Gelsenalarm – was hilft wirklich?
Mit dem Sommer kommen auch die Gelsen. Als Schutz gegen Stechattacken haben sich Abwehrmittel zum Auftragen auf die Haut, so genannte Repellents, durchgesetzt.
Regel Nr. 1: Solange die Gelse noch sticht: draufhauen!
Direkt nach einem Stich helfen: kalte Kompressen, verdünnter Alkohol (auf die Einstichstelle!!), feuchtes Kochsalz oder ein bisschen Spucke...
Beim Stechen einer Gelse wird einerseits von der Gelse ein Sekret abgegeben, dass die Blutgerinnug verhindert, andererseits schüttet der Körper ein Histamin aus, das juckt, und den "Dippel" verursacht. Es gibt Anti-Histamin-Salben, die helfen können, aber viele sind gerade auf diese Salben allergisch. Kortison darf nur vom Arzt und in kleinen Dosen verabreicht werden. Es wirkt stark entzündungshemmend.
Sonst helfen "Omas Rezepte":
- Ein feuchtes Stück Zucker auf den Stich legen - der Zucker entzieht nämlich das Gift.
- Stichstelle mit nassem Soda bestreichen
- Stichstelle mit Speichel befeuchten und Staubzucker darauf verreiben
-eine rohe Zwiebel auf die Mückenstiche legen, bzw. gut einreiben. verhindert das Jucken und die Geschwulst davon.
Aus der magischen Kräuterecke:
- Gelsenstich mit zerquetschten Efeu-Blättern bestreichen
- Gelsenstich mit zerquetschten Spitzwegerich-Blättern bestreichen
- Stich mit einer aufgeschnittenen Zwiebel bestreichen
- Stich mit einer Fettcreme einreiben
Und nun auf "gut Stich"
