In vielen öffentlichen Dienststellen wird während der Arbeitszeit auf Sex-Seiten gesurft.
Eine Sex-Seite
http://xxx -.com verzeichnet laut Benutzer-Statistik am 27. August um 11:11 Uhr einen Besuch aus dem Netzwerk der Stadtwerke Kufstein. Um 13:51 surft hier jemand aus dem Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, um 15:27 jemand aus dem Netzwerk der Marktgemeinde Wullersdorf. Um 15:43 wieder die Landesregierung, am 28. August um 14:17 erneut die Marktgemeinde. Das Amt der OÖ. Landesregierung besucht am 25. August um 14:32 und um 15:42 die Seite des "Transsexuellen Amateurs Connie".
Quelle 
Und so weiter und so fort.
Wie das möglich ist?Wer im Internet eine Homepage betreibt und wissen will, wie viele Besucher er hat und woher diese kommen, dem stehen zahlreiche Dienste zur Verfügung, die kostenlos und unkompliziert eine Statistik erheben.
Behörden, Ämter und Unternehmen arbeiten – im Gegensatz zu Privatpersonen, die ihren Internet-Zugang über Provider wie Telekabel, Inode, aon, etc. beziehen – mit eigenen Netzwerken. Sie sind daher eindeutig im Netz identifizierbar. So steht in den Statistiken zwischen "Deutsche Telekom AG, Bayern" und "Chello Broadband, Vienna" auch "Bundesministerium für Inneres", "Amt der NOE Landesregierung", etc.
