis La ilaha illa Allah Muhammadan Rasulullah spricht und verinnerlicht. Dies ist die 1. Säule im Islam und das Fundament, auf dem ein großes Glaubenshaus aufgebaut wird. Allah ermutigte Seine Diener zu fasten:
und dass ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr es wisst. (2:184) Das Fasten ist neben dem Gebet, der Zakat (Almosensteuer) und dem Verrichten der Pilgerfahrt die 4. Säule im Islam gemäß dem Hadith, bei dem Jibreel (as) den Propheten :saws fragte, was die Säulen des Islaams seien. Der Prophet :saws antwortete: Der Islam wurde auf fünf Säulen gebaut: 1.) Die Bezeugung, dass es keinen gibt, dem man mit Wahrheit und Recht dient außer Allah, und dass Muhammad der letzte Prophet und Gesandte Allah´s ist. 2.) Die Verrichtung der täglichen fünf Gebete. 3.) Die Abgabe der Zakaah (festgesetzte Vermögensabgabe). 4.) Die Pilgerfahrt nach Mekka für diejenigen, die es sich leisten können und 5.) das Fasten Ramadaans.Das Fasten ist eine gottesdienstliche Handlung (Ibada), die der Muslim verrichtet, indem er auf seine Wünsche und Bedürfnisse verzichtet, um Allah näher zu kommen. Nur um das Wohlgefallen Allahs zu erlangen, hält sich der Diener zurück von Dingen, die er liebt wie z.B. Essen, Trinken, Geschlechtsverkehr, Rauchen etc. Nur ein logisch denkender Mensch gibt gewünschte Dinge auf für etwas, dass viel wünschenswerter ist und eine größere Bedeutung hat, nämlich Allah zu gefallen! Durch diese Taten wird die Wahrhaftigkeit seines Glaubens und die Vollständigkeit seiner Dienerschaft gegenüber Allah deutlich, es zeigt die Liebe zu Allah und seine Sehnsucht nach dem, was Allah für ihn an Guten vorbereitet hat. Das Fasten hat nicht nur einen jenseitigen Vorteil, sondern auch einen diesseitigen. Es ist gesund für den Körper, denn es beruhigt das Verdauungssystem für eine gewisse Zeit und reduziert den Durchfluss des Blutes (im Körper) und somit auch den Durchfluss des Bösen im menschlichen Körper. So heißt in Abu Dawud, Bu, Mu, dass Anas (r) berichtete, dass Allahs Gesandter :saws gesagt hat: "Der Teufel fließt im Menschen (Sohn Adams) wie das Blut (in den Adern)." Durch das Fasten wird also die Einflüsterung des Bösen und die Stärke des Triebes und der Zorn gebändigt. So sagte auch der Prophet O ihr jungen Leute! Wer auch immer unter euch es sich leisten kann zu heiraten, sollte heiraten, denn die Ehe ist das beste Mittel, sein Blick zu senken und das beste Mittel, seine privaten Bereiche keusch zu halten. Aber wer auch immer nicht in der Lage ist zu heiraten, so soll er fasten, denn es hat ein Schutz inne. Fasten bekämpft also den Weg des Satans (Shaytan). Wir sehen also, dass Allah uns nie etwas auftragen würde, was uns schadet, im Gegenteil, all seine Gebote und Verbote haben immer einen großen Vorteil für den Menschen! Eines der wichtigsten Weisheiten des Fastens ist, dass es ein Mittel zur Erlangung von Taqwa (Gottesfurcht) bzw. Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ist gemäß der folgenden Aya 182 in Surat Al-Baqara: O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allah) fürchten.Durch das Fasten also, beweist der Diener, dass er das Gute tun und das Schlechte/Verwerfliche unterlassen will. Dies ist eine Aufforderung an die Diener Allahs. Der Gesandte Allahs :saws sagte auch (Bu): Derjenige, der nicht üble Reden und böse Taten aufgibt, dessen Enthaltung vom Essen und Trinken braucht Allah nicht. Wer also fastet, wird sich immer daran erinnern, dass er fastet, sobald er etwas schlechtes tun oder sagen will. Er wird sich also davor hüten, falls er diese sündhafte Tat begehrt, sie zu begehen. Aus diesem Grund hat der Prophet :saws demjenigen befohlen, der beschimpft und verflucht wird als Antwort zu sagen: Ich faste. Somit fördert es auch die Geduld (Sabr), da man gezwungen ist sich zu zügeln sowie die Standhaftigkeit, Selbstkontrolle und die innere Ruhe, so dass man sich nicht aufregt und zornig wird. Das Fasten führt auch dazu, dass das Herz mild und rein wird. Strebt man immerzu nach der Erfüllung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse, so kann es dazu führen, dass das Herz hart und blind für die Wahrheit wird, da man unachtsam ist. Der Sohn Adams füllt kein Gefäß, das schlimmer ist als sein Magen. (Ahmad, Ibn Majah) sagte einst der Prophet :saws . Abu Sulaiman Ad-Darani sagte mal: In der Tat, wenn die Seele hungert und durstet, wird das Herz mild und rein. Und wenn sie ernährt ist, so wird das Herz blind.Ein Problem der Seele ist es manchmal, dass sie hochmütig ist und vergisst, dass alles von Allah kommt und ohne Ihn wir Nichts wären! Wer jedoch fastet und dabei standhaft bleibt, der erniedrigt seinen Nafs gegenüber der Wahrheit Allahs und bewahrt und begrenzt seine Seele dazu Hochmut zu haben. Wie kann der Mensch in der Lage sein sich selbst Erfolg zuzurechnen, wenn er kaum in der Lage ist einen Tag ohne Essen und Trinken zu verbringen ohne dabei Hunger zu verspüren? Vielmehr ist es Sinn des Fasten des weiteren an die Armen und Bedürftigen zu denken, die weder Essen noch Trinken haben. Das Empfinden von Hunger und Durst gibt uns nur einen kleinen Vorgeschmack dessen, was arme Menschen und Geschwister weltweit jeden Tag durchmachen, ohne die Hoffnung auf ein baldiges leckeres Abendmahl! Auch das lässt die Menschen barmherziger sein und fördert das vermehrte Spenden als eine weitere hochgesehene Ibada. Allah leitet uns zu Seiner Dankbarkeit, indem Er uns das Fasten zur Pflicht gemacht hat:
