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 Betreff des Beitrags: Abnehmen mit Magenband
BeitragVerfasst: 18.09.2007, 13:25 
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Was haltet ihr vom Thema Magenband einsetzen lassen! Hat hier jemand schon Erfahrung damit?

Ich selber bin hier in einem Zwiespalt. Manche finden dies sicher als eine Lösung, für ihre Übergewicht.
Andererseits finde ich, daß man für solche Operation viel zu schnell die Bewilligung erhält. Hätte es nicht mehr Sinn, Kuraufenthalte inkl. Ernährungsumstellung zu verschreiben?
Die OP kostet den Patienten nichts, auch nicht die ev. benötigten Hautstraffungen! Nehme ich selber ab und die Haut bildet sich nicht zurück, muss ich mir das selber zahlen, weil dann ist es auf einmal ein rein kosmetisches Problem!
Ich hatte ein Erstgespräch mit dem operierenden Arzt vor einiger Zeit. Es erstaunte mich beinahe, als er meine kritische Sicht lobte, denn:
Zitat: "Wir führen die OP durch, wenn sie von der GKK bewilligt wurde. Doch viele entscheiden sich für den Eingriff weíl´s der Nachbar halt auch hat." (bildlich)
In meinem Umfeld ist das z.Z. regelrecht eine Epidemie, alle gehen´s Band rein machen lassen!
Ich finde, daß diese OP ein extremer Eingriff in den Körper ist, den meisten ist das aber total egal, so auf die Art: Hauptsache abnehmen!
Lustigerweise kommt das grade von Leuten, die immer behaupteten, zu ihrem Gewicht zu stehen.
Die, die ich kenne, nehmen dann schon ab, aber ich glaube nicht, daß das ein gesundes Abnehmen ist.
Überhaupt zu Anfang, wenn man alles wegen der mechanischen Sperre wieder erbricht.
Beängstigend, mit anzusehen wie sie von diesem Magenband psychisch abhängig werden, hysterisch reagieren, wenn der Arzt sagt, daß er es nicht mehr enger machen darf (viele überlisten sich selber, indem sie kalorienhältige Sachen essen, die leicht "flutschen" und sich somit vor ihrem eigenen Verhalten fürchten).Bild

Wie gesagt, ich stand auch vor dieser Entscheidung. Ich habe es dann aber gelassen, weil ich mit dem ganzen auch ein moralisches Problem habe, bitte nicht lachen, aber ich sag es wie es ist:
Ich finde es ethisch total verwerflich, daß wir in der westlichen, zivilisierten Welt uns den Magen abschnüren lassen, weil wir so verfressen sind und ein paar hundert Kilometer weiter verhungern Menschen!

Was ist eure Meinung dazu???

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Bild "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (Albert Einstein)


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BeitragVerfasst: 18.09.2007, 14:56 
Erst mal vorweg : Ich für meine Person würde es nicht machen lassen .

Ernährungsumstellung ist mit Sicherheit der erste Schritt , den du aber vermutlich beim Magenband auch ans Herz gelegt bekommst .
Danach raten einem Mediziner Bewegung , was sicher auch richtig ist .

Meine Bedenken liegen da : Was passiert nach dem Magenband ???
Im FS war mal ne Dokuserie mit zwei stark Übergewichtigen ( Ich meine Bibi und Rolli ) . Nach der entfernung des Magenbands haben die wieder gut zugelegt . Und für ewige Zeiten so was im Körper haben ??

Ich finde es aber (wie die Ärzte auch ) sehr gut das du dir Gedanken machst . Gemein ist es nur das im Fall von normalen Abnehmen , anliegende Hautstrafungen selber zahlen darfst .
Aber erkundige dich doch mal ob deine Krankenkasse gesundheitliche Fortbildungen bezuschusst . Meine KK bietet zb . Rückenschule, Ernährungsberatung , Nordic Walking usw an .

