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 Betreff des Beitrags: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 13.11.2006, 16:09 
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Hallo Leute,

ich soll eine Ausarbeitung zu dem Thema Körperkult verfassen, und tue mich da ein wenig schwer. Die Kernfrage ist "Was bedeutet der Leib heute und welche Rolle spielte er in anderen Epochen?" Dazu kommen noch einige Unterfragen wie kulturelle Unterschiede, Jugendkultur, alter Leib und neuer Leib, Verstecken der Hässlichkeit, Schönheitsbegriff im Wandel der Zeit, Geschlechterspezifisch.

Im Grunde habe ich schon einiges, aber ich wollte noch andere Meinungen mit einbringen.

Vielleicht habt ihr ja noch Tipps von anderen Seiten oder sonstiges.

Freue mich über jedes Statement. Danke

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 14.11.2006, 18:08 
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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 29.09.2008, 04:07 
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Twiggy oder Rubensfrau

Die Steinzeit
Bereits sehr früh wurden menschliche Proportionen künstlerisch dargestellt. Ein berühmtes Beispiel ist die Venus von Willendorf. Wenn sie dem damaligen Schönheitsideal entsprach, hatten die Menschen der Steinzeit eine Vorliebe für voluminöse Bäuche und Hinterteile, große, hängende Brüste und dicke Beine.

Die Ägypter
Noch immer gilt Kleopatra als Inbegriff für eine schöne Frau. Anscheinend tat sie auch einiges für ihren Körper, überliefert ist etwa, dass sie täglich in Esels- oder Stutenmilch badete. Allgemein wurde im Alten Ägypten die Haut sehr sorgfältig gereinigt und gepflegt. Kosmetik war Schutz gegen die sengende Sonne, Sand und Fliegen, die Krankheiten übertragen konnten - Körperpflege war daher sowohl Frauen- als auch Männersache.
Vor allem die Augen wurden durch grüne oder schwarze Farbe betont - teils zum Schutz gegen Augenkrankheiten, teils aus religiösen Gründen. Der Sonnengott Ra wurde durch das Auge symbolisiert, spezielle Kosmetika hatten daher magische Bedeutung. Make-up-Herstellung war somit oft Sache der Priester.

Griechen
"Weißer als Elfenbein" stellte sich Homer die perfekte Frauenhaut vor - bei Männern dagegen galt dunklere Haut als schön. Schließlich sollten sie - ganz dem Grundsatz 'Mens sana in corpore sano' entsprechend - ein aktives, sportliches Leben im Freien geführt haben.
Insgesamt waren sowohl männliche als auch weibliche Schönheit sehr wichtig. Vor allem die Ausgewogenheit der Proportionen galt als wichtigstes Kriterium der Schönheit. Dieses Ideal hat die abendländische Kultur entscheidend geprägt.

Römer
Die Römer ließen sich genüsslich in Thermen oder Bädern von Sklaven massieren und ausgiebig duschen. Den Gestank der Barbaren, die sie besiegt hatten, erschien ihnen unerträglich, so entstand in den Kolonien schnell eine Vielzahl von Badehäusern.
Make-up war den Römern auch nicht fremd. Im Grab von Poppäa, der Frau Neros, fand man Lippenstift aus Zinnober, grüne Schminke aus Malachit, Bleiglanzpulver und gebrannten Kork, der als Wimperntusche verwendet wurde. Nachdem das römische Reich zerfallen war, wurde Make-up als heidnisch abgelehnt - der natürlich blasse Teint galt nun als schön.

Mittelalter
Das Christentum gewann immer mehr an Bedeutung - dadurch wurde das Schönheitsideal stark beeinflusst. Die übermäßige Pflege des Körpers oder das Auftragen von Schminke galten als heidnisch. Vor allem schönen Frauen wurde mit Misstrauen begegnet, galten sie doch seit der durch Eva verursachten Vertreibung aus dem Paradies als gefährliche Verführerinnen. Gemälde aus dieser Zeit zeigen eine zunehmend androgyne Darstellung der Frauen ohne üppige Proportionen.
Natürlich war das Aussehen trotzdem nicht völlig egal. So galt möglichst helle Haut als Schönheitsideal, wer es sich leisten konnte, mied also die Sonne. Regelmäßige Aderlässe verstärkten den blassen Teint und Frauen verwendeten sogar giftiges Bleiweiß, um ihr Gesicht aufzuhellen.
Auf Hygiene legte man allerdings keinen gesteigerten Wert. Sich nicht zu waschen galt als christlich - Wasser und Seife wurden durch Parfum und Puder ersetzt. In der Tat verdächtigte man übertriebene Hygiene sogar als Wegbereiter für die Pest.

