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Neuer BeitragVerfasst: 17.04.2007, 20:48 
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... was hier rein gehoert, aber drinlassen :lol:

Zum Rest kann ich nur sagen: Sehe ich genauso, wobei natuerlich schon ein gewisser Mindeststandard gesichert sein muss. Aber da gilt auch: Wo Zwei satt werden, werden das in aller Regel auch Drei. Fehlt nur die Wohnung, wo man das Kind nicht unter die Decke stapeln muss (das ist ja leider alles Eigentum hier, mieten ist total unueblich). Aber auch das wird sich im Fall der Faelle finden - ziehen wir halt einen zweiten Boden ein :lol: :lol: :lol:
Den Gesang wieder zum Hobby "degradieren" wuerde ich vermutlich trotzdem nicht mehr. Aber wie schon an anderer Stelle anklingend, ist das ja auch wirklich sehr von den einzelnen Umstaenden abhaengig und auch Mentalitaetssache. Es gibt halt im Leben kein Schwarz-Weiss.

Das Zweitauto und die 10 Kurztrips (plus 2 grosse Urlaube) habe ich so schon nicht, dann werden sie mir auch mit Kind nicht fehlen :pfeif: :lol:
Dafuer hab' ich Loch Lomond vor der Tuer, da fahren andere fuer viel Geld in Urlaub hin, ich hab's umsonst :n2:
TA-DAH: http://maps.google.com/maps?q=55.9500+-4.5667
(Empfiehlt sich, auf Satellite oder Hybrid umzuschalten. Loch Lomond ist uebrigens das Gewaesser im Norden, das andere ist die Clydemuendung).


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 Betreff des Beitrags: Singe, wem Gesang gegeben
Neuer BeitragVerfasst: 17.04.2007, 23:12 
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Unglaublich, wie es euch allen (fast) gleich ergeht wie mir! Familie, Geld verdienen, Partner, die dem Singen nichts abgewinnen konnten, Beruf, der mich "verschlang"......., auch meine Unsicherheit, ob ich wohl das "Zeug dazu habe"? Zu feige um auszubrechen.
Bin der Meinung, dass es nur der schafft, Berufssänger zu werden, der auch die Tiefen des Sängerdaseins durchtaucht und der weiß, dass sein Platz auf der Bühne ist, egal in welcher Eigenschaft. Aber das Singen lässt uns Laien auch nicht los. Dachte, dass mit zunehmendem Alter und wenn eine Hoffnung auf Karriere nicht mehr besteht, es leichter wäre, loszulassen. Weit gefehlt: Mit großer Freude nehme ich Aufträge für leinere Konzerte an. Meine, mir vom lieben Gott gegebene Stimme unterscheidet mich von den Nichtsängern und so fühle ich mich auch in eurer Gesellschaft sehr wohl da ihr so denkt und fühlt wie ich.
Seid herzlich bestärkt in eurer Leidenschaft, die auch die meine ist und gegrüßt von eurem
alfredo

_________________
...du holde Kunst, ich danke dir.


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Neuer BeitragVerfasst: 17.04.2007, 23:44 
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:kuss:

Und da muss ich jetzt an der Stelle auch mal was ganz Generelles sagen, weil ich diesen Thread einfach toll finde:

Wie klasse ist es, dass es heute sowas wie Internet gibt und man die Chance hat, alle diese tollen und interessanten Menschen kennenzulernen, die man ja sonst im Leben nicht getroffen (oder zumindest schriftlichen Kontakt gehabt) haette.
Und man stellt fest, dass man mit all den grossen und kleinen Problemchen eben nicht allein ist, dass man auch nicht bescheuert ist (na ja gut, ich jetzt schon :kaffee :lol: ), sondern dass es anderen genauso ergeht.

Und wenn dann noch eine Plattform wie diese entsteht, wo man auch noch zusammen musiziert, kann man doch nur sagen:
:n2:


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Neuer BeitragVerfasst: 17.04.2007, 23:47 
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Hallo, zusammen,

erst jetzt kann ich mich mit diesem Tread, den ich emotional sehr spannend finde, auseinandersetzen.

