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 Betreff des Beitrags: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 29.02.2008, 10:26 
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Jeder hat doch irgendwo und irgendwann mal ein besonderes Erlebnis mit einem Tier gehabt. Sei es mit dem eigenen Haustier, bei einem Besuch im Zoo, bei einem Besuch im Zirkus, mit dem Tier der Nachbarn, mit ungebetenen Besuch von Ungeziefern im Haus oder Garten ... und und und.

Hier kann erzählt werden, wer mag. Auch einfach so über Tiere. Es muss gar nicht mal ein besonderes Erlebnis sein. Vielleicht auch einfach mal von den Eigenheiten der eigenen Haustiere erzählen?

Ich kann ja eh viel schreiben, wenn der Tag lang ist *fg. Über Tiere könnte ich ne ganze Menge schreiben, weil ich einfach viel zu Tierlieb bin.

Muss jetzt erstmal in die Realität, werde aber bald anfangen zu berichten.

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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 29.02.2008, 21:37 
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Ich habe kein Haustier - früher hatte meine Tochter ein Kaninchen und einen Wellensittich. Friedliche Mitbewohner. Einen kleinen Hund hätte ich gerne, aber wirklich nur klein. Ich mag auch große Hunde, halte aber doch immer gewissen Abstand.
So waren wir einmal im Urlaub bei Leuten, die auf ihrem Grundstück ein Ferienhaus vermieteten. Die Leute hatten einen riesigen schwarzen Wolfshund (so will ich das mal beschreiben). Der Anblick des Hundes hat mir schon den ersten Urlaubstag verstimmt.
Dabei war der so ruhig. Er lag eigentlich immer im Zwinger, abends haben sie ihn übers Grundstück laufen lassen. Ich habe schon immer aufgepaßt, aber einen Abend saß ich alleine vor dem Haus und habe gelesen, so dass ich nicht merkte, dass der Hund im Anmarsch war. Erst als er neben mir stand - Kopf an Kopf mit mir - wachte ich auf. Schweißausbruch - Angst und furchtbares Zittern, einen Schrei habe ich zum Glück nicht rausbekommen. Und der Hund hat bloß in mein Buch gesehen, noch ne Runde um mich gedreht und trottete wieder weg. Ich glaube, ich hatte bis dahin in meinem Leben noch nie so eine Angst verspürt. Für meinen Mann war das natürlich amüsant. Da hätte ich ihn natürlich dringend gebraucht, aber er war am Fußball gucken und ich mußte zittern.

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Gruß von Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 29.02.2008, 22:26 
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Unser Wauwau „Tiger“ (10 J. ) ist ja den meisten bekannt.

Ist jetzt 2 Jahre her, da waren wir im Sommer auf einer Alm und sind dort in die Hütte eingekehrt, an dem ja nichts besonderes, aber ein 85 kg schwerer Bernhardiner hatte dort als Hausherr das Sagen, der dort den Vorplatz und Eingang bewachte damit kein 4beiner in sein Revier eindringt.
Da hatte er aber unseren Kämpfer noch nicht gekannt. Tiger hat den großen so verbellt dass dieser kleinlaut den Eingang frei geben musste.
Also wir drinnen, am Tisch, Tiger in der Mitte der Gaststube, breitbeinig als wolle er den großen zum Nachtisch verspeisen. Bello, draußen vor der Türe und schaute sehnsüchtig auf seinen belegten Platz, unter der Bank. Jeder Versuch seinen Platz zu erobern, war mit knurren und lauten Gebell von unseren kleinen Möchtegern begleitet.
Sorry aber das ist bis zu unseren Abgang so geblieben. Eine handvoll Hund, aber ein Herz wie ein Löwe.

