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 Betreff des Beitrags: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 09.08.2007, 13:32 
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Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?

Die Anzahl der Arbeitsunfälle geht zurück, aber die Freizeitunfälle steigen hingegen weiter an. Die Unfallversicherungen, Krankenkassen wollen die Kosten auf die Sportler abwälzen. Im Vorjahr gab es in Österreich über 200.000 Sport und Freizeitunfälle. In Deutschland wir es sicher um einiges höher sein. Ich könnte mir vorstellen eine Pflichtversicherung für riskante Freizeitaktivitäten einzuführen.

Wieso, kommt die Allgemeinheit dazu, diese nicht unbedenklichen Kosten zu begleichen? Ich persönlich sehe nicht ein, warum ich mit meinen Krankenkassen Beiträgen, anderen ihr Vergnügen unterstützen soll?
Dem normalen Bürger werden jedes Jahr die Sozialleistungen gekürzt, weil die KK zuwenig Geld haben.

Bei uns in Österreich sind viele Medikamente aus dem KK- Katalog verschwunden, die der Patient nun selber bezahlen muss. Erkläre dies einmal einen Mindestrentner oder Rentnerin die ihr Leben lang schwer gearbeitet hat, und jetzt im Alter nicht einmal mehr diese Sicherheit hat. Seit einen Jahr sind die Brillen komplett gestrichen. Zahnersatz ist auf ein weiteres Maß so reduziert worden daß es schon lächerlich ist die Rechnung einzuschicken.

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BeitragVerfasst: 09.08.2007, 13:37 
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Wäre schon sinnvoll, wenn die GKV (gesetzliche) auch Gesundheitsfragen klären würde, wie bei den privaten Versicherungen, um dann einen Risiko-Zuschlag im Bedarfsfall zu ermitteln.

Damit WÄRE allen Beteiligten geholfen.
Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 22.07.2008, 18:25 
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die frafge ist nur...bei welchen sportarten würdet ihr so eine risikoversicherung denn befürworten :?:

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 22.07.2008, 18:30 
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würde sagen für alle Sportarten, und je nach Risiko auch die Prämie berechnen.

wiso kommt die Allgemeinheit dazu, für die Kosten aufzukommen, bei Leichtsinn und Übermut ...????? nehe ich nicht ein. Wenn jemand sich in Gefahr begibt dann ist er selber Schuld.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 22.07.2008, 18:38 
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du meinst sowas wie ein haftpflicht für sport

aber es kann dir auch beim normalen gehen was passieren und nur weil ich walke soll ich dann eine haftpflicht abschließen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 22.07.2008, 18:44 
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Jawoll....und eine Absaufprämie für den erwischten Schwimmer, eine Knickfussprämie für den Hobbykicker und eine Gichtprämie für den Skatspieler!
Am besten, wir (über)reglementieren uns komplett à la Autoversicherung in 1367 verschiedenen Stufen und denken über den freiwilligen Ausstieg nach - in was wohl?

Ach so nebenbei: Wer gerne vögelt, wird mit Gefahrenstufe Klasse 1 belegt, wg. der vielen Risiken!

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 22.07.2008, 18:49 
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*gg* Schlunz !!!

Man sollte es ja nicht gleich Übertreiben, >> aber selbst Pinkeln könnte Lebensgefährlich sein wenn du eine Starkstromleitung erwischt... :mrgreen: :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 22.07.2008, 20:46 
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Kurt hat geschrieben:
würde sagen für alle Sportarten, und je nach Risiko auch die Prämie berechnen.

wiso kommt die Allgemeinheit dazu, für die Kosten aufzukommen, bei Leichtsinn und Übermut ...????? nehe ich nicht ein. Wenn jemand sich in Gefahr begibt dann ist er selber Schuld.


Stimme mit dem Kurt vollkommen ueberein, denn die Freizeit-und Sportunfaelle steigen wirklich rasant und irgendwann wird kein Geld mehr fuer wirkliche Krankheiten dasein........

