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السلام عليكم ورحمة الله
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Vortrag: Die muslimische Frau und ihr Herr
TEIL 1
1) Die Gläubige Muslima ist aufmerksam
Eine der bekannten erkennbaren Gesichtszüge der muslimischen Frau
ist ihr tiefer Glaube an Allah, Subhanahu wa Taala, und ihre
aufrichtige Überzeugung, dass das was sich in dieser Welt ereignet
und welches Schicksal den Menschen auch zustößt, nur durch den
Willen und durch den Erlass Allahs, Subhanahu wa Taala, geschieht;
was immer jemandem zustößt, konnte nicht vermieden werden, und
was immer jemanden nicht zustößt, sollte nicht geschehen. Eine
Person hat in diesem Leben keine Wahl, aber sie kann sich bemühen,
auf dem richtigen Weg zu gehen und gute Taten zu verrichten.
Handlungen der Anbetung und andere Handlungen mit welchen
Mitteln auch immer man kann, indem man all sein Vertrauen in Allah,
Subhanahu wa Taala legt, sich Seinem Willen ergiebt und glaubt, das
er immer Allahs Hilfe und Unterstützung benötigt.
Die Geschichte von Hajar bietet den muslimischen Frauen das beste
wundervolle Beispiel an tiefem Glauben an Allah, Subhanahu wa
Taala, und aufrichtiges Vertrauen in Ihn. Ibrahim, alaihi assalam, ließ
sie an der Kabah in Makkah über der Quelle von Zamzam, zu einer
Zeit, als keine Leute und kein Wasser an diesem Ort waren. Hajar
hatte niemanden bei sich, außer ihrem Kleinkind Ismail. Sie fragte
Ibrahi, alaihi assalam, ruhig und ohne Spur von Panik: Hat Allah dir
das befohlen, oh Ibrahim? Ibrahim, alaihi assalam sagte: Ja.. Ihre
Erwiderung spiegelte ihre Annahme und ihren Optimismus wieder:
Dann wird Er, subhanahu wa Taala, uns nicht im Stich lassen.
(Berichtet von al-Bukhari in Kitab al-Anbiya) Hier ist eine
außerordentliche Situation: Ein Mann lässt seine Frau und seinen
kleinen Sohn in einem kahlen Land, wo es keine Pflanzen, kein
Wasser und keine Leute gab, und ging zurück zu dem entfernten Land
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Palästina. Er ließ ihr nichts zurück, außer einem Sack Datteln und
einen Balg gefüllt mit Wasser. Wäre nicht der Tiefe Glaube und das
Vertrauen auf Allah, Subhanahu wa Taala, gewesen, die Hajars Herz
erfüllten, sie wäre nicht in der Lage gewesen, mit solch einer
schwierigen Situation fertig zu werden; sie wäre geradewegs
zusammengebrochen, und wäre nicht die Frau gewesen, an deren
Name für immer Tag und Nacht erinnert wird von jenen, die den Hajj
und die Umrah beim Hause Allahs, subhanahu wa Taala, verrichten.
Sie trinken jederzeit das reine Wasser von Zamzam und laufen
zwischen den Bergen Safa und Marwa, wie Hajar an diesem Tag der
Prüfung. Dieser tiefe Glaube und das Bewusstsein hatten eine
wundervolle Auswirkung auf das Leben der muslimischen Männer
und Frauen: er erweckt ihr Gewissen und erinnert sie, dass Allah,
Subhanahu wa Taala, jedes Geheimnis bezeugt und weiß, und dass
Er, Subhanahu wa Taala mit jedem Menschen ist, wo immer er sein
mag. Nichts gibt eine klarere Vorstellung über diese Gewissheit und
Furcht gegenüber Allah, Subhanahu wa Taala, zu jeder Zeit, wie die
Geschichte des jungen muslimischen Mädchens, die in Sifat-as-
Safwah und Wafiyat al-Ayan berichtet wurde, und von Ibn Jawzi in
Ahkam an-Nisa (S. 441, 442) zitiert wurde:
Abdullah ibn Zayd ibn Aslam, berichtete von dem Vater seines
Großvaters, der sagte: Als ich Umar ibn Al-Khattab, radia Allahu
anhu, bei seinem Rundgang in Madinah in der Nacht begleitete, fühlte
er sich müde und lehnte sich gegen eine Mauer. Es war Mitternacht
und wir hörten eine Frau zu ihrer Tochter sagen: Oh meine Tochter,
steh auf und mische diese Milch mit etwas Wasser. Das Mädchen
antwortete: Oh Mutter hörtest du heute nicht den Erlass von Amir al-
Muminin (Oberhaupt der Gläubigen)?Die Mutter sagte: Wie war
dieser? Das Mädchen antwortete: Er ordnete jedem an, dass Milch
nicht mit Wasser gemischt wird. Die Mutter sagte: Steh auf, und
mische die Milch mit Wasser, du bist an einem Ort, wo Umar, radia
Allahu anhu, dich nicht sehen kann. Das Mädchen sagte zur Mutter:
Ich kann Ihm (Allah) nicht in der Öffentlichkeit gehorchen und Ihm
im Geheimen ungehorsam sein. Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm,
hörte dies und sagte zu mir: Oh Aslam, gehe zu diesem Ort und
schaue nach, wer dieses Mädchen ist und zu wem sie gesprochen hat,
und ob sie einen Ehemann hat. So ging ich zu dem Ort und sah, dass
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sie unverheiratet war, und die andere Frau ihre Mutter war, und keine
von beiden einen Ehemann hatte. Ich kam zu Umar, radia Allahu
anhu, und erzählte ihm, was ich herausgefunden hatte. Er rief seine
Söhne zusammen und sagte zu ihnen: Braucht irgendjemand von
euch eine Frau, so kann ich eine Heirat vereinbaren? Wenn ich den
Wunsch hätte zu heiraten, ich wäre der erste, der diese junge Frau
heiraten würde. Abdullah sagte: Ich habe eine Frau. Abdul-
Rahman, radia Allahu anhu, sagte: Ich habe eine Frau. Asim sagte:
Ich habe keine Frau, so lasst mich sie heiraten. So traf Umar, radia
Allahu anhu, die Vorkehrungen dafür, sie mit Asim zu verheiraten.
