Geschichte des Muttertags
Der Muttertag wurde in den USA 1914 offiziell als Feiertag eingeführt. Präsident Woodrow Wilson unterzeichnete eine Resolution des amerikanischen Kongresses, in dem der zweite Sonntag im Mai als nationaler Ehrentag für Mütter erklärt wurde.Der Ursprung reicht jedoch mehrere Jahrzehnte zurück, als eine Frau namens Ann Marie Reeves Jarvis 1858 eine Feier, genannt "Mother's Work Days" organisierte. 1872 wurde ein spezieller "Mother's Day" von Julia Ward Howe in Boston gefeiert. Howe war eine Frauenrechtlerin und wollte mit diesem Tag die Mütter ehren, deren Söhne und Ehemänner im deutsch-französischen Krieg 1871 ums Leben gekommen sind.
Auch in den Folgejahren wurde in Boston diese Kampagne für Frieden fortgesetzt. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg verlor man das Interesse daran. Der jetzige Muttertag wurde nach ihrem Tode im Jahre 1905 von ihrer Tochter Anna Jarvis wiederbelebt, um den Traum ihrer verstorbenen Mutter für einen instititutionalisierten nationalen Feiertag Wirklickeit werden zu lassen. Sie sandte zahlreiche Biefe an die Regierung, so auch an Präsidenten Taft, Roosevelt und Wilson, welcher schließlich dem Drängen nachgab.
Die innenpolitsiche Auseinandersetzung, ob sich die USA am zweiten Weltkrieg beteiligen sollte, spielte dabei auch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Gegen Ende des Krieges, bedankte man(n) sich nicht mehr bei der "Gebärmaschine", sondern zweckmäßigerweise beim "mütterlichen" Durchhaltevermögen an der Heimatfront.
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