und dass ihr Allahs Größe rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat, und damit ihr vielleicht dankbar seid. (2:185). Wie gut geht es uns doch, dass Allah uns mit dem Islam und dem Nötigsten gesegnet hat, sagen wir also aus vollem Herzen, Alhamdulillah! Doch gleichermaßen stärkt diese Ibada die Hoffnung, da wir auf ein Abendmahl hoffen und wir zuende fasten und da wir auf einen viel schöneren Lohn von Allah hoffen, sowie wenn wir im Leben Gutes tun am Ende des Lebens auf das Paradies hoffen. Das Fasten ist also eine Reinigung der Seele auf verschiedene Arten. Es stärkt den Iman (Glauben), denn mit guten Taten steigt der Iman und sinkt mit Sünden. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Einheit der Muslime, da alle Muslime weltweit gemeinsam für Allah fasten. Dies stärkt die Beziehungen zwischen den Muslimen. Zumindest sollte es so sein, auch wenn es jedes Jahr Unstimmigkeiten über den Beginn des Ramadans gibt. Dennoch gibt es kaum eine Nation die durch eine Ibada so verbunden ist wie die Muslime. Besonders deutlich wird das auch den Nichtmuslimen, die dann in der Schule, in der Uni, auf der Arbeit und in privaten Treffen erkennen, dass es Muslime gibt, die nicht essen und trinken. Das ist die Gelegenheit zum Islam einzuladen und Dawa zu machen. Es fördert außerdem die Gleichheit unter den Menschen. Dies ist der Fall, wenn gesunde und erwachsene Muslime sich durch das Fasten mit anderen Brüdern und Schwestern im Islam verbünden. Während des ganzen Ramadan speist und trinkt ein Muslim nicht von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dabei stellt er sich mit jenem gleich, welcher weniger als er selber hat. Das Fasten ist eine Ibada, die wir nur für Allah tun und die jegliche Augendienerei verhindert, da es ein Geheimnis zwischen dem Fastenden und Allah ist. Als Ergebnis des Fastens fühlt der Mensch sich verantwortungsvoller und handelt mit dem Bewusstsein, dass Allah ihn beobachtet. Dadurch wird der Mensch Herr über seine Triebe und Instinkte. Der Fastende erhält dadurch auch Ihsan (das rechte Tun), so wie es in einer Überlieferung heißt: Daß du Allah dienst, als ob du Ihn sähest, und wenn du Ihn auch nicht siehst, so sieht Er dich doch. (Muslim) Das Fasten ist eine Pflicht, wer sich dieser Pflicht grundlos entzieht, begeht eine schwere Sünde vor Allah. Von Abu Hurraira (ra) wird überliefert, dass der Prophet :saws gesagt hat: Wer das Fasten im Ramadan bricht, ohne dafür einen rechtmäßigen Grund zu haben, so kann er das nicht wieder gutmachen, selbst wenn er danach die ganze Zeit fasten würde.Abû Huraira (r) berichtete, dass der Gesandte Allahs :saws sagte: " Allah sagte: "Jede (gute) Tat, die der Sohn Adams begeht, ist für ihn selbst (vorteilhaft). Nur das Fasten begeht er Meinetwegen, und die Belohnung dafür wird nach Meinem Ermessen gemacht.
Das Fasten ist (für den Menschen) ein Schutz; so soll der Mensch während seines Fastentages weder Schändlichkeiten noch trubelhaftes Treiben begehen; und wenn jemand ihn zum Zweikampf auffordert oder beschimpft, soll er ihm sagen: "Ich bin ein fastender Mensch."
Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand das Leben des Muhammad ist, dass der Geruch aus dem Mund eines Fastenden bei Allah besser ist als der von Moschus.
Dem Fastenden stehen zwei Freuden bevor: Wenn er sein Fasten bricht, ist er voller Freude; und wenn er seinem Herrn (am Tage des Jüngsten Gerichts) begegnet, freut er sich über das ihm geleistete Fasten! (Bukhârî, Abû Dâwûd, Ahmad Ibn Hanbal und Nasaî) Fortsetzung folgt inschaAllah...
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"...und dass ihr Allahs Größe rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat, und damit ihr vielleicht dankbar seid." (2:185)"Ilm(Wissen)ist drei.Das Wort Allahs.Die Sunnat Rasulullahs und `Ich weiss nicht` zu sagen."(Ibn Abbas) Rettet die Moschee-dringend lesen und weiterleiten! --> http://www.iphpbb.com/board/ftopic-7184 ... -1719.html
Zuletzt geändert von Mercy am Montag 17. September 2007, 20:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Mercy
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Mittwoch 27. September 2006, 21:10 |
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بسم الله
Wer ist verpflichtet im Ramadan zu fasten und wer nicht?
Dazu verpflichtet ist jeder erwachsene (geschlechtsreife), zurechnungsfähige, sowohl körperlich als auch geistig gesunde Muslim (Mann und Frau), der nicht auf einer Reise (d.h. also sesshaft) und frei von Hindernissen wie z.B. Menstruation (Haid) oder nachgeburtliche Blutung (Nifaas) ist.
Kinder müssen nicht fasten, sollen aber dazu ermutigt werden, wenn sie über 7 Jahre alt sind, wenn sie es können. Es empfiehlt sich es den Kindern schon in jungen Jahren anzugewöhnen. Der Prophet :saws schickte am Tag von ´Aschura jemanden zu den Dörfern der Ansaar und sagte: Wer auch immer nicht fastend begann, der soll bis zum Ende des Tages des Essens enthalten; und wer auch immer den Tag fastend begann, der soll weiter fasten.
Ar-Rubayyi bint Muawwidh (möge Allah mit ihr erfreut sein) sagte bezüglich des Fastens von ´Aschuura, als es zur Pflicht wurde: Wir bringen unsere Kinder zum Fasten und wir machten ihnen ein Spielzeug aus Wolle. Wenn jemand von ihnen aus Hunger weinte, so gaben wir es ihm (zum Spielen) bis zur Zeit des Iftaars. (Al-Bukhari)
Es gibt Kinder, die möchten mitfasten, ihre Eltern jedoch erlauben es ihnen nicht aus Mitleid mit ihnen. Dabei besteht das wahre Erbarmen darin, die Kinder fasten zu lassen, damit es ihnen später leichter fällt und auch sie ihren Lohn bei Allah erhalten.
Schwangere und stillende Frauen brauchen nicht zu fasten, wenn es ihnen zu schwer fällt oder sie sich um das Kind sorgen. Sie holen die versäumten Fastentage später nach oder speisen als Sühne einen Armen, wenn kein Anlass mehr für ihre Befürchtungen besteht.
Frauen während der Regelblutung oder Blutung nach Entbindung (Nifas) dürfen während dieser Tage nicht fasten. Auch sie holen das versäumte Fasten später nach.
Besondere Fürsorge muss den Mädchen zu Beginn ihrer Pubertät geschenkt werden, wenn sie ihre Periode erhalten und aus Schamhaftigkeit fasten ohne die Tage nachzuholen.