Sie schenkte ihm eine Tochter, die heranwuchs, und die Mutter von
Umar ibn Abdul-Aziz wurde.
Das ist das tiefe Gefühl von Bewusstsein, dass der Islam in das Herz
dieser jungen Frau eingepflanzt hatte. Sie war rechtschaffen und
aufrichtig in all ihren Taten, sowohl in der Öffentlichkeit als auch im
Privatleben, weil sie glaubte, dass Allah, Subhanahu wa Taala, zu
jeder Zeit bei ihr war und alles sah und hörte. Das ist der wahre
Glaube und das sind die Wirkungen dieses Glaubens, welche sie zu
der Stufe des Ihsan emporhob. Eine der unmittelbaren Belohnungen
mit der Allah, Subhanahu wa Taala, sie auszeichnete, war diese
gesegnete Heirat, einer dieser Nachkommen war der fünfte
rechtgeleitete Khalif Umar ibn Abdul-Aziz, radia Allahu anhu.
Die Aqidah der wahren muslimischen Frau ist rein und klar,
unverdorben von jedem Makel von Unwissenheit , Illusionen oder
Aberglaube. Diese Aqidah basiert auf dem Glauben an Allah,
Subhanahu wa Taala, dem Einzigen, dem Erhabenen, dem Ewigen,
Der fähig ist alle Dinge zu tun, Der die Kontrolle über das ganze
Universum hat, und zu Dem alle Dinge zurückkehren müssen:
Sag: Allah gibt euch Leben, dann lässt Er euch sterben, dann
versammelt Er euch alle zusammen zum Tag der
Auferstehung, kein Zweifel daran, aber die meisten Menschen
wissen nicht Bescheid.
(Surah Al-Jathiyah (45): 26)
Und habt ihr damit gerechnet, dass Wir euch
überflüssigerweise geschaffen haben, und dass ihr nicht zu
Uns zurückkehrt?
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(Surah Al-Muminun (23): 115)
Segenreich ist Er, in dessen Hand die Herrschaft ist, Und Er
ist zu allem imstande. Derjenige, der das Sterben und das
Leben geschaffen hat, damit Er euch prüft, welcher von euch
am besten ist im Tun, und Er ist der Mächtige, der
Verzeihende.
(Surah Al-Mulk (67): 1-2)
An diesem Tag werden die Menschen gebracht, um Rechenschaft
abzulegen. Wenn sie gut sind, wird es gut für sie sein, und wenn sie
schlecht sind, wird es für sie schlecht sein. Dort wird nicht die
geringste Ungerechtigkeit sein:
Heute wird jeder Seele vergolten, was sie erworben hat, kein
Unrecht heute, Allah ist ja schnell mit der Abrechnung.
(Surah Al-Ghafir (40): 17)
Die Waage (in der die Taten des Menschen gewogen werden) wird
alles mit äußerster Genauigkeit messen, entweder zugunsten von
jemandem oder gegen ihn:
Und wer des Gewicht eines Sonnenstäubchens an Gutem tut,
er sieht es. Und wer das Gewicht eines Sonnenstäubchens an
Schlechtem tut, er sieht es.
(Surah Al-Zilzala (99): 7-8)
Nichts kann an diesem Tag vor dem Herrn des Ruhms versteckt
werden, noch nicht einmal, wenn es etwas Ungewichtiges wäre, wie
ein Korn des Senfsamens:
Und Wir stellen die Waagschalen der Gerechtigkeit auf für
den Tag der Auferstehung, und es wird keiner Seele Unrecht
angetan, und wenn es das Gewicht eines Senfkorns wäre, Wir
bringen es, und Wir genügen als Abrechner.
