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 Betreff des Beitrags: dringend hilfe gesucht für schule
BeitragVerfasst: 14.11.2006, 18:50 
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welchen sinn wird dem tode jesu zugewiesen in folgenden bibelstellen???? :

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

MK 10,45
denn auch der mensch ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein leben hinzugeben als lösegeld für viele

apk 5,9
und sie sangen ein neues lied: würdig bist du,/ das buch zu nehmen und seine siegel zu öffnen; denn du wurdest geschlachtet/ und hast mit deinem blut/ menschen für gott erworben/ aus allen stämmen und sprachen,/ aus allen nationen und völkern.

1 petr 1,18
ihr wisst, dass ihr aus eurer sinnlosen, von den vätern ererbten lebensweise nicht um einen vergänglichen preis losgekauft wurdet, nciht um silber oder gold.

kol 2,14
er hat den schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. er hat ihn dadurch getilgt, dass er ihn an das kreuz geheftet hat.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


ich bräuchte das bis freitag nur hab ich keinen balssen schimmer von dem was da steht bzw was es aussagen soll. ich hoffe doch das sich hier jemand findet der mir weiterhelfen kann.

mfg mira [


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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 20:09 
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mira hat geschrieben:
MK 10,45
denn auch der mensch ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein leben hinzugeben als lösegeld für viele


Das [sc. sein Leben hingeben] ist mehr als dienen. Wenn nämlich einer für den, dem er dient, stirbt, was könnte größer und bewundernswerter sein? Dennoch war dieser Dienst und das Herabsteigen voller Demut seine Herrlichkeit und die Herrlichkeit von uns allen; bevor er nämlich Mensch wurde, war er nur den Engeln bekannt; als er aber Mensch wurde und gekreuzigt wurde, besaß er nicht nur selbst die Herrlichkeit, sondern nahm auch andere darin auf und gab ihnen Anteil an seiner Herrlichkeit, und herrschte durch den Glauben auf dem ganzen Erdkreis. (Theophylactus)

Er sagte aber nicht: sein Leben hinzugeben als Lösegeld für alle, sondern für viele, d.h. für die, die glauben wollen. (Beda)

http://www.catena-aurea.de/ljbpann29.html


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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 20:18 
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mira hat geschrieben:
und sie sangen ein neues lied: würdig bist du,/ das buch zu nehmen und seine siegel zu öffnen; denn du wurdest geschlachtet/ und hast mit deinem blut/ menschen für gott erworben/ aus allen stämmen und sprachen,/ aus allen nationen und völkern.


http://www.evangelium.de/bibelseminar/node243.html
http://www.vatican.net/holy_father/john ... 03_ge.html

mira hat geschrieben:
ihr wisst, dass ihr aus eurer sinnlosen, von den vätern ererbten lebensweise nicht um einen vergänglichen preis losgekauft wurdet, nciht um silber oder gold.

http://alt.bibelwerk.de/bibel/nt/pet1001.htm
http://www.hauskirche.at/berichte/s-03wallner.htm

mira hat geschrieben:
er hat den schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. er hat ihn dadurch getilgt, dass er ihn an das kreuz geheftet hat.


http://alt.bibelwerk.de/bibel/nt/kolo002.htm
http://www.dbk.de/schriften/synode/Date ... storal.pdf


hmmm ich kann mit dem sonst selber nicht viel anfangen, aber vielleicht hilft es etwas?? Wenn zuwenig info, kann ich ja noch weiter schauen, wenn gewünscht. ??


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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 21:54 
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Der Menschensohn ist nicht gekommen,
um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
(Mk 10, 45)
Er wird deshalb gleichgesetzt mit dem zerschlagenen Knecht, von dem die Lesung aus dem Buch Jesaia gesprochen hat. Dieser Text vom Gottesknecht hat seinen festen Platz in der Liturgie des Karfreitags, wenn die Kirche den Höhepunkt des Wirkens ihres Herrn feiert.

