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 Betreff des Beitrags: Eine Engelsgeschichte
BeitragVerfasst: 04.03.2007, 18:48 
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Eine Engelsgeschichte


Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der die Menschen mit solcher Nähe und Zärtlichkeit begleitete, dass er den unwiderstehlichen Wunsch empfand, nicht nur mit seinem Flügeln über die Erde zu schweben und schützend die Menschen zu achten, sondern er wollte selbst auf ihren Strassen gehen, einer von ihnen werden.

Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühte Mohnblume. Da schien dem kleinen Engel, als habe er im Himmel noch nie ein solches Rot empfunden und seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören, wuchs.

So trat er vor Gottes Angesicht und bat: “Laß mich auf die Erde, laß mich ein Mensch unter Menschen werden.“ Da trat ein erhabener, weiser Engel dazu und sagte: ??? Weißt du auch, dass es auf der Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt? Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches.“ ???Ja“, erwiderte der kleine Engel,“ das weiß ich. ???Doch sah ich auch einen Menschen, der hatte die Kraft, einen großen Schirm aufzuspannen, so dass zwei Menschen darunter Platz hatten.“ Es schien mir, den Beiden könnte kein Unwetter etwas anhaben.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu.



Die Zeit verging, und eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes Angesicht und sprach. ??? Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter.“

Da trat der erhabene, weise Engel wieder hinzu und entgegnete: ???Weißt du auch, dass es Nebel und Frost und eine Menge verschiedene Arten von Glatteis gibt auf der Welt?“

Da antwortete der kleine Engel: ??? ja ich weiß um manche Gefahren, doch sah ich auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.



Als wieder einige Zeit vergangen war, trat der kleine Engel zum drittenmal vor Gottes Angesicht und bat: ???Laß mich ein Mensch werden. So rot blüht der Mohn auf der Erde. Mein Herz ist voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen.“

Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit ernster Stimme: ???Hast du wirklich genug hingesehen, das Leid und das Elend geschaut, die Tränen und Ängste, die Krankheiten, Sünde und den Tod geschaut“



Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel: ???Wohl habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen. Doch ich sah auch einen Menschen der trocknete einem anderen die Tränen, der vergab einem Schuldigen und der reichte einem Sterbenden die Hand. Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele Nächte und wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen. Solch ein Mensch möchte ich werden.“



Da trat der erhabene, weise Engel zurück und Gott schenkte dem kleinen Engel seinen Segen und gab ihm viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.

Bevor der kleine Engel zur Erde niederstieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel einen Flügel ab und der andere Flügel wurde unsichtbar. Da fragte der kleine Engel: ???Mein Gott, wie soll ich vorwärts kommen und wie zurück finden ohne Flügel?“

???Das herauszufinden wird deine Lebensaufgabe sein“, hörte er Gottes Stimme zärtlich sagen.



In dieser Nacht kam ein kleines Kind zur Welt. Seine Mutter, noch vor Schmerz und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme, sah das Himmelslicht wie einen Lockenkranz um das Köpfchen des Kindes leuchten und flüsterte: ??? Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel.“



Noch lange sah man das Himmelslicht um das Kind. Doch wie das Leben so ist, es beschmutzt auch die reinsten und hellsten Lichter. All die vielen Einflüsse, die Härte und der Kampf taten ein übriges. Bald sah niemand mehr, dass der Mensch himmlisches Licht in sich trug.

Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hier und da bemerkbar, doch was bei dem Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher als unsicheres Schwanken und dann beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.



Je länger der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, auf den staubigen und steinigen Wegen des Lebens ging, die mühsamen Treppen bestieg, die steil abfallenden dornigen Hänge hinunter strauchelte, desto mehr hatte er vergessen, woher er kam und weshalb er hier wanderte. Einzig die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die an Wegrändern und Magerwiesen blühten, war ihm geblieben.

Viel Leidvolles begegnete dem Menschen auf seinem Lebensweg. Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen, zwar reichte er ab und zu einem schwankenden Mitmenschen die Hand, zwar brach er zuweilen sein Brot mit einem Hungernden, doch die meisten Rätsel blieben und er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wie vieles er unerledigt zurücklassen musste.

Seine Kraft reicht nur für ganz wenig, und oft schien es ihm als bewirkte sein Leben nichts.

Jeden Frühling aber blühte der Mohn an den Straßenrändern und erfreute des Menschen Herz. Nach einem besonders langen kalten Winter, in dem der Mensch kaum genug Wärme und Schutz, Raum und Nahrung, Freundschaft und Brot gefunden hatte, konnte er sich nur noch langsam und mühsam fortbewegen. Er musste viele Pausen machen und schlief vor Erschöpfung am Wegrand ein.

Da erblickte er weit über sich auf einem unerreichbar hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohn.

Der Mensch rieb sich die Augen. So rot, so rot erblühte der Mohn! Beim Anblick dieser Blumen wünschte er so sehr, dass er allen Menschen, denen er begegnete und allen Tieren, die um ihn waren, eine solche Blume und so ein klares, inniges Rot als Zeichen der Liebe schenken dürfe.

Da bemerkte er neben sich einen Wanderer, genauso müde, genauso gezeichnet von der langen Strasse wie er. ???Wohin schaust du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?“ fragte dieser. ???Dort auf die Mohnblüten. So müsste die Farbe unserer Liebe sein.“ ???Weißt du denn nicht, wie schnell diese Art Blumen welken, wie wunderbar sie sind?“ kam die Frage des Wanderers. Der Mensch, der einst ein Engel gewesen war flüsterte: ???Ich weiß um ihre Sterblichkeit.