Renaissance, Barock und Rokoko

In der Renaissance wurden antike Kulturen und deren Schönheitsideale wiederentdeckt. Ein schöner Körper musste nun nicht gleich eine Versuchung des Teufels sein - vielmehr galt alles hässliche nun als diabolisch. Frauenkörper wurden nicht mehr männlich schmal sondern sehr üppig dargestellt. Die Frauen auf den Bildern des Malers Peter Paul Rubens stehen noch heute als stellvertretend für das mollige Ideal der damaligen Zeit.
Männer und Frauen verwenden daher wieder sehr viel Zeit mit der Pflege ihres Körpers - Wasser und Seife kamen jedoch noch immer selten zum Einsatz. So gab es in Versailles, dem prächtigen Schloss des Sonnenkönigs Ludwig XIV, für Hunderte von Menschen nur zwei Badezimmer und keine einzige Toilette. Stattdessen wurden Unmengen an Puder und Parfum verwendet. Ins Gesicht geklebte Schönheitsflecken sollten zudem die Pockennarben verdecken.
Die französische Revolution wurde unter anderem auch deshalb ausgelöst, weil das hungernde Volk Anstoß an der Tatsache nahm, dass der Adel verschwenderisch Weizenmehl zum Pudern der weißen Perücken verwendete.

19. Jahrhundert
Nach der französichen Revolution war die Kleidung für eine Weile bequemer und praktischer geworden - bald aber mussten Frauen sich in enge Korsetts und aufwendige Kleider zwängen. Für Frisuren und Make-up wurde noch immer viel Zeit verwendet, allerdings nur bei Frauen. Inzwischen galt es als unmännlich, sich herauszuputzen. Männer trugen keine Schminke mehr, keine Perücken und hatten vorwiegend kurzes Haar.
Zunehmend galt dann auch bei Frauen starkes Make-up als unmoralisch.

20. Jahrhundert
In den 20er Jahren kam mit beginnender Emanzipation die erste Schlankheitswelle und mit ihr männliche Kurzhaarschnitte für Frauen auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg dagegen waren gut genährte Körper begehrter - gepolsterte BHs sollten der Statur mehr Fülle verleihen.
Allgemein wurde das Schönheitsideal stark durch das Kino mitgeformt. Marlene Dietrich, Audrey Hepburn oder Marylin Monroe verkörperten jeweils den Frauentyp einer bestimmten Zeit - Millionen von Frauen wollten so aussehen wie sie. In den 60er Jahren hätte aber Marylin Monroe mit Kleidergröße 44 schon als zu mollig gegolten. Das dünne Model Twiggy bescherte mit ihren 42 Kilo bei 1,70 Metern Körpergröße zahlreichen Frauen eine neue Krankheit - die Magersucht.

Heute
Erst in den letzten Jahren ist Schönheitspflege auch bei Männern wieder allgemein akzeptiert. Die natürliche Schönheit reicht einmal wieder nicht, man sollte für den Körper auch etwas tun. So schlagen sich Männer wie Frauen mit unzähligen Pflegeprodukten herum, formen sich im Fitness-Center und vor allem bei den Jüngeren wächst die Akzeptanz für plastische Chirurgie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 10.12.2008, 12:47 
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einige kommen ins Büro: sie stinken. :evil:


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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 10.12.2008, 12:54 
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...besonders jene die gerade eine Zigarette geraucht haben, die stinken schon 10 Meter gegen den Wind, die Kleidung der ganze Körper riecht nach Zigarettenrauch.
Richtig ekelig.... und so was will dann noch geküsst werden..??? niemals ....
da bekommst den Mund auch noch mit dem ekeligen Zeug voll.....

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mfg Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 10.12.2008, 17:57 
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also kurt.....das will ich jetzt nicht gelesen haben.... :twisted:

mein freund hat sich noch nie beschwert big_atsch

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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 10.12.2008, 18:00 
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Also ich würde als Nichtraucher keine Raucherin küssen, ist doch ekelig alleine der Geruch nach kalten Tschik.... ähhhh


(untereinander merkt es eh keiner.... da stinken ja alle beide)

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mfg Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 10.12.2008, 18:16 
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ggg..mein freund raucht aber nicht :P: wozu gibt es kaugummi...

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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 10.12.2008, 20:26 
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bäh kurt istein typischer ehemaliger kettenraucher, seinen aussagen nach zu urteilen :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 10.12.2008, 21:20 
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samira hat geschrieben:
bäh kurt istein typischer ehemaliger kettenraucher, seinen aussagen nach zu urteilen :mrgreen:

zwar nicht Kettenraucher aber eh. Raucher, stimmt, und wenn ich früher das Wissen von Heute gehabt hätte, dann wäre mir viel erspart geblieben, sorry aber leider .....

zumindest stinkt die Wohnung nicht mehr, meine Kleidung nicht mehr nach kaltem Tschik, und E und ich können nach herzenslust schmusen ohne Gestank .... :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Des Weibes/Mannes Leib ist ein Gedicht
BeitragVerfasst: 11.12.2008, 07:15 
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ich weiß, dass es nur vorteile bringt. aber ich rauche in der wohnung auch nicht, weil ich den gestank auch nicht mag. und im büro auch nicht. bei der weihnachtsfeirer auch nur eine :mrgreen:
ich mag auch lieber wenn ich selber oder mein gegenüber gut riecht :wink:

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