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 Betreff des Beitrags: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 08.11.2007, 00:16 
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Rost und Schrott oder Qualitätsautos?

Der Straßenverkehr auf den europäischen Straßen wird von Gebrauchtwagen dominiert, die drei, fünf, zehn oder mehr Jahre auf den Felgen haben. Wie gut sind diese Alt- Modelle? Sind sie ausgeschrottete Spritfresser, denen an allen Ecken die moderne Technik fehlt? Oder sind sie solide Alltagsautos, die noch verlässlich ihre Kilometer abspulen, ohne beim kleinsten Elektronikfehler gleich stehen zu bleiben?

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.11.2007, 09:42 
Einerseits brauchen die mehr Kraftstoff als ein Moderner Motor ,aber die Motoren sind auch nicht so anfällig .

Die ganze Elektronik macht ein Auto nur Störungsanfälliger .

Früher bei den Autos kamst du an alle Anbauteile gut ran . Ein Zahnriemenwechsel dauerte 3 Stunden . Heute muß man teilweise erst mal das halbe Auto auseinanderbauen . Damit hat man also auch höhere Wartungskosten .


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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 21.02.2008, 11:42 
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Ja es macht einen traurig das mancher Japaner im Alter besser dasteht als bekannte Marken wie VW, Opel oder gar Mercedes.
Inzwischen scheint sich das ja geändert zu haben und einige Premiummarken werden wieder besser in der Qualität.
Bleibt abzuwarten.
Nur es stimmt, je mehr Elektronik an Bord ist umso unübersichtlicher wird das ganze für uns.
Mich ärgert es auch sehr, das man bei manchen Autos nicht mal mehr vernünftig die Glühlampe wechseln kann!
Neulich kamen Freunde mit ihrem Honda Jazz an und fragten ob ich die Hauptscheinwerferbirne nicht mal eben auswechseln kann?
Normalerweise wechsel ich solche Lampen, "so mal eben!"
Bei diesem Model habe ich doch tatsächlich fast eine halbe Stunde gebraucht! Unmöglich sowas! Zu zugebaut die Karre und das geht vielen Autos so.
Da wünsche ich mir die gute alte Zeit zurück wo im Motorraum noch Platz war, wo man sich austoben konnte :D
Herzlichst
Bruno


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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 21.02.2008, 20:03 
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also bei meinen neuen auto kann ich auch kein birndl mehr wechseln
was ich sehr wohl bei meinen alten getan habe

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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 22.02.2008, 07:50 
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Kurt hat geschrieben:
Rost und Schrott oder Qualitätsautos?

Der Straßenverkehr auf den europäischen Straßen wird von Gebrauchtwagen dominiert, die drei, fünf, zehn oder mehr Jahre auf den Felgen haben. Wie gut sind diese Alt- Modelle? Sind sie ausgeschrottete Spritfresser, denen an allen Ecken die moderne Technik fehlt? Oder sind sie solide Alltagsautos, die noch verlässlich ihre Kilometer abspulen, ohne beim kleinsten Elektronikfehler gleich stehen zu bleiben?

In meinen Augen ist ein fünf Jahre altes Auto noch nicht alt. Geht man davon aus, dass die Motoren ca. 200 000 km fahren können. Welcher Otto-Normal-Verbraucher fährt in fünf Jahren so viele km? Nur weil das Auto fünf Jahre alt ist, ist es noch lange kein Spritfresser, denn man hat bei dem Kauf vor 5 Jahren auch auf den Spritverbrauch geachtet. So viel hat sich bei den neuen Auto´s auch noch nicht geändert. Ausserdem kommt es auf die Fahrweise des Fahrers an, ob viel Sprit verbraucht wird. Das 5 Jährige Auto kann nichts dafür, wenn der Fahrer nur mit durchgetretenem Gaspedal fährt.

Der Polo meines Partners ist ca. 7 Jahre alt, hat 130.000 km runter, läuft noch super gut, ist KEIN Spritfresser und wird auch dieses Jahr ohne Bedenken durch den Tüv kommen.
Mein Audi-A4-Erbstück wird im Sommer 12 Jahre alt, hat erst ca. 65.000 km runter, ist KEIN Spritfresser und KEINE Rostlaube. Billiger kann ich kein neueres Auto fahren. Keinen Wertverlust, günstig in der Versicherung und günstige Steuerklasse. Der Audi ist ganz bestimmt nicht mein Traumauto, aber er ist meine treue, gute alte Else, die mich überall hin bringt, wo ich hin möchte. (Else wegen dem ehemaligen Nummernschild EL-SE *g). Ich habe mich in letzter Zeit an verschiedenen Stellen von Fachmännern beraten lassen. Sie sagten, ich sei dumm, wenn ich den Wagen verkaufen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 22.02.2008, 11:08 
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Richtig Urmelchen, behalte den Wagen so lange wie er läuft und fährt und kein Loch in dein Portemonaie reißt.
Und recht hast du auch mit der Fahrweise, man kann das doppelte verbrauchen wenn man will!