Trotzdem ist kein roteres Rot in der Welt und in meinem Herzen. ???Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere auch welken, ihr Rot bleibt in der Seele“: Da schauten sich die beiden Menschen ins Gesicht und erkannten den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des Anderen. Sie sahen, woher sie kamen, wozu sie gewandert waren und wohin sie noch unterwegs waren.

Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel.



Voller Freude umarmten sie sich. Da geschah das Wunder. Sie erreichten das Mohnfeld, gemeinsam konnten sie fliegen, denn...



Menschen sind Engel

mit nur einem Flügel –

Um Fliegen zu können müssen

sie sich umarmen.



Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel. ???Du hast herausgefunden, wozu du unterwegs warst und ich dich aussandte. Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim!“

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BeitragVerfasst: 08.03.2007, 11:05 
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Schöne Geschichte, mehr davon lesen möchte *g

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BeitragVerfasst: 31.05.2007, 08:38 
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Ich spreche des öfteren mal mit den Engeln, einfach so.

Auf dem Weg zur Arbeit z.b. wünsche ich von ihnen: Bitte meine lieben Engel, lenkt heute meine Gedanken, meine Schritte, meine Handlungen. Helft mir das der Arbeitstag schnell, aber ohne Stress und Hektik, mit viel Spaß vorbeigeht. Bitte helft mir auch meine Arbeiten alle der Reihe nach in Ruhe und Gelassenheit zu erledigen Auch meine Kollegen untereinander sollen freundlich und nett zueinander sein. Die Private Zeit kann dann ruhig und harmonisch verlaufen.

ES KLAPPT !!!

Selbst beim Betten überziehen im Altenheim hatte ich das Gefühl, das darf doch nicht wahr sein, es ist aber wahr: Ich musste mehrere Kopfkissen überziehen. Manche Kissen kann ich so einstecken, ohne den Bezug vorher auf links zu ziehen und dann überzustülpen .. je nach Kissen halt. Ich hatte genau passend die Kissenbezüge. Musste der Bezug auf Links gezogen sein, dann war er es direkt von der Wäscherei her, brauchte ich einen Bezug, der auf rechts gezogen sein konnte, dann hatte ich ihn so.

Vergesse ich diese Wünsche loszulassen, dann ist der Tag hektisch und stressig.


Noch etwas anderes.

Mein Auto (Automatik) machte mir Probleme. Ich startete und der Motor war sofort wieder aus. Ich musste zig mal orgeln, bevor der Wagen ansprang. Ich dachte schon, die Batterie müsste jeden Augenblick leer sein.
Ich brauchte den Wagen aber dringend, so das ich noch keine Zeit hatte, ihn in die Werkstatt zu bringen.
Einen Tag hatte ich dann echt keinen Bock auf dieses Orgeln und ich hatte viele Wege zu machen, also musste den Wagen immer wieder abstellen und später neu starten ... Ohjeeeee dachte ich, wie soll das nur werden.

Mir fiel Erzengel Raphael ein. Der Engel der Heilung.
Bevor ich aus dem Haus ging, sprach ich mit Raphael.
Bitte Raphael, mach das mein Auto direkt anspringt, wenn ich aus dem Haus komme, ich muss doch mit meiner Tochter zum Arzt und bitte mach das das Auto direkt anspringt, wenn ich vom Arzt wieder zurückkomme, damit meine Tochter noch pünktlich zur Schule kommt usw.
Immer, wenn ich an diesem Tag das Auto brauchte, habe ich vorher mit ihm gesprochen. Ich musste Raphael etwas Zeit lassen. Wenn ich direkt schon im Auto saß funktionierte es nicht so gut *g.
Habe ich ihm etwas Zeit gelassen, sich um das Auto zu kümmern, dann klappte es.

Ein paar Tage habe ich dies so durchgezogen. Es war dann Donnerstag abend, als ich mich ruhig hinsetzte, mich bei Raphael innerlich bedankte, das er mir die Woche mit dem Auto so geholfen hat und ob er wohl bitte die nächsten Tage auch noch helfen könnte.

Nix. Da wurde mir eingegeben: Morgen helfe ich dir noch, dann ist Freitag, du hast We und du kannst das Auto über das We zu deinem Bekannten bringen, der das Auto repariert .... so habe ich es dann auch gemacht *lacht

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BeitragVerfasst: 24.09.2007, 07:14 
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Ich war in einem Baumarkt tätig. Ich sollte zurückgebrachte Ware zurück in die Regale räumen. Da ich noch nicht all zu lange in dem Markt tätig war, wusste ich gar nicht genau, wo welche Ware hin gehört.

Ich bat die Engel mir zu helfen. Ich hatte ein Teil in der Hand, wo ich verzweifelt suchte, wo es wohl hingehört. Suchte und suchte. Plötzlich stieß ich mit dem Kopf an einen kleinen Korb, der vor die Regale gehängt war. Ich schaute auf, woran ich mich gestoßen hatte. Ich musste echt lachen, obwohl ich meinen Kopf etwas heftiger gestoßen hatte. In diesen Korb gehörte das Teil, was ich in der Hand hielt.

Ich bedankte mich bei den Engeln und sagte, so heftig hättet ihr meinen Kopf nicht stoßen müssen *g.

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BeitragVerfasst: 24.09.2007, 07:17 
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Auch in dem Baumarkt. Ich saß an der Kasse, war am kassieren.
Mir gingen die 5 €-Scheine aus.

Ich bat meinen Schutzengel um Hilfe. Er sollte mir Kunden schicken, die mit 5 € Scheinen bezahlen. Es dauerte. Ich hatte ja noch 3 Scheine. Als ich gar keinen Schein mehr hatte, bat ich nochmal, aber richtig dringend um Hilfe.
Der nächste Kunde bezahlte mit Karte, der übernächste bezahlte mit 3 Scheinen.

Es klappte schon wieder, das mir geholfen wurde :wink: Bild

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