( Abnehmen muß ich auch noch ein wenig . ca. 20 KG . Aber wann fang ich damit an ???) Bild


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BeitragVerfasst: 18.09.2007, 16:28 
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Achja Bibi und Rolli. Ja die Serie war toll. Eigentlich ging es da ums abnehmen. Die haben auch gedacht ein Magenband hilft ihnen. Später war die Serie wie sie sich streiten oder ein Lokal öffnen, das hat den Leuten scvhon enorm geholfen. Aber nichts hilft einfach so. Man muss sich auch selber anstrengen und arbeiten. Meine Exschwiegermutter hat 120 Kilo gweogen und später nur noch 65 KG. Wie sie das gemacht hat? Sie hat einfach die komplette Ernährung umgestellt. Körnerbrot anstatt Graubrot oder. Sie hatte einen Ernährungsplan wie bei einem Diabethiker und das hat geklappt. Sport ist wichtig und wenn es (erstmal) nur Wassergymnastik ist (ist sowieso für die Gelenke gut).

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Kein Schwanz ist so hart wie das Leben


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BeitragVerfasst: 18.09.2007, 17:55 
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Meine Freundin hat ein Magenband, schon seit Jahren. Sie wog so ca 180 kg, denke ich. Genau weiss ich das nicht.
Eigentlich hab ich nie verstanden, warum sie das gemacht hat. Sie wollte (und musste) so schnell wie möglich vom Gewicht runter und hat sich dazu entschlossen.
Ich sags euch gleich, es hat nicht viel genutzt! Nach 6 Monaten waren etwa 20 Kilo runter, und das, obwohl sie nur noch winzige Mengen essen konnte! Sie hat das Ding immernoch drin, obwohl es meiner Ansicht nach nutzlos ist. Für jemanden, der zum Frühstück schon 10 Brötchen isst und Mittags 4 Pizzen, für den mag das passend sein.
Aber zu der Sorte gehört meine Freundin nicht, sie ist kein "Fresser". Nur ein totaler Bewegungsmuffel. Mit dem Gewicht (immernoch ca 140 kg) macht man einfach keinen Sport. Laufen geht nicht, im Badeanzug zeigen geht auch nicht, was bleibt da übrig.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass jeder Übergewichtige als Fresser abgestempelt wird, ob er einer ist oder nicht. Wenn das NICHT zutrifft, sind alle überfordert, keiner kann wirklich helfen. Ernährung umstellen? Wie denn noch bei max. 800 kcal am Tag? Aber das ist ein anderes Thema.
Ich persönlich würde niemals ein Magenbanding machen lassen


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BeitragVerfasst: 19.09.2007, 07:14 
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Ich habe mich mit Magenbänder noch nie beschäftig, kenne aber einen ehemaligen Nachbarssohn, der so ein Magenband schon seit Jahren hat.

Er war ein Fresser und ist es immer noch. Zwar keine 10 Brötchen, aber Fett. Er kann zwar nicht so große Portionen auf einmal essen, aber nach und nach.Bild

Ich war früher in einem Imbiss tätig. Er bestellte immer das gleiche. Erst eine Pommes mit Kroketten. Wenn er das aufgegessen hatte, kam die nächste Bestellung.

So ist er immer noch drauf, nur sind die Zeitabstände der Bestellungen eben länger geworden.

Bei ihm hat das Magenband also rein gar nichts gebracht. Die Mutter ist schon am verzweifeln, weil sie sieht, dass er sich noch mal zu Tode frisst und sie ihm nicht helfen kann. Ernährungsumstellung hat nichts gebracht, sonstige Hilfe lehnt er ab, weil er sich selbst wohl nicht als Fett sieht.

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BeitragVerfasst: 20.09.2007, 02:49 
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Auch wenn ich jetzt total ins Fettnäpfchen trete und einige Aufschreie herausfordere, aber mir ist es egal, ob irgendwo Menschen verhungern, wenn ich mir überlege, wie ich auf "mein" Gewicht kommen kann. Es verhungert keiner weniger, wenn ich hier auf eine Pizza mehr verzichte.

