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 Betreff des Beitrags: Cross-over artists
Neuer BeitragVerfasst: 08.10.2006, 23:26 
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Hallo!

Ich habe neulich gesehen dass Sting ein neues cd gemacht hat und er singt übringens Dowland songs, eine großer unterschied von sein normalen style!

Hier kann man ein hörprobe hören;

http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/ ... c/rsk/home

Andereseits hat Anne Sofie von Otter hat eine Pop Platte mit Elvis Costello gemacht und hat gute kritik bekommen.

Was denkt euch über cross-over artists?

Liebe Grüße

Lizzie ;-)


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Neuer BeitragVerfasst: 09.10.2006, 08:59 
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Hallo lizzie,

wenn es gut gemacht ist, finde ich das toll. Manchmal ist es allerdings auch irgendwie peinlich, wenn keine Stilsicherheit da ist.

Im Fall von Sting (den ich uebrigens als Musiker sehr bewundere) finde ich, vertraegt sich das noch sehr gut, da Dowland fuer mich nicht grosse Oper ist und nicht zwangslaeufig eine grosse, klassisch ausgebildete Stimme braucht. Dowland hatte fuer mich immer eher so den "Minnegsang"-Anklang, daher finde ich das auch mit einer "Popstimme" nicht unpassend - immerhin war das zu Dowlands Zeiten auch eher Populargut.

Manchmal finde ich aber erschreckend, was bei Crossover herauskommt. Insbesondere gehen mir in letzter Zeit sehr diese ganzen "Tenorboybands" auf den Keks. Was ich auch schlimm finde, sind Saenger, die MEINEN, sie seien Tenoere und mit klassischen Touch Popsongs singen (und stimmlich dabei alles andere als ueberzeugen).

Davon gibt es momentan hier in GB ganz viel, und es ist wahrlich schauderlich :d_neinnein: ;-)


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Neuer BeitragVerfasst: 09.10.2006, 10:05 
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Anne Sofie v. Otter habe ich gehört, bzw. gesehen mit 2 Liedern . Eins von ABBA und das andere war ein schwedisches Volkslied.
Ich finde, daß sie eine tolle SÄngerin ist, aber diese beiden Lieder waren für meine Ohren zum Davonlaufen. Das war ebenso scheußlich wie die Popsongs, die Peter Hoffmann mal geschmettert hat.
Natürlich war bei ihr rein an der Technik und an der Interpretation nichts auszusetzen(das war in sich stimmig), aber sie sang eben mit diesem stark klassischen Einschlag...für mich war das , in diesem Fall, völlig daneben.

Gruß,

Silje


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Neuer BeitragVerfasst: 09.10.2006, 17:01 
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Ich weiss nicht, ob Leute wie Sarah Brightman, Andrea Boccelli, Helmut Lotti etc auch dazugehôren?
Ich hatte da den Eindruck, dass sie zwar singen kônnen, es aber nicht für die richtige Klassik-Karriere reicht und daher in die cross-over Sparte ausgewichen wird. aber ich will keinem unrecht tun....
Barbra Streisand habe ich mit Händel mal gehôrt und fand das mehr als gewöhnungsbedürftig :roll:
Solange der technische Ansatz an die Literatur angepasst wird, kann es ja ganz schôn sein, aber Pop mit opernstimme mag ich genauso weinig wie Silje. :ruhe:
Umgekehrt ist es manchmal ganz rührend zu hôren, aber so richtig befriedigt mich das auch nicht.....
Canti :hearts:


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Neuer BeitragVerfasst: 10.10.2006, 09:52 
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hallo,

die einzige opernsängerin, die mich mit u-musik (jazz, swing etc.) bisher wirklich überzeugt hat, war sylvia mcnair mit der cd "come rain or come shine". manchen von der stimme her zu "clean", aber das ist wohl geschmacksache bzw. für mich klingen die anderen rauh-kratzigen stimmen einfach nur kaputt und tun mir in den ohren weh. und heiseres geschrei ist auch nicht mein fall.

die neue cd von anne sophie von otter finde ich genauso daneben wie die meisten cross-over sachen anderer opernsänger.

allerdings gibt es für meine ohren noch etwas schlimmeres als opernsänger, die u-musik mit "opernstimme" singen (und das find ich schon absolut gräßlich) und das sind schlager- und popsänger, die sich an der klassik vergreifen (z.b. helmut lotti mit seinem piepsstimmchen, der aus dem lindenbaum einen schunkelwalzer macht etc.).

entweder sollte man beides gut können oder bei dem bleiben, was man kann.

liebe grüße
kaja


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