Herzlichst
Bruno


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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 02.03.2008, 09:44 
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Also für mich ist auch ein 5-jähriges Auto noch nicht alt. Wie Urmelchen schon gesagt hat: Es kommt auch auf die Fahrweise des Autobesitzers an, ob ein Auto zu den Spritfessern gehört. Und noch ein Aspekt ist zu beachten. Es ist schon ein Unterschied ob das Auto ein Benziner oder ein Diesel ist. Die Dieselmotoren halten nach meiner Erfahrung einfach länger. Auch mit so einem Diesel kann man sparsam fahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 02.03.2008, 09:59 
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Die Motoren halten heute alle länger als man denkt. Bei normalen Gebrauch ist ein Motor mit der nötigen Sorgfalt und Pflege fast nicht umzubringen.
Bei älteren Modellen dann eventuell schon mal Ersatzteilprobleme, was auch wieder zu bedenken ist..

Der Rost ist das Problem!! weil einfach die Karosserie sich von selber verabschiedet. Wer krabbelt schon gerne Woche für Woche unter sein Vehikel.... Und wenn der mal drinnen ist, ists einfach schwer den wieder rauszubekommen, und das ist auf länger Sicht einfach zu kostenaufwendig...

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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 02.03.2008, 10:07 
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Stimmt, Kurt, das mit dem Rost ist ein echtes Problem. Aber bei meinem Auto ist der rostige Zeitpunkt noch nicht gekommen und mein jetziges Auto ist schon ca. 5,5 Jahre alt. Und wenn ich ehrlich bin, es wird grade nicht besonders intensiv gepflegt. Sicher regelmässige Wartung/Inspektion, ab und zu mal waschen, Ölwechsel selbstverständlich. Aber ansonsten - nix.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 02.03.2008, 11:13 
Kurt hat geschrieben:
Bei normalen Gebrauch ist ein Motor mit der nötigen Sorgfalt und Pflege fast nicht umzubringen.


Es sei den du hast ein gewisses Koreanisches Modell . Zylinderkopfdichtungen hab ich bei 100 000 km 2 x wechseln müssen .


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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 02.03.2008, 12:18 
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Zitat:
Zylinderkopfdichtungen hab ich bei 100 000 km 2 x wechseln müssen .

*gg* dann hast gerade mal ein "Montagsauto" erwischt... das ist dann Schei...e :roll: :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 03.03.2008, 22:05 
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Nee, ich habe ein deutsches Auto. Das ist bis jetzt ganz o.k. Keine Reparaturen, nur Verschleissteile. Halt das übliche.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 03.03.2008, 22:14 
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Ich kämpfe immer wieder so nach 5-6 Jahren mit mir selber, Behalten und rep. oder doch Neukauf..?? Ist immer wieder die Frage nach dem Geldbeutel...
Meiner ist jetzt 11 Jahre wird sicher noch einige Jahre Dienst tun. Nur der Zeitwert ist halt dann komplett hinüber, und beim Neukauf greift man dann eben voll in die Tasche. :twisted: :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 04.03.2008, 07:24 
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Mein Ex-Männe war früher so, ein früherer guter Bekannter war so und auch mein Partner sagte, er war so: In jungen Jahren wurde alle 2 Jahre ein neues Auto gekauft. Niegel-Nagel-Neu wohlbemerkt. Weil ein 2 jahre alter Wagen wieder gut verkauft werden konnte.

Irgendwann hat sich die Zeit gedreht und sie fahren die Wagen länger. Lag es daran, weil sie plötzlich Familienväter waren und das Geld für die Familie wichtiger war? Oder lag es doch an dem hohen Wertverlust eines Neuwagens in den ersten Jahren?
Es wurde kein neuer Wagen mehr gekauft, sondern es wurde dazu übergegangen einen Jahreswagen zu kaufen.