(s.a. http://www.al-tamhid.net/fasten_frauen.pdf)
Reisende können wählen, ob sie während der Reise fasten oder es später nachholen, wenn sie ihr Ziel erreicht haben. Dies gilt für alle Reisenden, gleich ob sie aus besonderem bzw. unvorhergesehenem Grund reisen oder wie Kraftfahrer beruflich unterwegs sind. Der Prophet Muhammad :saws wurde danach mal gefragt und er sagte: Wer nun fasten will, kann fasten und wer sein Fasten brechen will, der kann essen. (Muslim) Anas ibn Malik (ra) berichtete zudem: Als wir mit dem Propheten Muhammad auf Reise waren, machte weder der Fastende dem Nicht-Fastenden Vorhaltungen, noch der Nicht-Fastende dem Fastenden. (Bu, Mu) Die Tage, die nicht gefastet wurden, müssen nachgeholt werden gemäß der Ayat 184 der zweiten Sure : ...Wer von euch krank ist oder auf Reise, dann eine Anzahl an anderen Tagen... (s. auch http://www.al-tamhid.net/ramadan2/70_An ... isende.pdf, Reisende detailliert)
Wenn ein Nichtmuslim zum Islam konvertiert, oder ein Kind die Pubertät erlangt hat, oder eine geisteskranke Person das volle Bewusstsein während des Tages erlangt, so sollen sie für den Rest des Tages fasten, weil sie jetzt zu der Gruppe der zum Fasten verpflichtenden Personen gehören. Sie müssen jedoch den nicht gefasteten angefangenen Tag oder die versäumten Tage nicht nachholen.
Ein Geisteskranker aber, der sein Bewusst abwechselnd verliert und wieder erhält, der muss dann weiterfasten, wenn er bei Bewusstsein ist, ohne die Tage der Geisteskrankheit zu wiederholen.
Unzurechnungsfähige brauchen nicht zu fasten und auch keine Ersatzleistung (Speisen von Armen) leisten, selbst wenn sie volljährig sind.
Wer plötzlich erkrankt und mit Genesung rechnet, darf das Fasten, wenn es ihm zu schwer fällt, aufschieben und holt es nach Wiedererlangung der Gesundheit nach.
Wer nicht fasten kann, wie z.B. besonders alte Menschen oder Kranke, die nicht damit rechnen wieder gesund zu werden, sollen für jeden versäumten Fastentag als Sühne (Kaffara) einen bedürftigen Menschen speisen. (Abi Dawuud) (s.a. http://www.al-tamhid.net/ramadan2/70_An ... Kranke.pdf)
Wenn jemand während des Ramadans stirbt, dann trägt weder der Verstorbene noch die Hinterbliebenen Verantwortung für den Rest des Monats. ´Aischa (r.a.) berichtete, dass der Prophet :saws sagte: "Für den Verstorbenen, der Fastenschuld hat, soll sein Walî* fasten - wenn er will." (Buchârî, Ahmad und Muslim) *ein nahestehender Mensch
Sollte jemand nicht wissen, dass es Pflicht ist im Ramadan zu fasten oder dass es Haram (untersagt) ist während des Fasten Nahrung zu sich zu nehmen oder GV zu haben, dann wird die Entschuldigung aus Unwissenheit laut den meisten Rechtsgelehrten akzeptiert, wie es z.B. bei einem Neukonvertierten, einem Muslim, der im Krieg lebt oder unter Glaubensverweigerern aufwächst der Fall sein kann. Jemand aber, der unter Muslimen aufwächst oder die Möglichkeit hat sich zu informieren, zu fragen und zu lernen, der ist an dieser Stelle nicht entschuldigt.
Absichtliches Nicht-Fasten
Das beabsichtigte Nicht- Fasten im Ramadan ohne eine triftige Entschuldigung, ist eine gewaltige große Sünde. Der Prophet :saws beschrieb einen Traum, den er gesehen hat: Als ich an einem Berg war, hörte ich gewaltige Stimmen. Ich fragte: Was sind das für Stimmen? Sie sagten: Das ist das Geheul der Leute des Höllenfeuers. Dann wurde ich genommen (zu einem anderen Ort) und ich sah Leute, die von ihren Archillessehnen hingen, mit ihren zerrissenen Mundwickel und tropfend mit Blut. Ich sagte: Wer sind diese? Sie sagten: Die Menschen, die ihr Fasten brachen, vor der eigentlichen Zeit, es zu tun! D.h. bevor die Zeit des Iftaar ist (Sahih al-Targhib)
Al-Haafiz al-Dhahabi (rahmahu Allah) sagte:
Unter den Gläubigen steht fest, dass jeder, der im Ramadan ohne Entschuldigung nicht fastet, schlimmer ist als ein Ehebrecher oder Trinker; man bezweifelt sogar, ob er überhaupt ein Muslim ist, und man verdächtigt ihn, ein Ketzer und lasterhafter Mensch zu sein.
Shaykh al-Islam Ibn Taymiyah (rahimahu Allah) sagte:
Wenn jemand im Ramadan nicht fastet, und dies zu Halal erklärt, wissend, dass es haram ist, so muss er mit einer Hinrichtung rechnen. Wenn er jedoch nur ein Sünder ist, so wird er für das Nichtfasten zur Rechenschaft gezogen. (Majmoo al-Fataawa)
Vorteile des Fastens
Die Vorteile des Fastens sind zweifelsohne großartig. Allah wird das Fasten hoch belohnen, denn es gehört zu den Dingen, die der Diener nur für Ihn macht. Die Belohnung des Fasten wird Allah (t) zudem ohne Maß vermehren so wie es im Hadith Qudsi heißt:
Außer dem Fasten, dass nur um Meinetwillen ist, und Ich werde ihn dafür belohnen. (al-Nisaai). Weitere großartige Vorteile finden wir in den Ahadithen:
Nichts ist dem Fasten gleichwertig und das Dua eines Fastenden wird nicht abgelehnt (berichtet von al-Bayhaqi).
