Durch ständiges Auf- und Entladen des Akkus wird dieser ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Irgendwann ist die „Luft“ einfach raus und die Batterie versagt den Dienst. Ein neuer Akku muss also her. Und hier beginnt bereits das Problem: Die meisten Akkus, vor allem bei Notebooks, sind spezielle Anfertigungen, die meist nur direkt über den Hersteller bezogen werden können.
1: Akkus nicht halbvoll wieder aufladen
Der Feind eines jeden Akkus ist der so genannte Memory-Effekt - ein Kapazitätsverlust, der bei häufigen Teilentladungen auftritt. Obwohl dieser bei modernen Lithium-Ionen-Akkus nicht auftreten kann, weil diese Akkus immer wieder bei einem bestimmten Punkt aufgeladen werden, sollte man den Akku immer vollständig auf- oder entladen.
Der Grund: Schon mit der Auslieferung beginnt die „biologische“ Uhr des Akkus zu ticken. Lithium-Ionen-Akku können in der Regel 500 Mal aufgeladen werden – diese Anzahl inkludiert aber zum Teil auch unvollständige Ladevorgänge. Wer also schon nach der Hälfte wieder mit dem Aufladen des Akkus beginnt, der ruiniert seinen Akku auch doppelt so schnell.
2: Akku aus dem Gerät entfernen
Jede Akku-Zelle altert. Sie verliert also selbst dann Energie, wenn Handy, Notebook oder PDA nicht in Betrieb sind. Wird beispielsweise das Notebook aber ständig nur über das Netzkabel betrieben, dann werden diese alternden Akku-Zellen auch immer wieder aufgeladen. Ohne dass jedoch der Akku überhaupt genutzt wird, da das Notebook ja mit Strom aus der Steckdose versorgt wird. Daher sollten Akkus bei einem Netz-Betrieb aus dem Gerät entfernt werden.
Quelle und weitere Infos