(Surah Al-Ambiyah (21): 47)
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Ohne Zweifel wird die muslimische Frau, wenn sie über die
Bedeutung dieser Ayat (Verse) nachdenkt, über diesen entscheidenen
Tag nachdenken und sie wird sich in Gehorsam, in Reue und
Dankbarkeit zu ihrem Herrn wenden, um viele rechtschaffene Taten,
soweit sie dazu fähig ist, zu tun suchen, als Vorbereitung für das
Jenseits.
2) Die rechtschaffene Frau betet Allah, Subhanahu wa Taala, an
Es ist keine Überraschung, dass die muslimische Frau ihren Herrn mit
Begeisterung anbetet, weil sie weiß, dass sie verpflichtet ist, allen
Befehlen, die Allah, Subhanahu wa Taala, jedem Muslim, ob
männlich oder weiblich, auferlegt hat, nachzukommen. So führt sie
ihre islamischen Pflichten richtig aus, ohne Entschuldigungen oder
Kompromisse zu machen oder nachlässig zu sein.
3) Die rechtschaffene Frau betet regelmäßig fünf Mal am Tag
Sie verrichtet jedes der fünf täglichen Gebete zu den festgesetzten
Zeiten, und lässt nicht zu, das die Hausarbeit oder ihre Pflichten als
Ehefrau und Mutter sie daran hindern, es zu tun. Das Gebet ist die
Stütze der Religion wer auch immer das Gebet verrichtet, führt den
Glauben aus, und wer auch immer das Gebet vernachlässigt, zerstört
den Glauben. Das Gebet ist die beste und höchste, edelste von den
Taten, wie der Prophet in dem Hadith von Abdullah ibn Masud ,
radiyallahu anhu, erläuterte: Ich fragte den Gesandten Allahs :
Welche Taten werden von Allah, Subhanahu wa Taala, am meisten
geliebt? Er sagte: Jedes Gebet, sobald es fällig ist zu verrichten.
Ich fragte ihn: Und dann? Er sagte: Seine Eltern mit
Barmherzigkeit und Respekt zu behandeln. Ich fragte ihn: Und
dann? Er sagte: Jihad (kämpfen) für die Sache Allahs, Subhanahu
wa Taala. (Imam al-Baqhawi.)
Das Gebet ist eine Verbindung zwischen dem Diener und seinem
Herrn. Es ist die reiche Quelle, aus der man Stärke, Standfestigkeit,
Barmherzigkeit und Zufriedenheit gewinnt, und es ist ein Mittel, um
den Makel von seinen oder ihren Sünden zu reinigen: Abu Hurairah,
radiyallahu anhu, berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs
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sagen: Was würdet ihr denken, wenn ein Fluss, der an der Tür von
einem von euch vorbeiflöße, und er darin fünf Mal am Tag badete,
würde irgendeine Spur von Schmutz an ihm hängen bleiben? Die
Leute sagten: Es würde keine Spur von Schmutz an ihm sein. Er
sagte: Das ist wie die fünf täglichen Gebete, durch die Allah,
Subhanahu wa Taala, die Sünden auslöscht. (Sharh al-Sunnah)
Jabir, radiyallahu anhu, sagte, dass der Gesandte Allahs sagte:
Die fünf täglichen Gebete sind wie ein tiefer Fluss, der vor der Tür
eines jeden von euch fließt, in dem er fünf Mal jeden Tag badet.
(Sahih Muslim)
Das Gebet ist eine Barmherzigkeit, die Allah, Subhanahu wa Taala,
Seinen Dienern gewährte; sie suchen Seinen Schatten fünf Mal am
Tag und preisen Ihren Herrn, beten Ihn an, bitten um Seine Hilfe und
suchen Seine Barmherzigkeit, Leitung und Vergebung. Deshalb sind
Gebete ein Mittel der Reinheit für diejenigen, die beten, sowohl
Männer als auch Frauen reinigen sich von ihren Sünden.
Uthman ibn Affan, radiyallahu anhu, sagte: Ich hörte den Gesandten
Allahs sagen: Es gibt keinen Muslim, der wenn die Zeit des
Gebets gekommen ist, Wudu richtig verrichtet, konzentriert bei seinen
Gebeten ist und sich richtig beugt, ohne das aber das Gebet eine Büße
für die vorher begangenen Sünden sein wird, so lange keine großen
Sünden begangen werden. Das ist der Fall bis zum Ende der Zeit.
(Sahih Muslim)
Es gibt viele Hadithe, die über die Wichtigkeit des Gebets und den
Segen, den es für die Männer und Frauen die beten bringt, sprechen
und den reichen Gewinn an Nutzen, den sie dadurch erzielen, jedes
Mal, wenn sie in einer Haltung von Demut und Reue vor Allah,
Subhanahu wa Taala stehen.