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mfg Kurt http://www.allthemeforum.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 02.03.2008, 09:59 
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Wir haben immer unsere Haustiere in den Urlaub mitgenommen und machen das bis heute so. Bis vor ein paar Jahren hatten wir auch noch eine Katze, die auch immer mitgefahren ist. Wir also mit Hund, Katze und Wellensittich auf unserem gewohnten Campingplatz, zu dem wir schon seit ein paar Jahren fuhren. So hatten sich dort im Laufe der Zeit ein paar nähere Bekanntschaften zwischen den regelmässigen Urlaubern und teilweise auch zu den Dauercampern entwickelt. Eine ältere Dame, die ihren Stellplatz zwei Parzellen von unserem entfernt hatte, reiste immer mit ihrem Dackel an. Unser Hund und dieser Dackel haben sich natürlich auch angefreundet. Sie haben immer gerne miteinander gespielt beim Gassigehen oder auch auf dem Campingplatz. Wir konnten sie da auf unseren Parzellen laufen lassen, weil die Dauercamper nichts dagegen hatten. Diese Hundefreundschaft hielt ein paar Jahre. Bis dieser Dackel einen grossen Fehler gemacht hat. Er war kein Katzenfreund. Einmal, als er unsere Katze gesehen hat (sie durfte dort frei herumlaufen), hat er Jagd auf sie gemacht. Unsere Katze natürlich Richtung unser Wohnwagen und unser Hund hat das gesehen. Das war was. Von diesem Moment an, war es vorbei mit der Hundefreundschaft. Unser Hund hat dem Dackel klar gemacht: Wer "meine" Katze jagd, der ist nicht mehr mein Freund. Jedesmal wenn dieser Dackel nun in die Nähe von unserem Stellplatz kam, wurde er rigoros verbellt. Von gemeinsamen Spielen war keine Rede. Auch nicht beim Gassigehen. Wenn wir uns da begegnet sind, wurde der Dackel jedesmal von unserem Hund angeknurrt.


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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 02.03.2008, 10:02 
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"großer Bruder, passt auf kleine Schwester auf" könnte man hier sagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 17.03.2008, 08:01 
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Früher hatten meine Eltern, solange ich denken kann, Dackel.
Sie hatten auch einen handzahmen, lieben und gleichzeitig frechen Wellensittich.
Der Wellensittich war immer neugierig und spielte gerne mit den feinen Schwanzhaaren des Dackels, während dieser vor sich hindöste. Nach dem Motto: Hey Du. Geschlafen wird jetzt nicht, ich ärgere dich eine Runde.
Der Dackel erhob sich und suchte das Weite, wollte er sich von so einem Vogel nicht ärgern lassen.
Der Vogel sagte sich: Von wegen abhauen ... ich komme mit ... und setzte sich auf den Rücken des Hundes.
Der Hund versuchte den Vogel loszuwerden, kam aber schlecht mit seiner Schnauze an den Vogel auf seinem Rücken.
Der Hund meinte er sei nicht dumm und sah einen Weg den Quälgeist auf seinem Rücken loszuwerden.
Er ging unter einem Stuhl durch, der eine Sprosse an den Seiten hat. Normerweise wäre der Vogel durch die Sprosse von dem Rücken abgestrichen worden :lol:
Der Vogel aber nicht dumm ... er springt über die Sprosse und WIEDER auf den Rücken des Hundes :mrgreen:

Wie der Hund den Vogel am Ende loswurde, kann ich gar nicht mehr sagen. Diese Geschichte liegt schon Jaaaaaaaahre zurück, bringt mich aber immer wieder zum schmunzeln, wenn ich daran denke.

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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 17.03.2008, 08:11 
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Oben beschriebener Vogel mochte gerne alles was glitzert.

Die Schwester meiner Mutter lebte eine Zeit bei uns. Weil sie gesundheitlich angeschlagen war, lag sie viel auf der Couch. Sie trug in Abständen Ohrstecker oder auch Hänger.
Immer wenn sie ihre Ohrhänger in den Ohren trug, und der Wellensittich langeweile schob, dann flog er auf ihre Schulter und spielte mit den Ohrhängern. Beide hatten ihren Spaß daran und meine Tante trug fast nur noch die Ohrhänger, damit sie und auch der Vogel öfters ihren Spaß hatten.

