Wie wirkt Zimt
Als mögliche Ursache für den positiven klinischen Effekt von Zimt
(Cinnamomum ceylanicum) auf den Blutzuckerspiegel wird in der Literatur eine gesteigerte Insulinempfindlichkeit durch eine spezielle Wirkung eines Zimtbestandteils auf den Insulinrezeptor diskutiert. Des Weiteren konnte experimentell gezeigt werden, dass vermehrt Glucose in die Zellen aufgenommen und in Speicherformen umgewandelt wird Als insulinmimetische Substanzen kommen im Zimt die so genannten Methylhydroxychalconpolymere (MHCP) in bestimmten Adipozyten in Betracht (4). MHCP stimulierte hier den Glucose-Uptake und die Glycogensynthese in ähnlicher Weise wie Insulin. Zudem wurde die Phosphorylierung des Insulinrezeptors durch MHCP gesteigert. Vermutlich wird so die Insulin-Signaltransduktionskaskade durch MHCP getriggert. Die kombinierte Behandlung mit MHCP und Insulin führte zu überadditiven Effekten. Dies spricht für einen Synergismus zwischen den beiden Substanzen. Da MHCP die Glucose-Utilisation in den Zellen steigert, könnte Zimt vor allem für die Behandlung der Insulinresistenz von Bedeutung sein.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/f ... pharm6.htm
Beim Alters-Diabetes (Diabetes Typ II) produziert der Körper zwar normale Mengen des Hormons Insulin. Doch verlieren Zellen im Muskel- und Fettgewebe die Fähigkeit, auf diesen Signalstoff zu reagieren. Die Nachricht „Blutzuckerspiegel zu hoch“ wird zwar ausgesandt, von den Adressaten aber nicht bemerkt. So nehmen die Zellen keinen überschüssigen Zucker aus dem Blut auf. Der US-amerikanische Ernährungswissenschaftler Richard Anderson (US Agricultural Research Service in Beltsville, Maryland) stellte nun fest, dass sich die verloren gegangene Sensibilität wieder steigern lässt - durch Zimt. Eine in diesem Gewürz enthaltene Substanz (Methylhydroxy-Chalzone-Polymer) bewirkte jedenfalls bei Mäusen, dass das Signal „mehr Zucker aufnehmen“ von den Zellen wieder stärker wahrgenommen wurde und der Blutzuckerspiegel drastisch sank.
www.diabetes.uni-duesseldorf.de/index.html?TextID=2293
Bei der Untersuchungsreihe wurde ferner festgestellt, dass es KEINE Unterschiede zwischen den Ergebnissen der Gruppen gab ob sie nun 1 g Zimt bekamen oder mehr!
Es sollte nur bei jeder Mahlzeit etwas Zimt zugefügt werden.
Angezeigt ist es m.A. auch bei cushingoiden Pferden, auch wenn noch kein Blutzucker nachgewiesen wurde, weil es in diesem Krankheitsprozess erst zu einem späteren Zeitpunkt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel kommt
Eine Unterzuckerung, wie es bei Insulin passieren kann, ist bei Zimt ausgeschlossen worden.
Weiterhin konnten die Wissenschaftler feststellen, dass zusätzlich der Fettspiegel im Blut (Triglyceride) sowie der Gesamtcholesterinspiegel und das LDL-Cholesterin durch Zimt gesenkt wird.Ein weiterer positiver Effekt für Cushing-Pferde.
(siehe die div.Links)