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Liebe Gruesse mrshamilton


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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 23.07.2008, 18:01 
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da hast du sicher recht, aber wie willst du freizeitunfälle einordnen, alles was du in deiner freizeit machst oder nur wenn du in der freizeit sport betreibst?

dann gibst extremsport (zB: klettern, tiefseetauchen)und dann gibts freizeitbetätigungen (schwimmen, radfahren)wie willst du das einstufen

ich glaub das das nicht möglich ist

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 23.07.2008, 19:04 
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ganz einfach die gesetzliche Krankenkasse ist für Krankheiten zuständig und nicht für Unfälle und deren Folgen.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 23.07.2008, 20:13 
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Kurt hat geschrieben:
ganz einfach die gesetzliche Krankenkasse ist für Krankheiten zuständig und nicht für Unfälle und deren Folgen.....
Bild Puuuuhhh.....da wird das Autofahren zum unkalkulierbaren Kostenfaktor.
Aber bei den Spritpreisen ist per pedes angesagt - hoffentlich stolpern wir nicht über einen Rentnerleichnahm (Risikostufe Doppel-1) und brechen uns das angeschlagene Knie!

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PS. Die soziale Marktwitschaft wurde mit dem Sozialismus begraben. Die Wertegemeinschaft incl. Solidarität ebenfalls!

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 23.07.2008, 21:08 
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Schlunz hat geschrieben:
.. Puuuuhhh.....da wird das Autofahren zum unkalkulierbaren Kostenfaktor.

Beim Autofahren werden die Kosten derzeit ohnehin dem Schaden-Verursacher bzw. seiner Versicherg. zugeführt, inkl der Folgekosten für die Gesundheit, müßte gegebenfalls eventuell auch noch noveliert werden daher sehe ich dort keine Problem...

Schlunz hat geschrieben:
Aber bei den Spritpreisen ist per pedes angesagt

...denke wenn mehr das Fahrrad und die eigenen Latschen mehr verwendet würden, besonders für Nahbesorgungen, den Einkauf um die Ecke, oder Öffis dann würden wir sicher eine bessere Luft und gesünder leben, und auch einen Beitrag zum Klimawandel machen.

Schlunz hat geschrieben:
hoffentlich stolpern wir nicht über einen Rentnerleichnahm (Risikostufe Doppel-1) und brechen uns das angeschlagene Knie!

In den letzten Pensionverhandlungen in Ösi hat man bereits das Rentenalter hinaufzusetzen, glaube in der BRD sind auch schon solche Ideen von den Parteien gekommen. Somit dezimiert sich die Rentnerklasse von selber und daher keine Unfallgefahren von der Spezies "Erwerbstätiger"

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 23.07.2008, 22:26 
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Kurt hat geschrieben:
Beim Autofahren werden die Kosten derzeit ohnehin dem Schaden-Verursacher bzw. seiner Versicherg. zugeführt, inkl der Folgekosten für die Gesundheit, müßte gegebenfalls eventuell auch noch noveliert werden daher sehe ich dort keine Problem...
Also nicht aus Versehen allein vor den Baum fahren !

Kurt hat geschrieben:
...denke wenn mehr das Fahrrad und die eigenen Latschen mehr verwendet würden, besonders für Nahbesorgungen, den Einkauf um die Ecke, oder Öffis dann würden wir sicher eine bessere Luft und gesünder leben, und auch einen Beitrag zum Klimawandel machen.
Notfalls kostet da Benzin 10,-€, dann klappt's auch mit den Nahbereichen (!!Vorsicht im Winter!!)

Kurt hat geschrieben:
In den letzten Pensionverhandlungen in Ösi hat man bereits das Rentenalter hinaufzusetzen, glaube in der BRD sind auch schon solche Ideen von den Parteien gekommen. Somit dezimiert sich die Rentnerklasse von selber und daher keine Unfallgefahren von der Spezies "Erwerbstätiger"
Bestenfalls wird die Rente abgeschafft, der Familienclan sorgt sich um die "Alten". Alleinstehende können als "Entwicklungshelfer" nach Afrika abgeschoben werden!

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 24.07.2008, 03:39 
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Zitat:
mehr das Fahrrad


und wennst dann stürzt...ist das dann ein freizeitunfall und du musst es selber berappen und wie ist das dann bei kindern?
also wenn ich daran denke was da manche eltern bezahlen müssten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 24.07.2008, 08:51 
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silbergirl hat geschrieben:
und wennst dann stürzt...ist das dann ein freizeitunfall und du musst es selber berappen und wie ist das dann bei kindern?
also wenn ich daran denke was da manche eltern bezahlen müssten...


Dafür hast ja dan deine eigene private KK die für solche Dinge aufkommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freizeitunfälle wer soll dafür aufkommen?
BeitragVerfasst: 24.07.2008, 18:08 
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hm...ja aber obs dann alles bezahlen...versicherungen sträuben sich ja immer wie verrückt, wie wennst nie was eingezahlt hättest
außerdem werden da die beiträge schon sehr hoch sein, ob sich das jeder leisten kann

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