Größe durch Dienen – das ist deshalb das unterscheidend Christliche.
Diese Botschaft hören wir heute am Sonntag der Weltmission, der in diesem Jahr
unseren Blick in besonderer Weise auf die Christen und ihre Gemeinden in Ostafrika richtet.
Allein im vergangenen Jahr sind zwei Millionen Menschen durch die Immunschwäche-Krankheit gestorben. In manchen Ländern hat die Seuche eine ganze Elterngeneration ausgelöscht. Wer nimmt sich der Kinder an? Wer kommt für ihr Schulgeld auf? Wer nimmt sich der Großeltern-Generation an? Wer sorgt sich um die Frauen, die durch den eigenen Mann Aids-infiziert wurden und mit seinem Tod auch allen Besitz verloren haben?
Die Gemeinden und Christen in Ostafrika stellen sich mutig den Herausforderungen der Aids-Pandemie. Sie grenzen die Betroffen nicht aus, sondern begleiten sie und stehen ihnen zur Seite. Sie verstehen das Wort Jesu für sich als persönlichen Auftrag.
Sie bezeugen mit ihrem Einsatz, dass unser Gott ein Gott des Lebens für alle Menschen ist.
Er drückt nicht nieder, sondern befreit. Er richtet gerade die auf, die gebeugt und gekränkt sind.
Nicht das Unangenehme ausblenden, sondern es sehen und sich ihm stellen. Deutlich machen, dass gerade da die biblische Zusage gilt: ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht! (Jos 1,5)
Diese Zusage „ich lassen dich nicht fallen und verlasse dich nicht“ hatte Gott dem Josua, dem Nachfolger des Mose gegeben in einer Zeit voller Zukunftsängste.
Israel stand damals an einer Schwelle; vor dem Übergang über den Jordan.
Das Volk erwartete Lebensmöglichkeit und endlich Heimat.
Was aber wird sie erwarten? Welche Hindernisse werden sich ihnen in den Weg stellen?
Welche Schwierigkeiten werden sie meistern müssen?
Josua braucht Ermutigung.
In diesem Moment erfährt er, dass er sich auf Gott verlassen kann.
Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht!
Überall wo Christen dies tun und zu tun versuchen, wird der Glaube an Gott, der die Liebe ist, konkret. Eine Gemeinschaft sein, in der wir einander dienen, das ist und bleibt die wichtigste und überzeugende Ausdrucksform der Kirche, nicht nur in Afrika, sondern auch hier bei uns.
Gerade in einer Zeit, in der viele soziale Sicherungen bröckeln, gilt es, einem kalten Kosten-Nutzen-Rechnen entgegen zu halten.
Da ist es umso wichtiger, dass wir Christen es als unsere Mission sehen, keinen fallen zu lassen, sondern einander aufzubauen und einzutreten für die Frohbotschaft der Freiheit und der Würde des Menschen. Geben wir so unserem Glauben Gewicht und Leben.
(Pater Gottfried Eigner OSA, Pfarrer von St. Michael)
http://www.sanktmichael.de/index.php?id=386

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mfg Kurt http://www.allthemeforum.com/


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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 22:00 
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Ohne die geringste Aufforderung sangen die Cherubim und die vollendeten Heiligen ein neues Lied und sprachen: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist erwürgt und hast mit deinem Blut für Gott erkauft Menschen aus allen Geschlechtern und Sprachen und Völkern und Nationen und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden. In dem Textus receptus lauten diese Verse allerdings dann folgendermaßen: Uns sie sangen ein neues Lied, und sprachen: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und zu öffnen seine Siegel, denn du wurdest geschlachtet und hast uns Gott erkauft durch dein Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen und hast uns unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und wir werden auf Erden herrschen.

Der Textus receptus ist der griechische Text des Neuen Testamentes, der vom 16. bis 19. Jahrhundert als Übersetzungsvorlage herangezogen wurde. Er stellte die Arbeitsgrundlage der Reformatoren dar, daher heißt es auch im Luthertext von 1914: ... und hast uns Gott erkauft mit deinem Blut aus allerlei Geschlecht und Zunge und Volk und Heiden. Deshalb lautet auch die englische Übersetzung so, die King James Version: ... and hast redeemed us to God by thy blood out of every kindred, and tongue, and people, and nation. Für mich ist es einfach wieder ein Beweis dafür, daß der Textus receptus die zuverlässigste Handschrift ist. Leider wird er aber heute nicht mehr benutzt, sondern mit textkritischen Methoden wird der ursprüngliche Text verfälscht. Inzwischen wird gar behauptet, das Wörtchen "uns" fehle in den ältesten Handschriften und sei erst später eingefügt worden.

Nach meiner Erkenntnis bestätigt diese Stelle ebenfalls, daß die vierundzwanzig Ältesten vollendete Heilige sind, wahrscheinlich die Stammväter der zwölf Stämme Israels und die zwölf Apostel, die eine Vorausauferstehung erfahren durften, wie wir schon in Kapitel 4 (Offb. 4, 4) gesehen haben. Es ist jedoch dadurch keinesfalls erwiesen, daß die gesamte Gemeinde Jesu Christi zu diesem Zeitpunkt schon in den Himmel entrückt ist. Es werden nur die vierundzwanzig Ältesten erwähnt, die wir aber trotzdem als stellvertretend für alle erretteten Heiligen aller Zeiten betrachten können.

http://www.computermission.org/offb/offb05.htm

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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 22:06 
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Johannes Paul II, (25. 3. 1995), Enzyklika Evangelium Vitae
http://teol.de/mat-er01.pdf

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BeitragVerfasst: 15.11.2006, 21:09 
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danköööööööö für die hilfe. hat mir viel gebracht, falls ich noch fragen hab komm ich drauf zurück.


mfg mira


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