Ein Mineralwasser-Check des Magazins "GourmetReise" fördert ernüchternde Ergebnisse zutage: Die Etiketten halten oft nicht, was sie versprechen, die gemessenen Werte von Mineralien und Spurenelementen schwanken im Vergleich zu den Angaben auf den Etiketten durchschnittlich um über 50 Prozent. Außerdem dürften einige der getesteten Produkte laut österreichischem Lebensmittelgesetz gar nicht vertrieben werden.
Für einen Cent würde man umgerechnet acht Liter Leitungswasser bekommen. Im Vergleich dazu sei Diskonter-Mineralwasser 130 Mal so teuer - für den Preis von 1,5 Liter stillem Diskonter-Mineralwasser würde man also auch 200 Liter Leitungswasser bekommen.
Der Konsum von Mineralwasser ist eigentlich völlig sinnlos. Auch habe man festgestellt, dass die Wässer von der Zusammensetzung teils so ident seien, dass man meinen könnte, es handle sich um dieselben Produkte. Unterschiede gebe es nur preislich.
Flasche Wasser für 95 Euro
Ein besonders teures Produkt fiel beim Test gänzlich durch. Das mit bis zu 95 Euro pro Flasche sehr kostspielige Bling dürfte in Österreich gar nicht im Handel sein: Das Unternehmen wirbt damit, dass das Wasser mehrfach gefiltert wurde. Natürliches Quellwasser müsste laut Lebensmittelgesetz allerdings unbehandelt sein. Verboten sein müsste auch das tasmanische Cape Grim-Regenwasser. In Österreich gilt laut Gesetz Regenwasser nämlich nicht als Trinkwasser. Quelle"Was mehr kostet, muss auch mehr wert sein", ??????