Klasnic wird Vertrag in Bremen verlängern
Bremen - Nach der offenbar überstandenen Nierenerkrankung wird Stürmer Ivan Klasnic seinen am 30. Juni auslaufenden Vertrag bei Werder Bremen verlängern.
Ivan Klasnic (l.) machte sein bislang letztes Bundesligaspiel im Dezember 2006
Vorschau Ivan Klasnic (l.) machte sein bislang letztes Bundesligaspiel im Dezember 2006
"Ich werde noch in dieser Woche unterschreiben. Durch meinen Urlaub hat sich alles verzögert. Aber alles ist besprochen", sagte der Stürmer der "Bild am Sonntag".
Klasnic hatte sich im Januar und März jeweils einer Nierentransplantationen unterziehen müssen und trainert erst seit der vergangenen Woche wieder mit dem Ball.
Der aktuelle Vertrag des Angreifers läuft am 30. Juni aus. Von den Bremern war ihm bereits kurz nach der Diagnose zugesichert worden, einen neuen Kontrakt zu unveränderten Konditionen vorgelegt zu bekommen.
Seit Dienstag im Training
Mit der Wiederaufnahme des Trainings am Dienstag und der bevorstehenden Vertragsverlängerung nimmt das Comeback des 27 Jahre alten Kroaten Formen an.
"Ich bin überglücklich, dass ich mich wieder bewegen darf", erklärte Klasnic, der sich schneller als erwartet zurückgekämpft und bei der Reha nach den schweren Eingriffen im Januar und März zuletzt große Fortschritte gemacht hat.
Auch wenn es noch keinen genauen Zeitplan für die Rückkehr des 26-maligen Nationalspielers in den Kreis der Bremer Mannschaft gibt, ist der Verbleib bei Werder nun sicher.
Werder beginnt auf Norderney
Bereits im April - fünf Wochen nach der zweiten Operation - hatte Klasnic mit ersten Fitness-Übungen begonnen. Lockere Fahrrad- und Laufeinheiten standen zunächst auf dem Programm.
Sein erstes Volltraining seit Dezember 2006 absolvierte der gebürtige Hamburger nun unter Aufsicht seines Physiotherapeuten.
Seine Teamkollegen werden die Saisonvorbereitung indes erst am 2. Juli mit einem Trainingslager auf Norderney beginnen.
Niere gut angenommen
Die von seinem Vater gespendete Niere, die Klasnic am 16. März in Hannover eingepflanzt worden war, hat sein Körper allem Ermessen nach gut angenommen.
Nach der ersten Transplantation Ende Januar war es hingegen noch zu Komplikationen gekommen, weil sein Körper die Spenderniere, die von seiner Mutter stammte, abgestoßen hatte.
Quelle: Sport1.de
http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1381415.html