Es entwickelt sich einfach so, dass der Gesang einen immer größeren Raum einnimmt. In den letzten Wochen sind in etwa gleich viele Türen zugefallen wie sich neue und bessere aufgetan haben. Ich habe Bestätigungen und weitere Begleitung bekommen, die ich mir kaum hätte zu hoffen gewagt.

Ohne meinen Beruf und dem damit verbundenen Einkommen könnte ich allerdings nichts dergleichen anfangen, denn ich bin existenziell auf mich selbst gestellt.

Im Prinzip ist es nicht einmal verkehrt, mich mit Beruf und dem Nicht - Mehr - Hobby Gesang parallel zu bewegen, aber auf Dauer muss eine Teilzeitlösung oder zumindest ein blockweises Springen zwischen beidem mit Einkommenserhalt her, denn ich lebe bereits seit bald zwei Jahren im Ausnahmezustand, was die verfügbare Zeit, für beides zu arbeiten, betrifft.

Ich bin für das Singen seit Jahren Feuer und Flamme, ich sage es ganz persönlich, da fühle ich meine Kräfte und meine Berufung, auch wenn die Entwicklung sehr spät in Gang kam und bin bereit, sehr viel dafür einzusetzen.

Meine Partnerin trägt es mit, damit habe ich es sehr glücklich getroffen. Ich sehe mich allerdings trotzdem bemüssigt, darauf zu achten, dass es ihr unter diesen Umständen dabei gut geht.

LG, dola


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Neuer BeitragVerfasst: 18.04.2007, 01:04 
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Hallo,
ich bin froh, daß dieser Thread so gut angekommen ist.

Es macht Spaß zu erfahren, daß man nicht alleine mit seinen Erfahrungen ist.
Viele von Euch haben stark persönlich/emotional geantwortet, was ich nicht erwartet habe.

Ich habe diesen Thread bewußt in den "Allgemeinen Teil" gelegt, damit alle davon partizipieren können, nicht nur die Ensemble-Leute.

Die stark persönliche Offenlegung der einzelnen Entwicklungen und Entstehungsgeschichten sind ein Beweis dafür, wie sehr wir dieser Leidenschaft "verfallen" sind und wie gern wir davon erzählen, weil sie uns berührt und uns bestimmt.

LG rugero

_________________
Die Stimme, das wohl vollkommenste Instrument.


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Neuer BeitragVerfasst: 18.04.2007, 08:19 
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cantilene hat geschrieben:
Liebe Octaviane, falls du Hilfe bei der Jagd brauchst, kannst du mich als Assistentin buchen..... :n2:
Ein erster Tipp: Nicht nach den Sternen greifen! Manchmal entpuppt sich der, in den man sowieso verliebt ist, ganz unerwartet als das Beste, was einem passieren konnte.
Aus einem Wohnzimmer in einem normalen Haus kann man dann einen Konzertsaal machen, den Flügel bekommt man vielleciht zur Hochzeit geschenkt und die fehlenden Verbindungen zu Musikwelt werden durch liebevolles Engagement und Mittragen wettgemacht.


Naja, erst einmal brauche ich vielleicht auch nur eine größere Wohnung mit einem Raum, in den das Klavier, dass ich von meinen Eltern bekommen kann, reinpasst. Derzeit muss sogar ein Kleiderschrank für das Klavinova weichen - die Kunst hat eben Vorrang... ;)

cantilene hat geschrieben:
Ansosnten finde ich Deine Ideen ideal. Fûr mcih war vor Jahren als noch Schreiben statt Singen die grosse Leidenschaft war, DAS die Lôsung. Brot-Arbeit radikal reduzieren und mehr Zeit fürs Wesentliche haben. Auch wenn ich wenn ich mit weniger Geld und mehr Unsicherheit leben musste. Ich bin sogar in eine kleinere Wohnung gezogen und habe die Proteste meiner Tochter hingenommen.
Aber es ging mir deutlich besser! Bin da ien serh ähnlicher Fall wie Epo.


