|
Verbreitung:
Da der Tag somit auch mit Allerheiligen verbunden war, wurde Halloween früher nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Von dort kam es mit den vielen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die USA und gehörte dort zum Brauchtum dieser Volksgruppe. Allerdings wurde es aufgrund seiner Attraktivität bald auch von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den USA und Kanada.
Aus Nordamerika kam das Feiern des Halloweenfestes dann wegen des Bekanntwerdens durch Fernsehserien nach ganz Europa, wo es nun in noch stärker kommerzialisierter, vielfach veränderter Form gefeiert wird. So hat die neu-europäische Variante des Fests eher fröhlichen und weniger schauderhaften Charakter als westlich des Atlantiks. Während in den USA z. B. auch Schulklassenzimmer mit Hexenmotiven oder Rathausvorplätze mit Jack O'Lanterns (ausgehöhlten und mit Fratzen versehenen Kürbissen) geschmückt werden, bleibt der Halloween-Schmuck in Europa eher in Geschäften oder privaten Räumen vorherrschend, breitet sich aber inzwischen nach und nach auch bis in Gärten, an Häusern und auf Balkone aus. Auch die Aufforderung „Süßes oder Saures“ (englisch: trick or treat), also Süßigkeiten zu bekommen oder andernfalls einen Streich zu spielen, ist in Europa noch nicht so weit verbreitet wie in Nordamerika. Dieser Teil gestaltet sich so, dass verkleidete Kinder in ihrer Nachbarschaft von Tür zu Tür wandern und von den Leuten, die sie zu Hause antreffen, Süßigkeiten „fordern“ – ansonsten drohen Streiche, wie sie in Europa auch z. B. aus der Hexennacht btw. Walpurgisnacht bekannt sind. Halloween wird als ein Phänomen bezeichnet, da es erst seit den 1990ern zelebriert wird, aber schon sehr verbreitet im deutschsprachigen Raum ist. Halloween taucht mittlerweile auch zunehmend im Fernsehen und im Radio auf.
Mit der wachsenden Popularität des Festes ist auch in den letzten Jahren die Kritik von seiten einiger christlicher Gruppen lauter geworden – insbesondere evangelikale Christen in den USA distanzieren sich sehr scharf von Halloween und vertreten die Meinung, dass mit dem Fest Missbrauch durch satanistische Vereinigungen getrieben werden könne. Ein Zusammenhang zwischen Allerseelen/Allerheiligen und älteren heidnischen Totenfesten zur selben Zeit wird meist bestritten.* In Deutschland wird eher kritisiert, dass der alte Brauch, an Martini bzw. beim Martinssingen an den Haustüren Lieder zu singen, von dem Ruf „Süßes oder Saures“ verdrängt wird. Seit einigen Jahren wird Halloween neben der Walpurgisnacht und der Sommersonnenwende auch an den Externsteinen in Nordrhein-Westfalen gefeiert.
So heißt es z. B., dass die alten keltischen Priester einmal im Jahr ein Kindesopfer von einer der örtlich ansässigen Familien forderten. Um die betreffende Familie zu bestimmen, die eines ihrer Kinder zur Opferung herauszugeben hatte, wurde jener ein Totenschädel auf einem Stab vor die Wohnstätte gestellt. Hiervon soll sich der noch immer erhaltene Brauch, erleuchtete Kürbisköpfe vor das Haus zu stellen, ableiten.(wikipedia)
*************************************************************
Kann mit diesem Brauch auch nichts anfangen,aber die Geschäftswelt hat eben wieder eine Marktlücke entdeckt, und solange die Leute das Zeug kaufen, solange wird´s bei uns auch Halloween geben.
_________________ Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich!
|