Fischer fängt "ausgestorbenen" Fisch
Hat er – ohne böse Absicht – nun endgültig den letzten dieser Art getötet? Hoffentlich nicht. Der indonesische Fischer Justinus Lahama fing einen Quastenflosser - und damit ein Exemplar einer Tierart, von der man lange glaubte, dass sie vor 80 Millionen Jahren ausgestorben ist.
Das Meer hält immer wieder viele höchst rätselhafte Geheimnisse bereit. Der Quastenflosser (im Bild ein Modell) ist Biologen ein Begriff, sie kennen ihn von zahlreichen Fossilen, die eigentlich belegen, dass das Tier noch zur Zeit der Dinosaurier ausstarb. Doch 1938 wurde in England in einem Fischfang ein Fisch entdeckt, der wie ein Quastenflosser aussah, und im Jahr 2000 wollen Taucher vor Südafrika einen ganzen Schwarm gesehen haben.
Jetzt tauchte der "ausgestorbene" Fisch im Netz des indonesischen Fischers auf. Lahama wusste nicht, was für eine Rarität er gefangen hatte, aber Nachbarn kam der Fisch sehr eigenartig vor. Deshalb brachte der Fischer seine Beute in ein abgesperrtes Meeres-Becken, wo der 1,3 Meter lange und 51 Kilogramm schwere Fisch aber nach 18 Stunden starb. Staunende Meeresbiologen untersuchen das Tier nun gründlich.
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