Hmm, ob ich soviel weniger verdienen würde als jetzt ist auch fraglich. Aber bevor ich mich als Übersetzerin selbstständig mache, möchte ich noch etwas Berufserfahrung sammeln. Und zum Unterrichten fehlt mir eben oben genannter Raum. Aber ich werde das Schritt für Schritt angehen. Erst einmal versuche ich jetzt, das eine oder andere Engagement im Kirchenbereich zu bekommen...


cantilene hat geschrieben:
Also: bon courage!!!!!
:hearts:


Vielen Dank, die fehlt mir manchmal ein wenig ...

Liebe Grüße

Octaviane


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Neuer BeitragVerfasst: 18.04.2007, 09:45 
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Liebe Octaviane,

ich unterrichte im heimischen Wohnzimmer, das geht auch (wenn ein eigener Raum oder sogar Studio auch schoener waere, aber das ist momentan eben einfach noch nicht drin). Solange die Wohnung aufgeraeumt und sauber ist und nicht halbvolle Teller und Tassen irgendwo rumstehen, stoert das glaube ich keinen Schueler (hat es mich selbst frueher auch nicht).

Das mit dem Uebersetzen stelle ich mir da fast schwieriger vor, denn ich kenne ja auch die ganzen Onlineuebersetzerboersen, und da Auftraege zu kriegen ist schon hammerschwer (besonders, wenn so Standardsprachen wie Englisch im Paket sind). Und die, die einem dann angeboten werden, sind von der Bezahlung her einfach eine Frechheit. Ich habe zwar keine abgschlossene Uebersetzerausbildung, kann aber ganz eingebildet sagen, dass mein Englisch schon vor Jahren besser war als das mancher Studierten (womit ich jetzt natuerlich nicht Dich meine :kuss: ) - das sieht man tagtaeglich, wenn man liest, was da in den Foren fuer Fragen gestellt werden (Englisch Grundkurs!!!). Sprache ist so aehnlich wie Musik: Es gibt Leute, die haben ein Gefuehl dafuer und andere, die sind zwar seit Jahren im Beruf, man fragt sich aber trotzdem manchmal, wie die eigentlich jemals dahingekommen sind, wenn die trotzdem nach 10 Jahren immer noch so dicke Brocken reinhauen, die jeder Abiturient eigentlich schon im Griff hat. Eine Dame hat letztens mal als Uebersetzung fuer "aktuell" tatsaechlich "actually" vorgeschlagen. Und die ist vereidigte Uebersetzerin und seit 20 Jahren im Geschaeft :d_neinnein:
Mal davon abgesehen, dass die ganzen asiatischen (Indien!) Firmen echt fuer so wenig arbeiten, dass man da gar nicht mithalten kann. Dafuer sollte man sich dann mal aus Spass die Uebersetzungsergebnisse reintun. :roll:
Ich finde, das ist ein hammerhartes Geschaeft, immer unter Zeitdruck, staendig gegen Dumpingpreise anrennen. Wenn man selbstaendig ist, kommt noch dazu, dass man ohne TRADOS, was sauteuer ist, ja kaum eine Chance hat, Auftraege von Agenturen zu kriegen. Ich habe zwar ein kleines CAT, aber eben keins der grossen Namen.
Selbst das, was mich da urspruenglich mal lockte (Umgang mit Sprache und Schreiben) kann man sich ja leider nicht aussuchen, und Uebersetzungen im Umweltbereich oder generelles Geschaeftsblabla sind in aller Regel grottenlangweilig (fuer mich).

Vielleicht solltest Du Deine Chefin wirklich gnadenlos ausnutzen (nach allem, was Du schreibst, scheint die mir eh nicht sehr sympathisch :pfeif: ), gute Kontakte knuepfen und dann einfach alle Kunden mitnehmen.

Nee, wat bin ich fies heute :pfeif:


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Neuer BeitragVerfasst: 18.04.2007, 10:06 
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Eponine hat geschrieben:
Liebe Octaviane,

ich unterrichte im heimischen Wohnzimmer, das geht auch (wenn ein eigener Raum oder sogar Studio auch schoener waere, aber das ist momentan eben einfach noch nicht drin). Solange die Wohnung aufgeraeumt und sauber ist und nicht halbvolle Teller und Tassen irgendwo rumstehen, stoert das glaube ich keinen Schueler (hat es mich selbst frueher auch nicht).


Ja, aber mein Wohnzimmer ist nun wirklich zu klein - ich bin ja auch gerade vehement auf der Suche nach einer größeren Bleibe.