Der Fastende hat zwei Momente der Freude: Der Eine ist, wenn er das Fasten bricht und der andere, wenn er Seinem Herrn begegnet und erfreut ist über sein Fasten. (Berichtet von Muslim)
Am Tag der Abrechnung wird das Fasten Fürsprache einlegen für die Gläubigen:
Das Fasten wird für den Diener am Tage der Auferstehung eine Fürsprache einlegen und wird sagen: O Herr, ich hinderte ihn an seinem Essen und seinen Begierden am Tag, so lass mich für ihn Fürsprache einlegen. (Berichtet von Ahmad)
Und der Mundgeruch eines Fastenden, ist Allah lieber, als der Geruch von Misk.(Berichtet von Muslim)
"Für alles ist Zakât zu entrichten, und die Zakât für den Körper ist das Fasten." (Ibn Majah)
Fasten ist ein Schutz und eine unzugängliche Festung, vor dem Höllenfeuer. (Berichtet von Ahmad)
Wenn man einen Tag einzig für Allah fastet, dann wird Allah einen Graben zwischen ihm und der Hölle bauen, der so groß ist, wie die Entfernung zwischen Himmel und Erde. (At-Tirmidhi)
Es ist ein Schutz für junge Männer, die noch nicht verheiratet sind:
O ihr jungen Leute, wer von euch heiraten kann (, wenn er die Mittel dafür hat, der soll heiraten), weil es die Blicke (zu anderen Frauen) zurückhält und seine Scham hütet. Wer auch immer es nicht kann, (weil er die Mittel für das Heiraten nicht hat,) der soll fasten, weil es ein Schutz für ihn ist. (Bukhari)
Jemand der einen Tag um Allahs Willen fastet, dem wird Allah sein Gesicht eine Strecke von siebzig Jahren vom Feuer entfernt halten. (Berichtet von Muslim)
Jemand, der einen Tag fastet, um das Angesicht Allahs zu erlangen, und dies sein letzter Tag im Leben ist, dann wird er das Paradies betreten. (Berichtet von Ahmad)
Sogar ein Tor im Paradies ist nur für die Fastenden bereitgehalten und für niemanden sonst:
Im Paradies gibt es ein Tor, das al-Rayyaan genannt wird, durch welches die Fastenden, das Paradies betreten werden; keiner wird hindurch gehen, außer ihnen; wenn sie hindurch gegangen sind, wird es verriegelt und kein anderer wird hindurch gehen können." (al-Bukhari)
Ibn Chuzaima erzählte weiter: Wenn die letzten fastenden Gläubigen durchgelaufen sind, schließt sich das Tor. Wer hineingegangen ist, der trinkt dann vom Wasser (Haud) und wer davon getrunken hat, wird niemals durstig.
Ramadan ist eine Säule des Islam; der Quran wurde in diesem Monat offenbart, und es gibt eine Nacht, die besser ist als tausend Monate. Wenn Ramadan beginnt, sind die Tore des Paradieses geöffnet und die Tore der Hölle geschlossen, und die Teufel sind in Ketten gelegt. (Bukhari)
Das Fasten dient auch als Sühne (Kafara) wie z.B. für einen nicht eingehaltenen Schwur: (Surat Al-Maida, 89)
Allah wird euch nicht für etwas Unbedachtes in euren Eiden belangen. Jedoch wird Er euch für das belangen, was ihr mit euren Eiden fest abmacht (und dieses dann nicht einhaltet). Die Sühne dafür besteht in der Speisung von zehn Armen in dem Maß, wie ihr eure Angehörigen im Durchschnitt speist, oder ihrer Bekleidung oder der Befreiung eines Sklaven. Wer aber keine (Möglichkeit) findet, (der hat) drei Tage (zu) fasten. Das ist die Sühne für eure Eide, wenn ihr schwört. Und erfüllt eure Eide. So macht Allah euch Seine Zeichen klar, auf dass ihr dankbar sein möget!"
Das Fasten im Ramadan ist dem Fasten von zehn Monaten gleichwertig" (Ahmad).
Wer Ramadan aus Glauben und mit Hoffnung auf Belohnung fastet, dem werden alle seine vorherigen Sünden vergeben sein. (Berichtet von al-Bukhari)
Und bei jedem Brechen des Fastens, wird Allah Menschen wählen, die vom Höllenfeuer befreit sind. (Berichtet von Ahmad)
"Wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allahs - die Nacht der Macht (Lailatu-l-qadr) im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. (Buchari, Muslim)
Auch sagt Allah im Qur´an: (Surat Al-Ahzab, 35)
Gewiss, muslimische Männer und muslimische Frauen, ..., fastende Männer und fastende Frauen, ..., - für (all) sie hat Allah Vergebung und großartigen Lohn vorbereitet.
Fortsetzung folgt inschaAllah...
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"...und dass ihr Allahs Größe rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat, und damit ihr vielleicht dankbar seid." (2:185)"Ilm(Wissen)ist drei.Das Wort Allahs.Die Sunnat Rasulullahs und `Ich weiss nicht` zu sagen."(Ibn Abbas) Rettet die Moschee-dringend lesen und weiterleiten! --> http://www.iphpbb.com/board/ftopic-7184 ... -1719.html
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Mercy
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 22:04 |
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Registriert: Dienstag 24. Januar 2006, 20:45 Beiträge: 326 Wohnort: Dunya
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السلام عليكم ورحمة الله
بسم الله
Bedingungen für das Fasten
1) Eine erforderliche Bedingung für das Fasten ist es noch vor der Morgendämmerung die Absicht (Niyya) zum Fasten für den nachfolgenden Tag zu fassen gemäß der Aussage des Propheten :saws überliefert von Umm ul-Muminin Hafsa: Wer nicht vor der Morgen-dämmerung beabsichtigt (am folgenden Tag) zu fasten, für den gibt es kein Fasten.(At-Tirmidi) Dieser Hadith wird in fünf von den sechs bekanntesten Sahih -Büchern überliefert. Niyya ist keine Sache der Zunge, sondern des Herzens. Man muss und darf die Absicht nicht aussprechen im Sinne von Morgen beabsichtige ich zu fasten., denn das ist Bid´a (eine Erneuerung im Islam) und gilt für alle gottesdienstlichen Handlungen. Der Wille allein reicht, um eine Tat zu machen. Shaikh Al-Islam Ibn Taymiya sagte dazu: Wenn es einem durch den Kopf geht morgen zu fasten, so hat er damit die Absicht gefasst. Genauso ist es, wenn man vor der Morgendämmerung aufsteht und etwas isst, um am nächsten Tag zu fasten.
Zudem gibt es zwei Meinungen darüber, ob es reicht die Niyya am Anfang von Ramadan nur einmal zu fassen oder ob man die Niyya jeden Tag fassen muss. Die korrekte Aussage diesbezüglich ist, die Niyya zum Fasten an jedem einzelnen Tag zu fassen. Wa Allahu a3lam!
Wer erst nach dem Sonnenaufgang vom Beginn des Ramadan erfährt, soll sich für den Rest des Tages (dem Essen und Trinken) enthalten, und nach der überwiegenden Mehrheit der Rechtsgelehrten den Tag nachholen, da der Prophet :saws sagte: Es gibt kein Fasten für denjenigen, der nicht die Absicht in der Nacht davor schließt. (Berichtet von Abu Dawud)
Man kann die Absicht zum Fasten auch dann fassen, wenn man sich im Zustand der großen Verunreinigung befindet und demnach weiter fasten, wenn man das Reinigungsbad erst nach Beginn der Morgendämmerung oder Tagesanbruch nimmt.