So what - ich hatte mal 120 Kilo. Bei 1,9 m ist das auch schon etwas zu viel. Im Moment stehe ich (wieder) bei etwa 90 Kilo (+/ - 2 Kilo) Mein Ziel ist es, daß ich eine 8 (vorne) sehe ;) Ich schätze, daß ich es in etwa 3 - 4 Monaten erreicht haben werde. Was ich mir dann noch vornehme, steht noch in den Sternen :D

Ich mache keine Diät und treibe auch nicht übertrieben Fitness. Außerdem könnte ich das wegen meiner Erkrankung auch nicht richtig. Es soll ja Spaß machen, also mache ich meine eigene Diät. Pizza, Bier, Rotwein und andere Genüsse - aber nur in Maßen. Hin und wieder auch mal ein Eis. Jedenfalls funktioniert es.

Magenband war für mich nie ein Thema, denn in meiner fetten Zeit war ich überzeugt, nie unter 100 Kilo zu kommen :D

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BeitragVerfasst: 20.09.2007, 03:42 
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MSN Messenger: kleinerose5@hotmail.
Benutzertitel: Hausgeist
ich halte nicht viel von magenbändern,
wenn jemand schwer übergewichtig ist, aber vieleicht dann doch die einzige möglichkeit, ich red jetzt nicht von 20, 50 kg übergewicht
aber es gibt ja auch menschen die haben 100 oder mehr kilo zuviel drauf...

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BeitragVerfasst: 20.09.2007, 12:12 
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Benutzertitel: Karawankenötzi
*gg* wenn dann müßte ich ein "Zwirnband" nehmen, leider 10 Kg zuviel, *werhatdienicht* bring sie aber auch nicht runter, wenn ich mich auch bemühe. Mit Sport und Fitness geht leider bei mir nicht, *gg*

...habe sogar den mitternächtlichen Weg zum Kühlschrank schon gestrichen,..... na einstweilen hällt sich das ja noch in Grenzen mit dem Gewicht, darum ist ein Magenband kein Thema für mich.

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mfg Kurt http://www.allthemeforum.com/


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BeitragVerfasst: 20.09.2007, 13:17 
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Benutzertitel: Flaschenpostschreiberin
Kurt hat geschrieben:
*gg* wenn dann müßte ich ein "Zwirnband" nehmen, leider 10 Kg zuviel, *werhatdienicht* bring sie aber auch nicht runter, wenn ich mich auch bemühe. Mit Sport und Fitness geht leider bei mir nicht, *gg


Das ist das untersetzte Alter :lol:


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BeitragVerfasst: 21.09.2007, 06:22 
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Beiträge: 1770
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Benutzertitel: Sternschnuppe
Nicht nur das Alter hindert viele Menschen an Sport und Fitness, sondern auch so manche Krankheiten.

Wenn ich mir einen Menschen mit über 150 Kg vorstelle ... oder ich sah mal in einer TV-Show eine Frau, die gar nicht mehr aus dem Bett kam, weil ihr Mann sie Fett gefüttert hat ... wie sollen solche Menschen Sport und Fitness treiben? Die müssten erstmal mit einfachem Spazieren gehen anfangen. Die Frau in dem Bett sogar nur mit einzelnen Schritten :twisted:

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Liebe Grüße vom Bild

Schön ist es auf der Welt zu sein ....


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BeitragVerfasst: 21.09.2007, 10:15 
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Es gibt aber auch andere Krankheiten als Adipositas, die den Sport oder die Bewegung einschränken. Es ist nicht angenehm, wenn man als "faul" oder "bequem" tituliert wird, wenn man nicht in der Lage ist, gewisse Tätigkeiten auszuüben.

Bei Übergewichtigen oder Fettleibigen erkennt man das Warum - bei anderen nicht.

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