|
Moin!
In der neuen Cavallo steht auf Seite 137 ein Leserbrief über eine Frau, welche angeblich ihr Rehepferd (das immer weitere Schübe hatte, ein Paint) mittels Resektion so geheilt hat, dass das Pferd mittlerweile wieder "normal" auf die Weide kann. Pferd hat Senkung und Rotation, die "weiße Linie stand von der Hufwand bizarr ab". Dank Resektion im Nov 2005 ist das Pferd seit Mitte Mai 2006 wieder "gesund", die Rotation ging zurück, Pferd lahmt nicht mehr, weiße Linie ist "schmal und gesund". Pferd kann wieder voll geritten werden.
Eine Huflederhautentzündung und eine Sohlenquetschung heilten damals "trotz (!) Equipalazone" nicht (wie auch).
Ich finde solche unreflektierten Berichte wirklich traurig. Er impliziert (v.a. in der Überschrift: "Erst eine Hufwandresektion heilte die Krankheit", dass man mit einer Resektion die Rehe quasi heilen kann, ohne Fütterung, Haltung, Genese etc. zu überdenken.
Ich erwarte von einer so großen Pferdezeitschrift, derartige Zuschriften auf ihre Richtigkeit und Vertretbarkeit hin zu prüfen.
Meine Meinung.
Gruß, Tini
|