Dasselbe gilt auch für eine Frau, deren Menstruations- oder Entbindungsblutung vor Beginn der Morgendämmerung endet. Sie muss fasten, auch wenn sie ihr Reinigungsbad erst nach Beginn der Morgendämmerung nimmt.
Was das freiwillige zusätzliche Fasten außerhalb des Ramadans betrifft, sofern es sich nicht um zu nachholende Tage zum Ramadan handelt, so ist es nicht unbedingt nötig die Nacht zuvor die Niyaa gefasst zu haben, fasten zu wollen gemäß dem Hadith von Aisha (ra), die sagte: Der Gesandte :saws Allahs kam einmal zu mir und sagte: Habt ihr etwas (zu essen)? Wir sagten: Nein. Er sagte: In diesem Fall faste ich. (Berichtet von Muslim). Aber im Falle von speziellen Nafila - Fasten, wie z.B. ´Aschuraa und ´Arafaah, ist es besser, sicher zu gehen und in der Nacht zuvor die Absicht zu schließen.
Beginnt jemand das Pflichtfasten oder holt fehlende Tage des Ramadans nach bzw. fastet jemand als Sühne (Kaffara) für einen Schwur, so ist es nicht erlaubt ohne eine gute Entschuldigung das Fasten zu brechen, bis es vervollständigt ist. Derjenige aber, der freiwillig fastet als zusätzliche Ibada hat die freie Wahl zuende zu fasten oder das Fasten zu brechen, auch wenn es dazu keinen guten Grund gibt. Der Prophet stand eines morgens auf um zu fasten, dann aß er.
[Aber wird jemand, der sein Fasten ohne Grund bricht, für das Fasten, dass er schon gemacht hat belohnt? Einige der Gelehrten sagen, dass er nicht belohnt wird. (al-Mawsooah al-Fiqhiyyah 28/13), so ist es für jemanden, der ein freiwilliges Fasten absolviert besser, es zu vervollständigen, außer es gibt einen begründeten, bedrängten Grund, für ihn, das Fasten zu brechen.]
2) Sich davon fernhalten, was das Fasten generell ungültig macht wie GV am Tag oder Essen und Trinken gemäß der Ayat 187 der zweiten Sure:
Und esset und trinkt, bis der weiße Faden von dem schwarzen Faden der Morgendämmerung für euch erkennbar wird.
Beginn und Ende des Fasten
Das Fasten beginnt mit der Morgendämmerung, wenn zum Frühgebet gerufen wird und geht bis zum Sonnenuntergang (Maghreb-Gebet) gemäß der 187. Ayat der Surat Al-Baqara (s.o.). Der Prophet Beginn und Ende des Fasten
Das Fasten beginnt mit der Morgendämmerung, wenn zum Frühgebet gerufen wird und geht bis zum Sonnenuntergang (Maghreb-Gebet) gemäß der 187. Ayat der Surat Al-Baqara (s.o.). Der Prophet :saws sagte: Wir haben zwei Morgendämmerungen und wie Ibn Abbas berichtet hat, dass der Gesandte Allahs :saws gesagt hat: Es gibt zwei Morgen-dämmerungen, die erste ist, wenn das Essen nicht verboten ist und das Gebet noch nicht verrichtet werden darf. Und die Zweite ist, wenn man sich enthält (das Fasten) und das Gebet verrichtet wird. (Al-Daraqutni, Bayhaqi). Die erste Morgendämmerung weist ein weißes Licht im Himmel auf und ist die Zeit des ersten Gebetsrufes. Ca. 20 Minuten später beginnt die zweite Morgendämmerung, die durch ein rötliches Licht gekennzeichnet ist während der Zeit des zweiten Gebetsrufes.
Hier ist zu beachten, dass man das Fasten nicht 10-15 Minuten vor der Morgendämmerung beginnt, denn Essen darf man bis zum zweiten Gebetsruf (s.o.) gemäß der Aussage des Propheten :saws Esst und trinkt bis Ibn Umm Maktuum den Adhaan ruft, denn er ruft den Adhaan nicht bevor die Morgendämmerung anbricht. (Bu) Die Vorsichtsmaßnahme, Imsak zehn Minuten oder ähnlich vor Fajr vorzuverlegen, ist Bidah. Auf einigen Kalendern ist festzustellen, dass es eine Spalte für den Imsak gibt und eine andere für den Fajr, und dies ist eine Sache, die gegen den Islam verstößt.
Außerdem ist eindeutig die Morgendämmerung gemeint und nicht der Sonnenaufgang, wie es fälschlicherweise viele sagen. Ausschlaggebend ist auch hier die Sichtung der Morgen-dämmerung mit dem Auge.
Umar Ibn Al-Khattab berichtete, dass der Prophet :saws sagte:
Wenn die Nacht von hier (Osten) her kommt und der Tag (die Sonne) im Westen untergeht, dann bricht der Muslim sein Fasten ab. (Bu)
Der Sonnenuntergang reicht also völlig aus um das Fasten zu beenden, es ist nicht erforderlich noch auf das Verschwinden der Rötung, die nach dem Sonnenuntergang erscheint, bis es ganz dunkel ist, zu warten.
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"...und dass ihr Allahs Größe rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat, und damit ihr vielleicht dankbar seid." (2:185)"Ilm(Wissen)ist drei.Das Wort Allahs.Die Sunnat Rasulullahs und `Ich weiss nicht` zu sagen."(Ibn Abbas) Rettet die Moschee-dringend lesen und weiterleiten! --> http://www.iphpbb.com/board/ftopic-7184 ... -1719.html
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 22:13 |
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بسم الله
Verhaltensformen (Adab) während des Ramadan
1. (Suhur) Das Essen vor der Morgendämmerung:
Es ist mustahab (lobenswert) vor dem Fasten etwas zu essen, auch wenn es nur ein Schluck Wasser ist. Jedoch ist es keine Sünde, wenn man das nicht tut.