4) Die rechtschaffene Frau darf am Jamaah-Gebet
(Gemeinschaftsgebet) in der Moschee teilnehmen
Der Islam hat die Frauen von der Pflicht am Jamaah-Gebet in der
Moschee befreit, aber gleichzeitig ist es ihnen erlaubt, aus dem Haus
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zu gehen, um am Jamaah-Gebet teilzunehmen, mit der Bedingung,
dass sie sich richtig kleidet, ohne eine Verlockung herbeizuführen.
Tatsächlich gingen die ersten muslimischen Frauen heraus, um in der
Moschee hinter dem Propheten zu beten. Aisha, radiyallahu anha,
sagte: Der Gesandte Allahs pflegte das Fajr-Gebet zu beten, und
die gläubigen Frauen beteten mit ihm, eingehüllt in ihr Obergewand;
dann gingen sie nach Hause, und niemand erkannte sie.
Sie, radiyallahu anha, sagte auch: Die gläubigen Frauen pflegten am
Fajr-Gebet mit dem Gesandten Allahs teilzunehmen, eingehüllt in
ihre Obergewänder. Dann gingen sie in ihre Häuser zurück, nachdem
sie ihr Gebet beendet hatten, und keiner erkannte sie, weil es dunkel
war. (Berichtet von Al-Bukhari und Muslim.)
Der Prophet pflegte, sein Gebet zu kürzen, wenn er ein Kind
weinen hörte, weil er die Besorgnis, die die Mutter des Kindes fühlte,
verstand. In einem Hadith, auf deren Echtheit sich übereinstimmend
geeinigt wurde, sagte er : Ich begann mit der Absicht, lange zu
beten, doch dann hörte ich ein Kind weinen, so kürzte ich mein Gebet,
weil ich wusste, dass die Mutter durch sein Weinen einer Belastung
ausgesetzt war. (Berichtet von Al-Bukhari und Muslim.)
Allah, Subhanahu wa Taala, zeigte den Frauen große Barmherzigkeit,
indem Er sie von der Pflicht, die fünf Pflichtgebete in der
Gemeinschaft in der Moschee beten zu müssen verschonte. Wenn Er
dies verpflichtend gemacht hätte, wäre den Frauen eine unerträgliche
Last auferlegt worden, und sie wären nicht fähig gewesen, sie zu
erfüllen, genau wie wir viele Männer sehen, die darin nachlassen,
regelmäßig in der Moschee zu beten und ohne Wahl beten, wo immer
sie sind, am Arbeitsplatz oder zuhause. Die schwere Last der
Hausarbeit und das Erledigen der Bedürfnisse ihrer Ehemänner und
Kinder erlauben es nicht, das Haus fünf Mal am Tag zu verlassen; es
wäre ihnen unmöglich, dies zu tun. Deshalb wird die Weisheit hinter
dem Begrenzen der Pflichtanwesenheit in der Moschee nur für die
Männer, klar. Ihr Gebet zuhause ist als besser für sie beschrieben
worden, als ihre Gebete in der Moschee, doch Allah, Subhanahu wa
Taala, gab ihr die freie Wahl. Sie kann zuhause beten, wenn sie es
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wünscht, oder sie kann rausgehen, um in der Moschee zu beten. Bittet
sie ihren Ehemann um Erlaubnis, zur Moschee zu gehen, ist es ihm
nicht erlaubt, sie aufzuhalten, wie der Prophet in einer Reihe von
Hadithen erklärte, zum Beispiel:
Haltet eure Frauen nicht auf, in die Moschee zu gehen, obwohl ihre
Häuser besser für sie sind. (Berichtet von Abu Daoud.)
Fragt eine von euren Frauen euch um Erlaubnis , in die Moschee
gehen zu dürfen, dann haltet sie nicht auf. (Berichtet im Sahih
Muslim.)
Der Prophet sagte: Haltet die weiblichen Diener Allahs,
Subhanahu wa Taala nicht auf, die Moscheen Allahs zu besuchen.
(Berichtet von Muslim.)
Es gibt viele Sahih-Berichte, die die Anwesenheit und Rolle der Frau
in der Moschee bestätigen. Sie beschreiben, wie die Frau am Salah al-
Jumuah, dem Finsternis-Gebet und dem Id-Gebet teilnimmt und den
Ruf des Muazzin, zum Gebet zu kommen, erwidert.
Ein Bericht in Sahih Muslim erzählt uns, dass Umm Hisham bint
Harithah ibn al-Numan sagte: Ich lernte niemals Qaf. Wa-l-Quran
al-majid
außer vom Propheten selbst, er pflegte es jeden
Freitag auf dem Mimbar zu rezitieren, wenn er die Leute ansprach.
(Berichtet von Muslim.)
