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Hallo Casta,
dein letztes Erlebnis zeigt mir meinen eigenen Spiegel.
Vor gut einem Jahr hatte ich das gleiche Empfinden bei einem Wettbewerb und fand monatelang keine Erklärung, was da wie, in mir und weshalb so abgelaufen ist.
Ich glaube es ist wichtig zu begreifen, dass man Spaß an seiner eigenen Darbietung zeigen muß und weniger ein verkrampftes Darbieten, um einem Punktesystem gerecht zu werden. Mehr als sich gut vorbereiten ist nicht drin, den Rest sollte die Routine bringen. Ich singe gerne vor viel Publikum, dies motiviert mich mehr, als vor einer kleinen Gruppe. Ich singe ungern unter Prüfungsbedingungen, weil hier oft nur "Erbsen" gezählt werden. Viele Leute bewähren sich in der Praxis, die Prüfungsbedingungen sind oft praxisfern und schulmeisterlich veraltet, sodaß dieser unangenehme Nebeneffekt noch zum Lampenfieber beiträgt.
Denkt an den Prolog aus dem Bajazzo: "Schaut her, ich bins..."
Liebe Grüße rugero
_________________ Die Stimme, das wohl vollkommenste Instrument.
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