´Amru ibn Al- ´Aas berichtete, dass der Prophet :saws sagte: Der Unterschied zwischen unserem Fasten und dem Fasten der Leute der Schrift ist, dass wir den Suhur zu uns nehmen, sie jedoch nicht. (Mu) Anas sagte, dass der Prophet :saws sagte:: Nehmt suhur, wahrlich in ihm ist baraka (Segen). Selbst wenn man nur einen Schluck Wasser trinken würde, zählt das als Suhur. Muhammad :saws sagt:
In Suhur ist der Segen. Unterlasst es nicht, auch wenn ihr nur ein Schluck Wasser trinken würdet. Allah und seine Engel, lobpreisen diejenigen, die zu Suhur aufstehen. (Ahmad)
Sunna ist es den Suhur bis kurz vor der Morgendämmerung einzunehmen und ihn somit hinauszuzögern. Wenn Zweifel da sind, ob die Morgendämmerung bereits eingetroffen ist, dann soll man essen und trinken, bis man im Herzen sicher darüber ist und dann das Fasten beginnen. Ein Mann erzählte mal Ibn ´Abbas: Ich habe mein Suhur genommen, aber ich war dann nicht sicher (ob die Morgendämmerung eingetroffen ist oder nicht) und habe deshalb damit aufgehört. Ibn´Abbas antwortete: Du darfst dein Suhuur weiter nehmen, bis du sicher bist, dass der Morgen dämmert (ungeachtet deiner Befürchtung). (Ahmad, Abbas)
2. Das Sich - Beeilen mit dem Iftaar (das Essen zum Fastenbrechen):
Im Gegensatz zum Suhur soll man sich mit dem Iftaar beeilen. D.h. der Fastende sollte mit dem Essen beginnen, sobald die Zeit dafür da ist. Der Prophet :saws sagte:
Es wird den Menschen immer wohl ergehen, wenn sie bei der Fälligkeit des Iftaar alsbald essen. (Bu, Mu) Außerdem sagte der Prophet :saws : Mein Volk folgt meiner Sunna, solange sie nicht mit dem Iftaar bis zur Erscheinung der Stern (bis es richtig dunkel oder Nacht ist) wartet. (Ibn Hibban)
Es ist gut, das Fasten mit einer ungeraden Zahl von Datteln zu brechen. Wenn keine Datteln vorhanden sind, dann mit einer ungeraden Zahl an Schlucken von Wasser. Bei Tirmidhi wird berichtet, dass der Prophet sein Fasten mit frischen Datteln brach bevor er betete, wenn es keine frischen Datteln gab, dann mit trockenen Datteln, und wenn es auch diese nicht gab dann trank er Wasser. D.h. also, dass man erst das Fasten brechen soll, bevor man Maghreb betet, so wie es der Prophet :saws zu tun pflegte, da das Beeilen zum Iftaar eine Eigenschaft der vorherigen Propheten ist. Der Prophet :saws sagte auch mal: Wenn das Essen bereits serviert wurde und das Gebet beginnt, dann fang mit der Mahlzeit an. (Bu) Abu Al-Dardaa berichtet, dass folgende drei Eigenschaften die der Propheten sind: Das Beeilen zum Iftaar, das späte Einnehmen des Suhurs und dass man beim Gebet die rechte auf die linke Hand legt. (Tabarani)
Findet ein Fastender nichts, mit dem er sein Fasten bricht, dann soll er die Absicht in seinem Herzen haben, sein Fasten zu brechen, und soll nicht an seinem Finger saugen, wie einige der einfachen Leute es tun. Er soll sich davor hüten, das Fasten vor der Zeit zu brechen, denn der Prophet sah einige Leute, die an ihrer Archillissehne hingen, und aus ihren Mundwinkeln floss Blut. Als er über sie nachfragte, wurde ihm gesagt, dass sie Leute waren, die ihr Fasten vor dem Zeitpunkt brachen. (Ibn Khuzaymah)
Ist sich jemand nicht sicher, ob er nicht zu früh das Fasten gebrochen hat, dann soll er das fasten nachholen. Man darf sich auch nicht auf die Aussage von Nichtvertrauens-würdigen oder Kindern verlassen und es ist auf die Zeitunterschiede je nach Stadt und Land zu achten.
3. Dua beim Iftaar:
Der Prophet :saws sagte: Zu jeder Zeit, in der das Fasten gebrochen wird, gibt es Leute, denen Allah vergibt. Und er sagte: Das Bittgebet, welches der Fastende während des Iftaar zu Allah spricht, wird nicht abgelehnt. (Ibn Madscha)
Zum Fastenbrechen sagt man folgende Dua (Bittgebet), die der Prophet zu sagen pflegte:
Dhahaba-dhamaa, wabatalatil ´uruq, wa thabatal adschru inscha Allah
Der Durst ist gelöscht, die Adern sind feucht geworden und der Lohn ist sicher, so Allah will.
4. Benutzen von Siwak:
Der Siwak ist ein Hölzchen, dessen Spitze vor dem Gebrauch weich gekaut wird. Es dient zur Reinigung der Zähne und darf während des Fasten benutzt werden, unter der Bedingung, dass nichts an Wasser oder dergleichen in die Kehle gelangt. (Bu, Mu) Analog dazu ist auch die Zahnbüste zum Zähneputzen erlaubt.
5. Freigebigkeit und das Verbringen der Zeit mit Quran-lesen:
Ibn Abbas (ra) überliefert:
Allahs Gesandter :saws war der freigiebigste Mensch, und er war besonders spendabel im Ramadan, als Jibreel (as) (der Engel Gabriel) zu ihm kam. Er kam zu ihm in jeder Nacht im Ramadan, so dass Muhammad mild geworden ist, milder als die Brise, was das Verrichten guter Taten angeht.
6. Das Verstärken der Gottesdienste in den letzten 10 Tagen des Ramadan:
Der Prophet :saws zog sich in den letzten 10 Tagen des Ramadans zurück und verbrachte sie mit viel Beten und Ibada gemäß der Überlieferung von Aisha (ra). Er weckte auch seine Frauen, damit sie dasselbe tun. In diesen Nächten hielt er sich vom Geschlechtsverkehr mit seinen Frauen fern.
7. Unterlassen von dem, was nicht im Einklang mit dem Fasten ist:
"Fasten ist nicht der Verzicht auf Essen und Trinken, sondern der Verzicht auf das Geschwätz und die Beschimpfung anderer Menschen. Wenn also jemand dich beschimpft oder dir Übles tut, so sprich (zweimal): ´Wahrlich, ich bin am Fasten, wahrlich, ich bin am Fasten!´(Ibn Khuzaima, Ibn Hibban, Hakim)
Abu Huraira (ra) berichtete, dass der Gesandte Allahs :saws sagte:
"Wer das falsche Wort* und dessen tatkräftige Durchsetzung nicht unterlässt, von dem verlangt Allah nicht, dass er auf sein Essen und Trinken verzichtet."
{*Das falsche Wort umfasst sowohl das Wort als auch die Handlung wie das falsche Zeugnis, die Heuchelei, die falsche Beschuldigung an Menschen und die üble Nachrede}
Der Prophet :saws sagte: "Es kann vorkommen, dass ein Fastender nichts von seinem Fasten hat außer Hunger; und es kann sein, dass ein Betender in der tiefen Nacht nichts von seinem Gebet hat außer Schlaflosigkeit!" (Hakim, Ibn Madja).