Eponine hat geschrieben:
Das mit dem Uebersetzen stelle ich mir da fast schwieriger vor, denn ich kenne ja auch die ganzen Onlineuebersetzerboersen, und da Auftraege zu kriegen ist schon hammerschwer (besonders, wenn so Standardsprachen wie Englisch im Paket sind). Und die, die einem dann angeboten werden, sind von der Bezahlung her einfach eine Frechheit. Ich habe zwar keine abgschlossene Uebersetzerausbildung, kann aber ganz eingebildet sagen, dass mein Englisch schon vor Jahren besser war als das mancher Studierten (womit ich jetzt natuerlich nicht Dich meine :kuss: ) - das sieht man tagtaeglich, wenn man liest, was da in den Foren fuer Fragen gestellt werden (Englisch Grundkurs!!!). Sprache ist so aehnlich wie Musik: Es gibt Leute, die haben ein Gefuehl dafuer und andere, die sind zwar seit Jahren im Beruf, man fragt sich aber trotzdem manchmal, wie die eigentlich jemals dahingekommen sind, wenn die trotzdem nach 10 Jahren immer noch so dicke Brocken reinhauen, die jeder Abiturient eigentlich schon im Griff hat. Eine Dame hat letztens mal als Uebersetzung fuer "aktuell" tatsaechlich "actually" vorgeschlagen. Und die ist vereidigte Uebersetzerin und seit 20 Jahren im Geschaeft :d_neinnein:


Glaub mir, ich weiß, wovon Du redest. Ich leite hier ja die Lektoratsabteilung (was mich nicht daran hindert, selbst Tippfehler zu machen *g*) und was wir da von so manchen angeblich professionellen Übersetzern mit zig Zusatzqualifikationen reinbekommen, ist manchmal schon haarsträubend. Gut, ich mache sicher auch Fehler, aber ich tue danm auch nicht so, als sei ich perfekt.

Eponine hat geschrieben:
Mal davon abgesehen, dass die ganzen asiatischen (Indien!) Firmen echt fuer so wenig arbeiten, dass man da gar nicht mithalten kann. Dafuer sollte man sich dann mal aus Spass die Uebersetzungsergebnisse reintun. :roll:


Aaaaah- dieses Thema ist ein rotes Tuch. Wir haben letztens drei Tage im Lektorat gebraucht, um Übersetzungen aus Indien zu korrigieren. Fragt sich, ob das so kostensparend ist ...

Eponine hat geschrieben:
Ich finde, das ist ein hammerhartes Geschaeft, immer unter Zeitdruck, staendig gegen Dumpingpreise anrennen. Wenn man selbstaendig ist, kommt noch dazu, dass man ohne TRADOS, was sauteuer ist, ja kaum eine Chance hat, Auftraege von Agenturen zu kriegen. Ich habe zwar ein kleines CAT, aber eben keins der grossen Namen.
Selbst das, was mich da urspruenglich mal lockte (Umgang mit Sprache und Schreiben) kann man sich ja leider nicht aussuchen, und Uebersetzungen im Umweltbereich oder generelles Geschaeftsblabla sind in aller Regel grottenlangweilig (fuer mich).


Du machst mir ja Mut *g* Nein, im Ernst, dass ist mir natürlich alles bewusst, ich bekomme es ja tagtäglich mit. Immer billiger und immer schneller heißt hier die Devise (wie, Sie schaffen 70 Seiten Vertragstext nicht bis morgen früh?) und da die Qualität nicht drunter leiden zu lassen, ist nicht immer einfach.

Eponine hat geschrieben:
Vielleicht solltest Du Deine Chefin wirklich gnadenlos ausnutzen (nach allem, was Du schreibst, scheint die mir eh nicht sehr sympathisch :pfeif: ), gute Kontakte knuepfen und dann einfach alle Kunden mitnehmen.