Der Prophet würdigte die Umstände der Frauen, die am
Gemeinschaftsgebet teilnahmen, so pflegte er zu ihnen freundlich zu
sein und das Gebet zu kürzen, wenn er ein Kind weinen hörte, so dass
die Mutter sich nicht sorgen musste, wie in einem oben genannten
Hadith berichtet. Einmal verschob er das Isha-Gebet und Umar,
radiyallahu anhu, rief ihm zu: Die Frauen und Kinder sind zum
Schlafen gegangen. Der Prophet kam heraus und sagte: Keiner
auf der Erde wartet auf dieses Gebet außer dir. (Berichtet von
Muslim.)
5) Die rechtschaffene Frau nimmt am Id-Gebet teil
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Der Islam hat die Frauen gewürdigt und ist in Bezug auf die
Pflichthandlungen der Anbetung den Männern gleichgestellt. Die
Frauen sind auch dazu ermutigt, an öffentlichen Treffen am Id al-Fitr
und Id al-Adha teilzunehmen, so dass sie an diesen gesegneten
Gelegenheiten teilnehmen können. Dies wird in einer Reihe von
Hadithen nachgewiesen, die von Al-Bukhari und Muslim berichtet
werden, in denen wir sehen, dass der Prophet anordnete, dass
Frauen zu diesen Gelegenheiten heraus kommen sollen,
eingeschlossen die heranwachsenden und vorpubertären Mädchen,
solche die gewöhnlich im Haus zurückbleiben und Jungfrauen; er
Befahl auch, dass menstruierende Frauen heraus kommen, um an der
freudigen Gelegenheit teilzunehmen, aber sie sollen sich vom
Gebetsort fernhalten. Seine Besorgnis darum, dass alle Frauen an den
Gebeten der beiden Id-Feste teilnehmen, war so groß, dass er
anordnete, dass jemand, der mehr als einen Jilbab (Obergewand) hatte,
ihn einer Schwester geben sollte, die keinen hat. Auf diesem Weg
regte er beides an, die Anwesenheit aller Frauen am Id-Gebet und
gegenseitigen Beistand und Hilfe zu guten und rechtschaffenen Taten.
Umm Atiyyah, radiyallah anha, sagte: Der Gesandte Allahs
befahl uns, die Heranwachsenden und vorpubertären Mädchen, die
für gewöhnlich im Haus zurückbleiben, und die Jungfrauen zum Id-
Gebet heraus zu bringen. Und er ordnete jenen, die menstruierten an,
sich vom Gebetsort fernzuhalten. (Berichtet von Muslim.)
Es wurde uns(Frauen) angeordnet an den beiden Id-Festen heraus
zu gehen, einschließlich derer, die gewöhnlich im Hause zurück
blieben, und der Jungfrauen. Die menstruierende Frau geht auch raus
und steht hinter den Leuten und beteiligt sich am Takbirat. (Berichtet
von Muslim.)
Der Gesandte Allahs befahl uns, sie am Id al-Fitr und Id al-Adha
heraus zu nehmen, die heranwachsenden und vorpubertären Mädchen,
die menstruierenden Frauen und diejenigen, die gewöhnlich zuhause
zurückblieben, so dass sie an den festlichen Gelegenheiten der
Muslime teilnehmen können, aber die menstruierenden Frauen durften
nicht beten.
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Ich sagte: O Gesandter Allahs , eine von uns hat keinen Jilbab.
Er sagte: Lass ihre Schwester, sie in eins ihrer eigenen Jilbabs
kleiden. (Berichtet von Muslim.)
Al-Bukhari berichtete: Muhammad ibn Sallam erzählte uns, dass
Abdul-Wahhab von Ayyub von Hafsah bint Sinn berichtete, dass sie
sagte: Wir pflegten unsere vorpubertären Mädchen vor dem
Rausgehen an den beiden Id-Festen zurückzuhalten.
Eine Frau kam und hielt sich an der Festung von Banu Khalaf auf und
berichtete etwas von ihrer Schwester. Der Ehemann ihrer Schwester
hat an zwölf Militärfeldzügen des Propheten teilgenommen, und
ihre Schwester selbst hat ihn an sechs davon begleitet. Sie sagte: Wir
pflegten die Kranken und Verwundeten zu versorgen. Ihre Schwester
fragte den Propheten : Ist es falsch, wenn eine von uns keinen
Jilbab hat und aus diesem Grund nie rausgeht? Er sagte: Lass ihre
Freundin ihr ein Jilbab von sich geben, so dass sie heraus kommen
kann und sich der rechtschaffenen Versammlung der Muslime
anschließen kann. Hafsah sagte: Als Umm Atiyyah ankam, ging ich
zu ihr und fragte sie: Hast du den Propheten das sagen hören?
Sie sagte: Möge mein Vater für ihn geopfert werden, ja ich tat es.