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"...und dass ihr Allahs Größe rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat, und damit ihr vielleicht dankbar seid." (2:185)"Ilm(Wissen)ist drei.Das Wort Allahs.Die Sunnat Rasulullahs und `Ich weiss nicht` zu sagen."(Ibn Abbas) Rettet die Moschee-dringend lesen und weiterleiten! --> http://www.iphpbb.com/board/ftopic-7184 ... -1719.html
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Mercy
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Betreff des Beitrags: Verfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 22:28 |
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Registriert: Dienstag 24. Januar 2006, 20:45 Beiträge: 326 Wohnort: Dunya
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بسم الله
Was beim Fasten erlaubt ist
-> Ghusl = rituelle Ganzkörperwaschung
Aisha berichtete: Der Prophet Muhammad erlebte manchmal den Ramadan, als die Zeit der Morgendämmerung fällig wurde, während er sich noch im Djanaba Zustand befand, der nicht auf Grund eines Traumes verursacht worden war. Er vollzog dann eine Ganzwaschung und fastete. (Bu,Mu)
Der Ghusl ist eine Bedingung für das Gebet jedoch nicht für das Fasten. D.h. also im Djanaba Zustand ist das Fasten erlaubt sowie die Ganzkörperwaschung auch nach der Morgendämmerung.
-> Duschen und Abkkühlen mit Wasser
Abu Bakr bin Abdurrahman überliefert, dass einer der Sahaba den Propheten :saws dabei sah, als er sich einen Eimer Wasser über den Kopf schüttete, wegen des Durstes oder der Hitze. (Ahmad, Abu Dawud, Malik) Und in Sahih Al-Bukhary finden wir einen ganzen Kapitel mit der Überschrift: Die Waschung eines Muslims, wenn er fastet.
Ibn ´Umar hat einmal sein Gewand an einem heißen Tag mit kaltem Wasser befeuchtet und es angezogen, um seinen Durst zu lindern, obwohl er fastete (Bu)
-> Der Kuss des Fastenden
´Aisha (ra) berichtete: Der Prophet küsste gewöhnlich einige seiner Frauen während er fastete. (Bu, Mu) Von Umar (ra) wird überliefert: Ich küsste meine Frau während des Fastens. Dann ging ich zum Gesandten und sagte ihm das. Muhammad :saws fragte mich: Wie denkst du darüber, wenn du während des Fastens dein Mund ausspülst? Das stört mich nicht, sagte ich zu ihm. Er sagte: Warum fragst du dann nach diesem?
Nach hanifitischer Rechtschule ist der Kuss (makruh) verpönt, nur wenn er Leidenschaft hervorruft. Es wäre für den Fastenden jedoch besser, sich davon fernzuhalten.
-> Das Ausspülen von Mund und Nase, Einatmen von Duftstoffen
Dies ist alles erlaubt, allerdings solange man nicht darin übertreibt. D.h. also wenn man z.B. beim Wudu den Mund und die Nase säubert, dann sollte man darauf achten, dass kein Wasser durch versehentliches Schlucken oder Hochziehen in den Rachen gelangt und das Fasten somit ungültig wird Abu Dawuud) Dies ist die Meinung von Imam Malik und Abu Hanifa. Dazu sagte der Prophet :saws : ...zieht das Wasser hoch/tief in die Nase (beim Verrichten des Wudu), außer wenn ihr am Fasten seit. (At-Tirmidi)
Imam Ibn Taymiyya ist der Meinung, dass das Einatmen von Duftstoffen das Fasten nicht aufhebt.
-> Schröpfen, Spritze und Blutabnehmen
Spritze ist erlaubt, egal ob man es in die Haut oder in die Vene injiziert bekommt, solange sie nicht der Stärkung dienen. Obwohl das Eingespritzte in das Innere des menschlichen Körpers gelangt, wird das Fasten nicht annulliert, weil die Injektion kein natürlicher Eingang der Nährstoffe, die sich in der Spritze möglicherweise befinden, ist.
Was das Schröpfen betrifft, so ist hier die korrekte Meinung, dass man es während des Fasten darf, wobei einige Gelehrten es sowohl für den Schröpfer als auch den geschröpften als verboten erklären. Der Beweis der ersten Meinung ist: Der Prophet ließ sich mit der Schröpfmethode (Al-Hidjama) behandeln, während er fastete und waährend er im Ihram-Zustand war. (Bu) Derselbe Beweis gilt auch für das Blutabnehmen.
Auch wenn man sich geschnitten oder verletzt hat blutet, wird das Fasten nicht ungültig.
-> Zähne behandeln
zu lassen ist erlaubt, solange kein Wasser in die Kehle gelangt. Man darf auch Zähne ziehen
-> Benutzung von Augentropfen, Ohrentropfen und Kuhl
Selbst dann, wenn man den Geschmack dieser Augentropfen merken würde, weil dies keinen natürlich Eingang der Flüssigkeit in den Körper darstellt.
Auch das Benutzen von Kuhl und Augensalben ist nach einem Hadith bei Bukhari erlaubt
Äußere Verletzungen dürfen mit Medikamenten behandelt, Augen- oder Ohrentropfen oder Augenpulver angewendet werden, selbst wenn das eine Geschmacksempfindung hervorrufen sollte.
-> Kurzes Kosten einer Mahlzeit bei der Zubereitung
Es ist erlaubt um den Geschmack eines Essens zu überprüfen dieses kurz zu probieren. Allerdings darf es nicht verschluckt werden und in die Kehle gelangen. D.h. nach dem Kosten sofort wieder ausspucken.
-> Versehentliches, Unwissendes oder Erzwungenes Essen und Trinken während des Fastens
Wer aus Vergesslichkeit isst, der soll normal weiterfasten gemäß dem Hadith überliefert von Abu Huraira: Wer auch immer aus Vergesslichkeit (während seines Fastens) etwas isst oder trinkt, der muss sein Fasten fortsetzen, denn Allah hat ihm Speise und Trank gegeben. (Bu, Mu) Ebenso wird das Fasten nicht beeinträchtigt, wenn jemand isst oder trinkt mit dem Gedanken die Sonne sei schon untergegangen oder die Morgendämmerung noch nicht angebrochen, weil er unwissentlich handelt. Auch wenn jemand gurgelt und Wasser gelangt unbeabsichtigt durch seine Kehle, beeinträchtigt das nicht sein Fasten, weil er es nicht beabsichtigte.
Allah der Allmächtige sagt: "Unser Herr, belange uns nicht, wenn wir vergessen haben oder überschritten haben..." (2:286) "... außer wer gezwungen wurde, während sein Herz Ruhe im Glauben gefunden hat."(6:106) "... und auf euch ist kein Vergehen in dem, was ihr davon versehentlich überschritten habt, sondern in dem, was eure Herzen absichtlich tun..." (33:5)
-> Schlafen
Schlafen ist erlaubt, wobei es aber besser ist den Tag nicht zu schlafen und auch nicht zu lange zu schlafen, damit der Tag mit guten Taten verbracht werden kann. Auch Samenaustritt im Schlaf beeinträchtigt ebenfalls das Fasten nicht, weil man darüber keine Gewalt hat.
