Ich bin deine Hoffnung , dein größtes Verlangen.
Bin Kerker und Freiheit , des Menschen größt Bangen.
Bin Wahrheit und Lüge in einem vereinet ,
Bin tosender Sturm der die Stille beweinet .
Ich bin der Klang , in der Ruhe geboren .
Das Säuseln des Windes , das quält deine Ohren.
Bin endlos entfernt , und zum Greifen doch nah .
Ich bin das Flüstern , unhörbar doch klar.
Der brüllende Donner ist in mir enthalten ,
doch in ihm der Schlag eines Vogels entfalten.
Unstillbare Gier nach der Lust an dem Leben ,
muss Platz noch der stillen Enthaltsamkeit geben .
Ich bin der Schnee der das Sonnenlicht sehnet,
das Gras , das verwurzelt in Freiheit sich wähnet.
Ich bin das Herz , ungebrochen geschlagen.
Die Schöpfung die in der Zerstörung verzagend.
Ich bin das Licht , in der Dunkelheit bleibend .
Dein innerstes Ich und ins Finstre doch zeigend.
Immer bei dir , bin vertraut und doch fremd .
Ich zeig dir den Anfang ,der führt dich ins End.
Der Gegensatz bin ich ,das Schwarz unter Farben.
die nässende Wunde , versteckt unter Narben .
Die Kälte der Angst in der Hoffnung vergraben ,
Denn ich bin ein Bote - getarnt unter Raben