Die beiden machten sich noch mehr Spaß.
Meine Tante hatte IMMER ein Taschentuch in der Kitteltasche. Der Vogel entdeckte auch dies und zog ihr in regelmäßigem Abstand das Taschentuch aus der Tasche. Steckte sie es wieder ein, zog er es wieder heraus :mrgreen:

Eines Tages entdeckte der Vogel auch das Portomonaie meiner Tante, in dem sie NUR Silbergeld hatte. Sie war blind und hatte so den besseren Überblick.
Aus welchem Grund auch immer. Sie öffnete das Portomonaie ... der Vogel dachte wohl: Ohhhhhhhhhhhhh, das glitzert ja noooooooch was. Der Vogel durfte in dem Portomonaie rumstöbern und fischte sich die Münzen aus der Geldbörse und legte die Geldstücke auf den Tisch oder je nach Laune meiner Tante, in ihren Schoß.

Es war immer ein Bild für die Götter, wenn man die beiden beobachtete.

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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 17.03.2008, 08:25 
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Noch eine Vogelgeschichte :wink:

Der Wellensittich mochte den Dackel bekanntlich gerne ärgern.

Der Hund lag auf seinem Platz und knabberte vergnüglich an einem dünnen Kauknochen aus Büffelleder. Der Vogel wollte auch probieren. Der Hund knabberte an dem einen Ende. Der Vogel knabberte an dem anderen Ende. Der Hund zog den Knochen weg. Der Vogel gab nicht auf und zog sich den Knochen zu sich. Der holte sich den Knochen zurück :lol: und wackelte nooooooooch mit dem Schwanz. Nach einigem hin und her war ein knurren des Hundes zu hören, der Vogel gab aber NOCH nicht auf, bis der Hund entnervt aufgab und von seinem Platz wegging. Er überließ den Knochen dem Vogel ... dieses Mal.

Das selbe Spiel zwischen Hund und Vogel fand statt, als der Hund einen frischen Knochen zu knabbern hatte. Diesen Knochen wollte er Hund NICHT dem Vogel überlassen. Ich sah das Spiel der beiden, als ich ein Telefongespräch bekam. Ich ging aus dem Zimmer und meine Eltern, die eigentlich Fern schauten, berichteten später. Das Knurren des Hundes wurde immer lauter. Der Vogel gab NICHT auf und wollte den Knochen. Der Hund war mittlerweile so grantig, dass er nach dem Vogel schnappte. Nach dem Motto: Nun lass mich endlich in Ruhe, das ist MEIN KNOCHEN. Meine Eltern waren so versunken in den TV, dass sie nicht früh genug reagieren konnten.
Der Vogel hatte sein Spiel zu weit getrieben :(
Der Hund war sich keiner Schuld bewusst ... woher sollte er auch wissen, dass der zarte Vogelhals einen Hundeschnapp nicht verkraftet :wink:
Wenn wir später zu dem Hund gesagt hatten: Wo ist Peter? Suchte er das ganze Zimmer ab nach den Stellen, wo der Vogel sonst gerne seinen Schabernack getrieben hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 18.04.2008, 08:39 
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Habe ein Bild der oben beschriebenen Situation für euch gescannt ... so könnt ihr die Geschichte besser nachvollziehen *ggg.

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 Betreff des Beitrags: Re: erlebte Tiergeschichten
BeitragVerfasst: 18.04.2008, 12:49 
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Beiträge: 380
Wohnort: Bregenz/Vlbg.
Benutzertitel: heißer Reifen
Im Dezember haben wir einen Ausfug auf den Pfänder (Hausberg von Bregenz) gemacht da wir keinen Schnee vor der Türe hatten, haben wir unsere Rodeln gepackt und sind in die Höhe gefahren und immer dabei unser Hund.

Nach der Rodelpartie sind wir in einen Almhüttn eingekehrt. Da wir so richtig ausgekühlt waren und wir uns aufwärmen wollten bei einer Tasse heissem Tee.

Eine ruhige gemütliche Atmosphäre, bis die Leute am Stammtisch anfingen zu musizieren. Unser Hund lag bis zu diesem Zeitpunkt brav unter dem Tisch und schlief, aber dann fing es leise an das Geheule. Bis unser Hund neben dem Gitarristen saß und volle Lautstärke mit sang. Denn Leuten hat es gefallen, aber mir war das so peinlich und wollte mich in Luft auflössen.

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