-> Benutzen von Cremes und Parfüms ist erlaubt
Wer fastet, darf Salben, Haarwasser usw. auf Kopf und Körper auftragen und Parfüm verwenden, sollte aber das Inhalieren von Räucherwerk (z.B. Weihrauch, Räucherstäbchen & usw.) vermeiden.
Was beim Fasten NICHT erlaubt ist
1. Wer vom Glauben abfällt während des Fastens im Ramadan, dessen Fasten ist ungültig geworden, weil Allah (t) von einem Nicht-Muslim das Fasten nicht annimmt.
2. Wenn Fasten unterbrochen wurde reicht nur nachfasten:
-> Essen, Trinken und Schändliches (Rauchen z.B.)
Wer mit Absicht isst und trinkt oder raucht z.B. in der Annahme, es ist schon Zeit zum Essen obwohl es noch dauert, muss die Tage nachholen, nach der Meinung aller vier Imame Abu Hanifa, Malik, Schafi, Ahmad.
Wer aus Vergesslichkeit aber isst oder trinkt, der muss sein Fasten wie gesagt zwar fortsetzen, muss es aber nicht nachholen oder eine Sühne dafür zahlen.
-> Absichtliches und unabsichtliches Erbrechen
Wer ohne sein eigenes Verschulden unbeabsichtigt erbricht, so muss er das Fasten nicht nachholen gemäß der Aussage vom Propheten :saws : Wenn einer das Erbrechen nicht aufhalten kann, so muss er den Tag nicht nachholen, wenn er dagegen absichtlich erbricht, muss er den verpassten Tag später nachholen. (Abu Dawudd, Tirmidhi)
-> Mensturation (Haid) und Wochenbett (Nifaas)
Wenn die Frau ihre Periode erhält, auch wenn es kurz vor dem Sonnenuntergang passiert, oder entbindet, dann muss sie Tage nachfasten, auch im Falle, wenn sie dennoch weiterfastet. ´Aisha (ra) sagte: Zur Zeit des Gesandten Allahs war es den Frauen nicht erlaubt, während der Menstruation zu fasten noch zu beten, doch mussten sie das Fasten nachholen, das Gebet jedoch nicht. (Bu, Mu)
-> Absichtliche Ejakulation
Es macht keinen Unterschied, ob dies infolge von Masturbation oder sexuellen Handlungen hervorgerufen wurde. Dies macht das Fasten nichtig, und man muss nachfasten. Wenn es im Schlaf oder ohne eigenes Wollen geschehen ist, ist das nachfasten nicht notwendig.
-> Absicht zum Fastenbrechen
Sobald die Niyya (Abischt) gefasst wurde, das Fasten zu brechen, ist das es somit automatisch ungültig. Z.B. möchte jemand verreisen und fasst daher die Niyya, nicht zu fasten, merkt aber am Mittag, dass sie nicht mehr verreisen will/kann, dann gilt das Fasten nicht, würde sie denn fasten. Die Absicht ist, wie bereits erwähnt, ein Bestandteil des Fastens.
-> Spritzen, Injektionen und Aufbaumittel
Wenn sie als Essen und Trinken dienen als Nahrungsersatz
3. Das, was das Fasten annulliert, wonach nicht nur nachfasten genügt, sondern auch Sühne (Kaffara) geleistet werden muss:
-> Geschlechtsverkehr
Von all den Dingen, die das Fasten annullieren, zieht nur die sexuelle Handlung die Pflicht nach sich, Sühne (Kaffara) zu leisten.
Die Kaffara besteht darin, entweder einen Sklaven frei zu lassen, 60 Tage nacheinander zu fasten oder 60 Arme zu speisen. Zugleich muss er den Tag nachfasten, den er verpasst hat.
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Während wir beim Propheten saßen, kam ein Mann zu ihm und sagte: »O Gesandter Allahs, ich gehe zugrunde!« Der Prophet fragte: »Was ist mit dir passiert?« Der Mann sagte:
»Ich fiel über meine Frau her (und vollzog mit ihr den Geschlechtsverkehr), während ich noch am Fasten war!« Der Gesandte Allahs sagte dann zu ihm: »Kannst du einen Sklaven finden, den du freikaufen kannst?« Der Mann entgegnete: »Nein!« Der Prophet fragte: »Kannst du zwei Monate hintereinander fasten?« Der Mann entgegnete: »Nein!« Der Prophet fragte: »Kannst du sechzig arme Menschen speisen?« Der Mann entgegnete: »Nein!« Da ging der Prophet ihm, für eine Weile weg. Während wir noch da warteten, kam der Prophet mit einem Kübel voll Datteln zurück und sagte: »Wo ist der Fragende ?« Der Mann sagte: »Ich!« Und der Prophet sagte zu ihm: »Nimm diese (Datteln) und spende sie!« Der Mann entgegnete: »Soll ich diese, o Gesandter Allahs, einem anderen Menschen geben, der noch ärmer sein soll als ich? Ich schwöre bei Allah, dass es in der ganzen Wohngegend keine anderen Menschen gibt, die ärmer sind als meine Familie!« Da lachte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, dass man seine Eckzähne sehen konnte, und sagte: »Dann speise damit deine Familie!«"(Bu)
Wenn jedoch GV erfolgte, weil man vergessen hat, dass man im Ramadan ist, gibt es keine Kaffara für beide.
Sollte die Frau von dem Mann zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden sein, dann muss nur der Mann Kaffara leisten.
Kaffara leistet man in jener Reihenfolge, die in dem oben genannten Hadith erwähnt wurde. Wenn man keine Möglichkeit hat, einen Sklaven zu befreien, dann muss man sechzig Tage fasten. Falls man dies auch nicht kann, dann muss man sechzig Arme speisen.
Möge Allah von uns das Fasten und unsere Ibada annehmen und uns unsere Sünden verzeihen!
Quellen: Eine Abhandlung über das Fasten, Shaikh Hassan Dabbagh 70 Angelegenheiten des Fastens, Shaikh Munajid (http://www.al-tamhid.net) Fasten und Ramadan, Safet Kuduzovic (http://www.salaf.de) Fasten und Zakat ul Fitr, Shaikh al-Uthaimeen Weisheiten des Fastens, Shaikh al-Uthaimeen
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"...und dass ihr Allahs Größe rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat, und damit ihr vielleicht dankbar seid." (2:185)"Ilm(Wissen)ist drei.Das Wort Allahs.Die Sunnat Rasulullahs und `Ich weiss nicht` zu sagen."(Ibn Abbas) Rettet die Moschee-dringend lesen und weiterleiten! --> http://www.iphpbb.com/board/ftopic-7184 ... -1719.html
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