(Sie erwähnte ihn niemals, ohne zu sagen: möge mein Vater für ihn
geopfert werden.) Ich hörte ihn sagen: Lass die jungen Mädchen, die
gewöhnlich zu Hause bleiben, und die menstruierenden Frauen
heraus gehen und an den rechtschaffenen Versammlungen der
Gläubigen teilnehmen, aber lass die menstruierenden Frauen sich von
den Gebetsorten fernhalten. Hafsah sagte: Ich fragte sie: Selbst
die menstruierenden Frauen? Sie sagte: Ja, sind die
menstruierenden Frauen nicht an Arafat und anderen Anlässen
anwesend?
Al-Bukhari berichtet auch von anderen Überlieferungen von Umm
Atiyyah, in welchen sie sagte: Es wurde uns angeordnet, an den
Tagen der Id-feste heraus zu gehen, und wir brachten die Jungfrauen
aus ihrem Haus heraus und die menstruierenden Frauen, die hinter
den Leuten standen und an ihren Takbirat und Duas teilnahmen,
hoffend auf den Segen und die Reinheit dieses Tages.
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Obwohl der Islam es den Frauen nicht zur Pflicht gemacht hat, am
Gemeinschaftsgebet in der Moschee teilzunehmen, so sind die Frauen
ermutigt, sich zu versammeln, und die Fardgebete in der
Gemeinschaft zu beten. In diesem Fall, sollte diejenige, die das Gebet
leitet in der Mitte der (ersten) Reihe stehen und nicht vorne, und sie
sprechen keinen Adhan oder die Iqamah. Dies ist, was Umm Salamah,
radiyallahu anha, die Frau des Propheten zu tun pflegte, wenn sie
andere Frauen im Gebet leitete.
6) Die rechtschaffene Frau betet Sunnah- und Nafila-Gebete
Die muslimische Frau beschränkt sich nicht auf die fünf täglichen
Pflichtgebete, sie betet die Sunnah-Gebete, die der Prophet
regelmäßig auszuüben pflegte (ar-rawatib), und betet so viele der
Nafila-Gebete (gesetzlich aber nicht Pflicht), wie es ihre Zeit und
Energie erlaubt. Diese Gebete umfassen Salah ad-Duha, Sunnah-
Gebete, die dem Maghribgebet folgen und Gebete, die in der Nacht
verrichtet werden. Nafila-Gebete bringen jemanden näher zu Allah,
Subhanahu wa Taala, und er oder sie ernten die Liebe und Freude
Allahs, Subhanahu wa Taala, und machen ihn oder sie zu einem der
Sieger, Gehorsamen und Rechtschaffenen. Es gibt keine deutlicheren
Hinweise über die großartige Stellung, die von den Gläubigen erreicht
wird, die sich Allah, Subhanahu wa Taala, durch das Verrichten von
Nafila-Taten nähern, als das Hadith Qudsi:
Mein Diener macht weiter, um sich mit übergebührlichen
Handlungen die Nähe zu Mir zu verschaffen, so dass Ich ihn lieben
werde. Wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Gehör, mit dem er hört, sein
Sehvermögen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er schlägt und
sein Fuß, mit dem er geht. Wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich es
ihm sicherlich geben; und wenn er Mich um Zuflucht bittet, werde Ich
sie ihm sicherlich gewähren.
Aufgrund der Liebe Allahs, Subhanahu wa Taala, für Seinen Diener
wird diese Person von den Bewohnern des Himmels und der Erde
geliebt, wie es in einem Bericht beschrieben ist, der von Abu Hurairah
überliefert wurde, in dem der Prophet sagte:
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Allah, wenn Er einen Knecht lieb gewonnen hat, ruft Er Jibriel,
alaihi salam, und spricht: Ich habe jenen (Knecht) lieb gewonnen,
also habe du ihn (auch) lieb. Er sagte: Da hat ihn Jibriel (auch)
lieb und ruft im Himmel aus und sagt: Allah hat jenen (Knecht) lieb
gewonnen, also habt ihr ihn (auch) lieb, und die Bewohner des
Himmels haben ihn (auch) lieb. Er sagte: Dann gibt es für ihn
freundliche Aufnahme auf der Erde. Und wenn Allah einen Knecht
verabscheut, ruft Er Jibriel und spricht: Ich verabscheue jenen
(Knecht), also verabscheue du ihn (auch). Dann verabscheut Jibriel
ihn (auch) und ruft den Bewohnern des Himmels zu: Allah
verabscheut jenen (Knecht), also verabscheut ihr ihn (auch). Er
sagte: Da verabscheuen sie ihn, dann gibt es für ihn (nur) Abscheu
auf der Erde. (Berichtet von Muslim.)
Der Prophet pflegte solange in der Nacht zu beten, bis seine Füße
anschwollen. Aisha, radiyallahu anha, fragte ihn: Warum tust du
das, o Gesandter Allahs, wenn Allah, Subhanahu wa Taala, dir alle
vergangenen und zukünftigen Sünden vergibt? Er antwortete:
Soll ich nicht ein dankbarer Diener sein?
