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 Betreff des Beitrags: Gratis: Abzocke im Internet?
BeitragVerfasst: 07.12.2006, 10:25 
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Von wegen gratis: Abzocke im Internet Ahnungslos?

Gratis-Proben, Flirt-Seiten & Preisausschreiben: Wer fiesen Geschäftemachern im Internet auf den Leim geht, wird kräftig zur Kasse gebeten. Gesundes Misstrauen und Fachwissen schützt Sie vor der Abzocke.

Gratis-Verlockung
Besonders beliebt ist es etwa, mit scheinbar kostenlosem Informationsangebot ahnungslosen Surfern heimlich einen mehrjährigen Abo-Vertrag unterzujubeln. So können sich zum Beispiel unter http://www.hausaufgaben-heute.com Jugendliche 3000 Hausaufgaben herunterladen. Vorerst gratis ...
Automatische Umstellung
... allerdings steht ebenso wie auf http://www.lehrstellen-heute.com dann im Kleingedruckten: "Ihre Testzeit ändert sich nach 24 Stunden zu einem Abo ... mit einem Jahr Laufzeit." Was stolze 168 Euro für Infos macht, die anderswo tatsächlich gratis sind
Böses Erwachen
Untergejubelte Abos gibt es auch häufig im Gratis-SMS-Bereich. So wirbt zB http://www.smsfree24.de mit 100 kostenlosen Kurznachrichten. Auch hier steht im schwer lesbaren Kleingedruckten, dass dies nur bis 24 Uhr des Anmeldetages gilt. Hat man bis dahin nicht gekündigt, zahlt man monatlich 8 Euro - für ein Jahr im Voraus.
Teure Gratis-Proben
Auch mit kostenlosen Warenproben locken Anbieter viele Surfer auf ihre Webseiten. Statt Gratis-Schnäppchen erhält man dann aber oft nur eine kostenpflichtige Mitgliedschaft, wo die Kosten die Leistung bei weitem übertreffen. Bei http://www.proben4you.de oder http://www.tricky.at wirbt man frech mit dem Hinweis "Keine monatlichen Kosten" ...
Hintertürl
... in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen steht dann aber: "Die Kosten belaufen sich auf einmalig 120 Euro." http://www.Gratisproben.24.net setzt hingegen auf das Geschäft mit den Nutzerdaten. Das kann ärgerlich werden, wenn persönliche Vorlieben und Gewohnheiten unverhofft bei der Werbeindustrie landen und man plötzlich per Mail, Telefon und Post mit Werbung zugemüllt wird.
Gratis Produkte?
Sie wollten sich schon immer mal als Produkttester betätigen? Vorsicht, viele Internetseiten versuchen mit diesem "Jobangebot" nichts anderes, als an Ihr Geld heranzukommen. Kunden von http://www.produkte-testen.de zahlten zB einen Jahresbeitrag von 72 Euro ein und bekamen dann statt der gewünschten Artikel aus der Unterhaltungselektronik eine Tube Sekundenkleber zu testen.
Teurer Test
Auch auf der sehr seriös wirkenden Seite http://www.eikb.com muss man bezahlen, bevor man sich als Warentester betätigen darf. Eine Pauschale von 24,9 Euro für Versand und Beschaffung des Warentests - und das für jede Sendung - muss schon drin sein. Schließlich darf man die Ware nach dem Test behalten ...
Versteckte Kosten
Online-Tests können sich ebenso als Reinfaller entpuppen. Auf http://www.lebensprognose.com kann man sich zum Beispiel seine mögliche Lebenserwartung errechnen lassen - für satte 59 Euro. Dieser Preis versteckt sich allerdings hinter riesigen Anmeldefenstern, die gut von dieser Tatsache ablenken
Sex-Check
Und auch wer auf http://www.check-deinen-sex.com seine Chancen beim anderen Gesicht ausloten will, zahlt diesen Betrag. Die Kosten stellen sich häufig erst mit Zustellung der Rechnung zwei Wochen später heraus - nach Ablauf der Einspruchsfrist.

Weitere Abzocker findet ihr unter: Quelle: Kleine Zeitung

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mfg Kurt http://www.allthemeforum.com/


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BeitragVerfasst: 17.01.2007, 15:07 
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Auf Gratisangebote folgt saftige Rechnung
Ungezählte Internet-User sehen sich von Geldforderungen und Anwaltsbriefen bedroht, weil sie angebliche Gratisangebote angeklickt haben. Der Kleine Zeitung-Ombudsmann klärt auf.

Der Großangriff auf heimische Internet-Benutzer tobt seit Monaten; ein Ende ist nicht in Sicht. Bis zu zehn Betroffene melden sich jeden Tag in der Ombudsmann-Redaktion. Auf Beutezug tummeln sich im weltweiten Netz Firmen, die mit Gratisangeboten arglose Surfer in ihre Fänge locken.
Fragwürdig. Der Raubzug läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Auf marktschreierisch aufgemachten Seiten werden angebliche Gratisangebote offeriert, die sich bei näherem Hinsehen oder überhaupt erst im Nachhinein als Abschluss eines Abonnements fragwürdigen bis wertlosen Inhalts entpuppen. Darunter befindet sich zum Beispiel ein IQ-Test der besonderen Art. Wer daran teil- nimmt, hat nicht bestanden, denn er wird mit einer Forderung über 30 Euro konfrontiert. Aber auch mit vermeintlichen Gratis-SMS oder Berechnungen über die Lebenserwartung werden Kunden angelockt.

Druckmittel. Wird das verlangte Geld nicht sofort überwiesen, trudelt alsbald ein Anwaltsbrief ein, in dem mit Klage und höheren Kosten gedroht wird. Auf die Verantwortung vieler Opfer, minderjährige Kinder hätten die Seite angeklickt, haben die Raubritter ein Druckmittel parat und drohen mit Strafverfolgung wegen Betrugs.

Frist. Konsumentenschützer der AK und der Internet-Ombudsmann raten Betroffenen dennoch nicht zu bezahlen: "Das Gesetz schützt Konsumenten vor voreiligen Vertragsabschlüssen im Internet! Sie müssen deutlich über die Rücktrittsmöglichkeit innerhalb einer bestimmten Frist informiert werden. Geschieht das nicht, verlängert sich die Rücktrittsfrist auf drei Monate."

Irreführung liegt vor, wenn nicht auf der ersten Internet-Seite klar erkenntlich ist, dass das Angebot kostenpflichtig ist. Quelle

_________________
mfg Kurt http://www.allthemeforum.com/


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BeitragVerfasst: 17.01.2007, 17:08 
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Jo,

Drum prüfe man die ganze Seite,
ob sich nicht in deren Weite
so kleingedrucktes da was findet,
das einen dann mit Kosten bindet.

Die Gier nach "gratis" ist oft groß.
doch was nur macht man dann jetzt blos,
wenn man so manches übersehen
und Spesen daher dann entstehen?

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Liebe Grüße
Paul


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