Vorführwagen oder Tageszulassungen sind heftig im Preis gesenkt. Irgendwie kapier ich die Rechnung der Autohäuser nicht ... soll mir aber egal sein, solange ich gut und günstig an ein gescheites Auto komme.

Ich bleibe lieber von Autohäusern fern, weil es mich immer wieder reizt, meine gute alte Else DOCH zu verkaufen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 05.03.2008, 11:00 
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Ich als Autoverrückter hatte schon viel zu viele Autos, weils einfach Spaß gemacht hatte verschiedene Modelle zu fahren und vor allem, oft waren es Autos die selten waren und das war mein Reiz an der Sache.
So wie heute, fahre ein Cabrio aus Frankreich welches relativ selten auf der Strasse zu sehen ist und das ist auf der einen Seite schön.
Nur kann man an solchen Autos fast gar nix mehr machen außer Auto waschen und das ist schade...
So haben sich die Zeiten geändert...
Aber stimmt schon, die heutigen Benziner halten mindestens genauso lange wie Diesel. Ein Kollege hatte mit seinem Golf Benziner 450000 Kilometer runter ehe der hops ging! Der Motor!
Also mache ich da keinen Unterschied mehr.
Und die Rostvorsorge ist ja leider unberechenbar.
Zwar sind die Alukarrosserien langlebig und die verzinkten auch, nur das sind die Premiummarken und wer kauft die?
Leute die sich jedes Jahr einen Neuen leisten "könnten"!
Unsereiner versucht sein Auto so langlebig wie möglich zu schonen und wer eine Garage hat dem gelingt das oft auch.
Ich sehe mir gerade einen 17 Jahre alten Mercedes an und staune wie "der" aussieht! Hat erst 90000 km runter und wurde von einem Rentner gefahren also dutsche...
Der Preis ist auch Heiß also denke ich das es was werden kann um den sich zu kaufen und als Oldtimer eines Tages mit H Kennzeichen rumzufahren.
Aber dann kommt meine Sorge wegen den Benzin und das kann Ärger geben. Verträgt derältere Motor den neuen Sprit mit Beimischung oder?
Aber will mal nur so sagen, 17 Jahre alter Mercedes und so gut wie Rostfrei, das ist doch was ?
In diesem Sinne schönen tag allen.
Herzlichst
Bruno



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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 06.03.2008, 08:45 
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Jou. Die "Oltimer" mit den H-Kennzeichen haben was. Mit meinem jetzigen Partner Auto´s anschauen macht Spaß und daher gehe ich oft mit. Auch sind rund um Bremen öfters "Oltimer"-Ausstellungen zu sehen, also nicht nur einmal im Jahr.
Sie rufen immer wieder irgendwelche Erinnerungen hoch.

P.S. Bruno, wofür steht eigentlich das H???

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 Betreff des Beitrags: Re: Rost und Schrott oder Qualitätsautos?
BeitragVerfasst: 06.03.2008, 09:30 
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Das H steht für Historisch! Es ist die Rede davon ab wann ein Auto als Oldtimer gilt und ab wann als Historisch. Die Altersgrenze ist von 25 auf 30 Jahre angehoben worden. Aber wer ein H hatte und sein Auto war "erst" 26 jahre jung, da konnte es trotzdem so bleiben. Übergangsregelung.

Es gilt einmal das H und das so genannte 07er Kennzeichen in der Farbe Rot!

Mit einem Oldtimer und H- Kennzeichen kannst du tagtäglich rumfahren wie es dir gefällt.

Mit dem 07 das steht auf roten Kennzeichen z.B. so:

HH-072345
oder ähnlich fällt man erstens gleich auf und darf das Fahrzeug nur zu besonderen Anlässen bewegen!
Also Oldtimerausstellungen und ähnlichem.

Dafür sind da die TÜV Bedingungen anders und Steuerlich siehts auch günstiger aus.

Nur was für Leute die mehrere Oldtimer haben und sich aussuchen können mit welchem man heute rumfahren möchte!
Heute wäre z.B. ein Amphibienfahrzeug das richtige, Wasser von oben und unten macht solch einem Gefährt nichts aus, während andere Oldtimer gern vom Wasser fern gehalten werden! :wink:

Allerdings will ich auch nicht nur im und unter dem Auto liegen und schrauben und schweißen usw. sondern meinen Spaß am fahren haben.
Dafür eignen sich aber wieder nur wenige Modelle die im fortgeschrittenen Alter noch gut funktionieren. Ausnahmen bestätigen die Regel, ich weiß.
Mal sehen was kommt?!

Herzlichst
Bruno




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