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 Betreff des Beitrags: Mögliches Bindeglied zwischen Insulinresistenz und Adiposita
BeitragVerfasst: 03.06.2006, 07:18 
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Zusammenfassung
Die enge Assoziation von Adipositas und Insulinresistenz ist seit langem bekannt. Beide Störungen treten beim metabolischen Syndrom auf. In den Mortalitätsstatistiken der industrialisierten Welt steht das metabolische Syndrom mit seinen kardiovaskulären Komplikationen an erster Stelle. In den letzten Jahren wurde gezeigt, dass Fettzellen endokrin aktiv sind und verschiedene Faktoren wie Adiponectin, Interleukin-6, Leptin, Tumornekrosefaktor a und Resistin sezernieren. Diese so genannten Adipokine beeinflussen maßgeblich den Energiestoffwechsel und die Insulinsensitivität. Sie könnten daher das fehlende kausale Bindeglied einer Verknüpfung von erhöhtem Körpergewicht und Insulinunempfindlichkeit darstellen. Ein indirekter Beleg für die Bedeutung von Adipokinen für die Energie- und Glucosehomöostase ist auch, dass einerseits insulinsensitivierend wirkende Medikamente wie Thiazolidindione und Metformin sowie andererseits Insulinresistenz induzierende Hormone wie Katecholamine und Glucocorticoide die Regulation von Adipokinen beeinflussen. Der aktuelle Wissenstand bezüglich der Wirkung und Regulation wichtiger Adipokine wird dargestellt und die potenzielle künftige klinische Anwendung bei Insulinresistenz und Adipositas diskutiert.
mehr dazu:

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/art ... p?id=44822

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BeitragVerfasst: 22.08.2007, 10:28 
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Auch Pferde leiden unter Übergewicht
Übergewicht ist nicht nur unter Menschen ein Problem. US-Forscher haben entdeckt, dass auch Pferde immer dicker werden. Die Gründe sind dieselben wie beim Menschen: zu viel Nahrung, zu wenig Bewegung.

Studie an 300 Pferden
Das zunehmende Übergewicht in der Bevölkerung ist schon länger im Visier der Wissenschaft. Doch nicht nur Menschen, sondern auch ihre Haustiere werden immer dicker.

Eine US-amerikanische Forschergruppe hat nun das Gewicht von Pferden untersucht und festgestellt, dass Übergewicht und Fettleibigkeit weiter verbreitet sind als angenommen.

Die Forscher untersuchten 300 Pferde auf ihr Gewicht, ihren Körperfettanteil und verschiedene Körpermaße. Das Ergebnis war alarmierend: 51 Prozent der Tiere hatten Übergewicht, 19 Prozent litten gar unter Adipositas (Fettleibigkeit).

[b]Gefahr für die Gesundheit[/b]
Das Zuviel an Speck kann bei Pferden ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. "Fettleibigkeit ist in den letzten zehn Jahren zu einem bedeutenden Gesundheitsproblem bei Pferden geworden", meint auch Scott Pleasant, einer der Initiatoren der Studie. Vor allem, weil sie zu Beschwerden wie Insulinresistenz und Hufrehe führen könne.

Hufrehe ist eine Entzündung der Huflederhaut beim Pferd. Das Gewebe, das Huf und Knochen verbindet, wird zerstört. Im schlimmsten Fall kann sich dabei die Hufkapsel komplett ablösen. "Wenn die Verbindung nicht mehr besteht und Huf und Knochen auseinander fallen, ist das extrem schmerzhaft für das Pferd", erklärt Pleasant.

[b]Zu viel Nahrung - zu wenig Bewegung[/b]

Laut der Studie sei die Fettleibigkeit - wie auch beim Menschen - einerseits auf mangelnde Bewegung und andererseits auf Überfütterung zurückzuführen. Das Problem seien aber nicht Nahrungsergänzungen, wie zum Beispiel Getreide, sondern vielmehr das Weidefutter selbst.

Das Weidegras ist in den letzten Jahren verbessert worden, um die Gewichtszunahme - und damit die Produktivität - von Nutzvieh zu erhöhen. Dabei hat man nicht an die Pferde gedacht, die meist dasselbe Grünfutter zu sich nehmen.

Gleichzeitig haben die Tiere zu wenig Bewegung. "Pferde werden heute komplett anders gehalten, als ihre evolutionären Wurzeln es vorsehen", sagt Scott Pleasant. Das Pferd habe sich als freilaufender Grasfresser entwickelt, heute diene es eher "als Kamerad und als Tier mit niedrigen Arbeitslasten".

[science.ORF.at, 9.7.07]
Quelle: http://science.orf.at/science/news/148606

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