Wäre ich nur nicht ein so netter Mensch ... aber mal sehen, vielleicht treibt sie mich ja eines Tages so zur Weißglut, dass ich über diese Option ernsthaft nachdenke ... aber noch komme ich eigentlich verhältnismäßig gut mit ihr zurecht (auch wenn sie einen in den Wahnsinn treiben kann *g*)

Tja, irgendwie ist wohl nichts wirklich einfach

LG

Octaviane


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Neuer BeitragVerfasst: 18.04.2007, 11:27 
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Octaviane hat geschrieben:
Liebe Fliu,

ich kann nur sagen, wenn Dich BWL oder Jura anödet, dann hast du evtl. auch Schwierigkeiten, das Studium durchzuziehen, also mach lieber etwas, mit dem Du Dich zumindest einigermaßen identifizieren kann. Hat ja nun überhaupt keinen Zweck, einen Job auszuüben, der einem gar kenen Spaß macht.

Ja genau! Ich bin da völlig deiner Meinung, aber mein Vater versteht das überhaupt nicht. Er meint, dass Interesse am Studium/Beruf nicht wichtig ist oder mit der Zeit von alleine kommt. Ich werde mich hüten, etwas zu tun, was mich nicht von Anfang an interessiert.
Zitat:
Dann muss ich nur noch den netten, reichen Mann mit einer Villa mit integriertem Konzertsaal guten Verbindungen in die große Welt des Musiktheaters finden und schwupps ....

Gute Idee.. vielleicht sollte einfach mein Freund auf Jura oder BWL umsteigen (Sport ist ja auch sowas Brotloses, tz), einen gut bezahlten Job kriegen und ich bin alle Sorgen los :n3:

_________________
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Neuer BeitragVerfasst: 18.04.2007, 11:43 
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Liebe Fliu, ich rate Dir da genauso wie Epo und das trotz oder wegen Tochter in Deinem Alter , die Philosophie(brotloser geht nciht!!!) studiert.
Sie wollte allerdings aus eigenem Antrieb zuerst eine Ausbildung im Buchhandel machen, um später auch im Studium evtl Geld verdienen zu können und durch diese Ausbildung nach dem Studium mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Philosophie ist nun ihre Leidenschaft und das macht sie seit knapp einer Woche, nachdem sie die vorherige Lehre ganz tapfer durchgehalten hat. Ihre Eltern haben ihr sofort nach dem Abitur zum Studium geraten, aber sie war "vernünftiger" als wir :lol:
Bei mir lief die Sache leider umgekehrt: ich habe zuerst meiner Leidenschaft, der Literatur nachgegeben und als ich dann vor der Situation stand mich und Kind alleine durchbringen zu müssen, musste ich diese brotlose Kunst leider an den Nagel hängen und eine Ausbildung zur Krankenschwester nachschieben. Da wurde ich sofort bezahlt, hatte ienen total sicheren Arbeitsplatz und Optionen auf alle Teilzeiten, die man sich nur vorstellen kann. Das und eine nciht zu verleugnende soziale Ader waren alleinige Wahlkriterien, von Leidenschaft keine Rede. :d_neinnein:
Bei brotloser Kunst muss man als alleinstehende Mutter, die nciht heiraten will und auch nciht den Eltern auf der Tasche liegen will , einfach noch eine Reservekarte in petto haben. Das sind dann wirklich Existenzwänge wegen Verantwortung für iene weitere Person, sprich Kind.
Wenn du aber allein bist, dann kann man Dir nur aus vollem Herzen raten DEINEN ureigenen Weg zu gehen. Sollte der in eine finanzielle Sackgasse münden, kannst Du immer noc hakut Abhilfe schaffen. Ich würde mich niemals von reinen Vernunftmotiven in ungeliebte Dinge drängen lassen. :schlaumeier: Ich kenne keinen Menschen der damit glücklcih wurde. Aber Viele, die damit krank und depressiv geworden sind.
:n2:
Canti :hearts:


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Neuer BeitragVerfasst: 17.05.2007, 14:48 
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Registriert: 05.05.2007, 08:06
Beiträge: 4
Wohnort: Berlin
Hallo Freunde,
ich singe aus Leidenschaft am Hobby (oder so??).
Ohne Gesang, resp. Musik läuft bei mir nichts, denn wenn man einmal damit anfängt....das ist mein Ausgleich zum Alltag.
:n2: Basso

_________________
Wie aus der Ferne längst vergang´ner Zeiten
GB


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