1. Vereinsnahe Trainer
Mit der Vertragsverlängerung von Slomka erfährt das Bremer Modell einen weiteren Aufschwung - das Prinzip vereinsnahe Trainer anzuheuern, die mit weitaus mehr Enthusiasmus für den Verein arbeiten als Trainerlegionäre. In Bremen ist es Thomas Schaaf, in Hamburg der Doll und nun in Schalke der Slomka.
2. Die Raute mit starkem 6er und 10er
Die Raute, Mitbegründer Thomas Schaaf, etabliert sich in der Bundesliga. Es gibt kaum eine Mannschaft die nicht mit der Raute im Mittelfeld spielt. Diesbezüglich sind die 6er und 10er Positionen sehr wichtig. Bei Werder sind es der Baumann und Micoud, bei S04 der Poulsen und Lincoln und beim HSV der Wicky und der van der Vaart.
3. Schnelles Kurzpass-Spiel und Konterfussball
Beides Devisen des Bremer Spiels, der HSV würd mal fast sagen eine Kopie des Werder-Spiels. Okay, hier ist S04 bei weitem nicht so weit, wie die Nordkonkurrenten.
4. Understatement
Das Prinzip "Wir schauen nur auf das nächste Spiel" hat auch bei S04 und dem HSV Einzug gefunden. Keine grosse Prallerei "Wir werden Meister", "Holen die Champions League". Lieber tief stapeln und hoch gewinnen. 3:0!!!
5. Werder-Spieler
Ein Indiz für meine These ist das Aufkaufen von Werder-Spielern. Schalke holte sich Kristajic, Ernst und Ailton. Der HSV hat nun den Ailton und möchte sich gerne mit Klasnic verstärken (ergibt den Sturm aus der Meister-Saison).