Der Prophet ermutigte die muslimischen Männer und Frauen, mehr
Nafila-Taten zu verrichten, aber zur gleichen Zeit erzählte er ihnen,
dass sie in ihrem Näherkommen zur Anbetung ausgeglichen sein
sollen und er war Übertreibung darin abgeneigt. Er wollte, dass die
Muslime eine ausgeglichene Persönlichkeit haben, so dass ihre
Anbetung begeistert, aber beständig und nicht beschwerlich ist, so
dass die Leute nicht fähig sind, darin auszuharren.
Der Gesandte Allahs sagte: Die von Allah, Subhanahu wa Taala,
geliebten Taten sind diejenigen, die beständig sind, auch wenn es
kleine sind. Wenn Aisha etwas begann, hielt sie daran fest.
7) Die rechtschaffene Frau übt ihre Gebete richtig aus
Die wahre muslimische Frau versucht angestrengt, ihre Gebete richtig
auszuüben, mit tiefer Konzentration und Genauigkeit von körperlichen
Bewegungen. Sie denkt über die Bedeutung der Ayah nach, die sie
rezitiert, und die Worte der Segnung und Verherrlichung, die sie
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äußert. Ihre Seele ist überflutet mit Furcht für Allah, Subhanahu wa
Taala, mit Dankbarkeit für Ihn und aufrichtige Anbetung zu Ihm.
Passiert es, dass der Shaitan ihr während des Gebets einige Gedanken
zuflüstert, um sie von ihrer angemessenen Konzentration abzulenken,
so konzentriert sie sich an die Worte, die sie beim Rezitieren des
Quran und bei der Lobpreisung äußert, um ihn fernzuhalten.
Die mulimische Frau eilt nicht zu ihrer Hausarbeit und Arbeit zurück,
wenn sie ihr Gebet beendet hat. Vielmehr macht sie, was der Prophet
zu tun pflegte, sie bittet Allah, Subhanahu wa Taala, um
Vergebung, mit der Aussage: Astaghfir-Allah drei Mal und
wiederholt das Dua: Allahumma anta as-salam wa minka as-salam,
tabarakta ya dhal-jalali wal-ikram. (O Allah, Du bist Frieden und von
Dir kommt Frieden, gesegnet bist Du, o Herr, der Majestätische, der
Geehrte.) (Berichtet von Muslim)
Dann wiederholt sie Adhkar und Duas die bekannt sind, und wie der
Prophet es nach der Vollendung seines Gebets gemacht hat. Es
gibt viele solcher Adhkar, einer der wichtigsten ist: Subhan Allah
33 Mal, Alhamdu lillah 33 Mal und Allahu akbar 33 Mal zu
wiederholen und dann vervollständigt sie mit La illaha illa llah
wahdahu la sharika lah, lahul-mulk wa lahul-hamd, wa huwa ala kulli
shayin qadir das hundertste Mal.
In Bezug auf ein Sahih Hadith sagte der Prophet : Wer auch
immer Allah, Subhanahu wa Taala, nach jedem Gebet 33 Mal ehrt
(Subhan Allah sagt), 33 Mal lobpreist (Alhamdulillah sagt) und
33 Mal seine Größe preist (Allahu Akbar sagt), was sich auf 99
Mal summiert, dann vervollständigt er das 100. Mal mit dem
Aussprechen von: La ilaha illa-llah wahdahu la sharika lah, lahulmulk
wa lahul-hamd wa huwa ala kulli shai in qadir und seine
Sünden werden vergeben, als wären sie Schaum auf dem Meer.
Dann wendet sie sich demütig zu Allah, Subhanahu wa Taala, und
bittet Ihn um das Verbessern ihrer Angelegenheiten in dieser und der
nächsten Welt und darum, sie reichlich zu segnen und sie in allem zu
leiten.
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Deshalb beendet die muslimische Frau ihre Gebete, gereinigt in Herz
und Verstand und ist wieder belebt mit einer Dosis geistiger Energie,
was ihr hilft, mit der Bürde des täglichen Lebens zurecht zu kommen,
wissend, dass sie unter dem Schutz von Allah, Subhanahu wa Taala,
steht. Sie gerät nicht in Panik, wenn ihr etwas Schlechtes widerfährt,
noch wird sie geizig, wenn sie reichen Wohlstand genießt. Das ist die
Haltung dieser rechtschaffenen Frauen, die beten und Allah,
Subhanahu wa Taala fürchten:
Der Mensch wurde ja als beunruhigt geschaffen. Wenn ihn
das Schlechte anrührt, vor Angst vergehend. Und wenn ihn
das Gute anrührt, unzugänglich. Außer den Betenden. Die auf
ihren Gebeten beharren. Und diejenigen, in deren
Vermögensgütern ein festgelegtes Anrecht ist. Für den
Bittenden und den Ausgelassenen.
(Surah Al-Maarij (70): 19-25)
8) Die rechtschaffene Frau entrichtet die Zakat von ihrem
Vermögen
Die muslimische Frau entrichtet die Zakat von ihrem Vermögen, wenn
sie ausreichend vermögend ist, um für die Zakat verpflichtet zu
werden. Jedes Jahr zu einer bestimmten Zeit berechnet sie, wie viel sie
besitzt, und bezahlt, wozu sie verpflichtet ist, weil die Zakat eine
Säule des Islam ist, und es gibt kann keinen Kompromiss oder
Entschuldigung geben, wenn es jedes Jahr zum Bezahlen kommt,
selbst wenn der Betrag auf Tausende oder Millionen anwächst. Es
würde niemals vorkommen, dass die wahre muslimische Frau
versucht, das Entrichten der Zakat, zu der sie verpflichtet ist, zu
vermeiden.
9) Im Ramadan fastet die rechtschaffene Frau während des Tages
und betet in der Nacht
Die wahre muslimische Frau fastet im Monat Ramadan und ihre Seele
ist mit Glauben gefüllt: Wer auch immer im Ramadan aus wahrem
Glauben fastet, und auf die Belohnung hofft, dem werden alle seine
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vorherigen Sünden vergeben. (Berichtet von Al-Bukhari und
Muslim.)
Sie hat die Einstellung des aufrichtigen Fastenden, dessen Fähigkeit es
ist, alle Arten von Sünden fern zu halten, die das Fasten ungültig
machen oder ihre Belohnung vermindern. Findet sie sich den
Versuchen der Feindseligkeit oder Auseinandersetzung ausgesetzt,
folgt sie dem Ratschlag des Propheten an die Männer und Frauen,
die fasten: Wenn einer von euch fastet, sollte er nicht schlechte
Worte äußern oder seine Stimme im Ärger erheben. Fordert ihn
jemand heraus oder bekämpft ihn, soll er sagen: Ich faste.
(Berichtet von Al-Bukhari und Muslim)
Derjenige, der falsches Gerede und böse Taten nicht aufgibt, dessen
Aufgeben von Essen und Trinken bedarf Allah, Subhanahu wa Taala,
nicht.
Während des Monat Ramadan fühlt die wahre muslimische Frau, dass
sie in einer Atmosphäre eines Monats eingetaucht ist, der nicht gleich
ist, wie die anderen, wenn die guten Taten vervielfacht werden und
die Tore der Güte weit geöffnet sein sollen. Sie weiß, dass ihr Fasten
während dieses Monats nur für Allah, Subhanahu wa Taala, den
Mildtätigen und Freizügigen, ist, der Größer und Gewaltiger ist als
irgendjemand sich das je vorstellen kann.
Die Belohnung für jede gute Tat der Söhne Adams, alaihi salam,
wird irgendwo zwischen zehn und siebenhundert Mal vervielfacht.
Allah, Subhanahu wa Taala, sagte: Außer für das Fasten, denn das
ist für Mich, und Ich werde Selbst die Belohnung dafür geben. Er gibt
sein Essen und seine Leidenschaft für Mich auf. Für den, der fastet,
gibt es zwei Zeiten der Freude, einmal wenn er sein Fasten bricht und
zum anderen, wenn er vor seinem Herrn steht. Wahrlich, der Geruch,
der aus dem Mund eines Fastenden kommt, erfreut Allah, Subhanahu
wa Taala, mehr als der Duft von Musk. (Berichtet von Al-Bukhari
und Muslim.)
Die wahre muslimische Frau und ihre Familie sollten während des
Monats Ramadan ein islamisches Leben leben, sich bemühen, sich
selbst zu organisieren und zwar so, dass sie, wenn alle vom TarawihAl-
Tamhid.16 Net
Gebet nach Hause kommen nicht zu lange aufbleiben, denn wenige
Stunden später werden sie wieder aufstehen, um Qiyam al-Lail zu
beten und Suhur zu essen, denn der Prophet uns befohlen hat,
Suhur zu essen, da darin viel Nutzen ist: Esst Suhur , denn in Suhur
ist Segen. (Berichtet von Al-Bukhari und Muslim.)
Zayd ibn Thabit, radiyallahu anhu, sagte: Wir aßen mit dem
Gesandten Allahs Suhur, dann standen wir auf, um zu beten.
Jemand fragte: Wie viel Zeit ist zwischen den Zweien? Er sagte:
Fünfzig Ayat. (D.h. die Zeit, die genommen wird, um fünfzig Ayat
zu rezitieren.) (Berichtet von Al-Bukhari und Muslim.)
Es gibt keinen Zweifel daran, dass Allah, subhanahu wa Taalaa die
Belohnung der muslimischen Frau vermehrt, die die Bedeutung dieser
Segnung ihrer Familie im Ramadan überbringt:
﴾Diejenigen, die glauben und rechtschaffen handeln Wir
lassen ja nicht die Belohnung dessen verloren gehen, der aufs
Beste handelt.﴿
(Surah Al-Kahf (18): 30)
->
http://www.al-tamhid.net/Frau-Herr_1.pdf
والسلام عليكم ورحمة الله وبركاته